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Aus der Stadt Stadt lässt Lavesstraße erneuern
Hannover Aus der Stadt Stadt lässt Lavesstraße erneuern
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00:20 08.07.2015
Von Andreas Schinkel
Anwohner und Kaufleute der Lavesstraße können sich freuen: Die Stadt will die Straße vom Schiffgraben bis zur Berliner Allee sanieren. Quelle: Vera Zellmer
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Hannover

Knapp eine Million Euro lässt sich die Stadt das Vorhaben kosten, einen Teil werden private Grundstückseigentümer übernehmen müssen, denn für den Ausbau kann die Stadt die sogenannte Straßenausbaubeitragssatzung heranziehen. Wenn die Ratsgremien zustimmen, könnten die Bauarbeiten bereits im kommenden Jahr starten.

Vom Schiffgraben bis zur Berliner Allee will die Stadt die Lavesstraße verschönern. Die Gestaltung der Fahrbahnen und Gehwege würden nicht mehr „heutigen Anforderungen“ entsprechen, heißt es in einem Einladungsschreiben der Stadt an die Grundstückseigentümer.

Vorab wollte die Verwaltung die Bürger über ihre Pläne informieren. Bei der Versammlung am Donnerstag vergangener Woche trafen sich rund 40 Anlieger im Fachbereich Finanzen an der Johannsenstraße. Die meisten waren nach Informationen der HAZ recht angetan von den Plänen.

Mehr als ein Dutzend Bäume will die Stadt entlang der Straße pflanzen. Zudem will man Ordnung in die oft chaotisch parkenden Fahrzeuge bringen. Nicht mehr am Straßenrand, sondern in Parkbuchten sollen Autos abgestellt werden. Dadurch reduziert sich die Zahl der Stellmöglichkeiten an der Lavesstraße von derzeit 54 auf 46 Plätze. Bei der Gelegenheit lässt die Stadt auch neue Leitungen verlegen. Eine Druckampel soll den Fußgängerübergang auf der Lavesstraße ersetzen. Radler können künftig auf Schutzstreifen ausweichen, wie bereits auf der Podbielskistraße und auf der Königstraße.

Täglich rund 5400 Autos

Die Lavesstraße gehört zu den viel befahrenen Strecken im Stadtbezirk Mitte. Täglich rund 5400 Autos verkehren auf der Straße, dazu kommen 164 Busse. Auch bei Radlern erfreut sich die Strecke großer Beliebtheit: Rund 1200 Fahrradfahrer rollen täglich über die Lavesstraße.

Für die Grundstückseigentümer zählt die Lavesstraße daher klar zu den Durchgangsstraßen. Die Stadt stuft sie jedoch als Innerortsstraße ein. Das bedeutet, dass der Anteil, den die Bürger an den Umbaukosten zahlen, höher ausfällt. Das hat während der Anliegerversammlung zu einigem Unmut geführt.

Die Pläne will die Stadt jetzt noch einmal überdenken. Von kleineren Änderungen abgesehen dürften sie bald die Runde durch die Ratsgremien drehen. Zunächst wird das Projekt dem Bezirksrat Mitte in einer der kommenden Sitzungen vorgestellt.

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