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Aus der Stadt Der Ma(t)schsee hat ein Ende
Hannover Aus der Stadt Der Ma(t)schsee hat ein Ende
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00:15 18.12.2015
Von Andreas Schinkel
Start der Sanierungsarbeiten am Maschsee. Quelle: Michael Thomas
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Hannover

Noch scheinen die Baufahrzeuge am Maschseeufer aber nur zu parken, wie eine HAZ-Leserin beobachtet hat. Das liege daran, sagt Stadtsprecher Dennis Dix, dass zunächst 61 defekte Gullys repariert werden. „Damit um die Weihnachts- und Silvesterzeit keine große Baustelle am Maschsee entsteht, soll Anfang Januar mit der maschinellen Bearbeitung der Wege begonnen werden“, sagt Dix. Rund 180 000 Euro kostet die Ausbesserung der Wege.

Seit einigen Jahren dringen Ratspolitiker darauf, dass die Spazierwege am Maschsee saniert werden. Nach heftigen Regenfällen bilden sich auf den Schotterpisten oft großflächige Pfützen, die nur langsam versickern. Die Wege rund um den Maschsee erfreuen sich nicht nur bei Spaziergängern großer Beliebtheit, sie dienen Leistungssportlern auch als Trainingsstrecke. „Wir sind auf die Strecke angewiesen, besonders wenn es früh dunkel wird“, sagte Jörg Voigt, Kader-Lauftrainer beim Niedersächsischen Leichtathletikverband, kürzlich der HAZ. Die Maschseerunde sei als einzige Laufroute in Hannover beleuchtet.

Zunächst hatte die Stadt angekündigt, noch im Sommer nach dem Maschseefest die Schotterböden auszutauschen. Doch nach dem Seefest hatte man genug damit zu tun, die Senken und Löcher zu stopfen, die beim Aufbau der Feststände entstanden waren.

Jetzt soll es wirklich losgehen. Auf einer Länge von 3,2 Kilometern werde der Boden bis zu einer Tiefe von zehn Zentimetern ausgekoffert, sagt Dix. Die neue Schicht sei von gleicher Beschaffenheit wie das Material, das bereits im Maschpark verwendet wurde.

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