Denn die Agentur Festnetz, die seit Jahren für die Fete verantwortlich ist, hatte sich entgegen der Absprachen im Vorfeld nicht mit dem Bauamt in Verbindung gesetzt. „Die Veranstalter sind von uns darauf hingewiesen worden, dass für die Party eine Genehmigung nach der Bauordnung für die Nutzungsänderung erforderlich sein könnte“, sagte Stadtsprecher Klaus Helmer auf Anfrage. Die Organisatoren der Party hätten versäumt, dies beim zuständigen Bauamt prüfen zu lassen, so Helmer weiter. Grundsätzlich droht jedem, der eine Veranstaltung durchführt, ohne dass eine erforderliche Genehmigung seitens des Amtes vorliegt, ein Bußgeld von bis zu 500.000 Euro.
Die Agentur Festnetz hatte in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli zu einer Party ins Volksbad Limmer gebeten. Während der Veranstaltung war eine 20-Jährige von einem nach wie vor unbekannten Täter beinahe vergewaltigt worden. Der Geschäftsführer des Freibades hatte den Organisatoren daraufhin den Nutzungsvertrag gekündigt, weil es seiner Ansicht nach zu massiven Verstößen gegen Auflagen gekommen war. So hätten die Party-Planer zu wenig Sicherheitspersonal und Toiletten besorgt und darüber hinaus die Rettungswege nicht freigehalten. Außerdem war das Freibad an diesem Abend hoffnungslos überfüllt. Die Mitarbeiter der verantwortlichen Agentur hatten stets beteuert, mit einem solchen Andrang nicht gerechnet zu haben.
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Kommentare
Club am Pool (Limmervolksbad) Götz vom frommen Berg – 10.08.10
Sehr geehrte Damen und Herren von Madsackverlag, ich bin doch ein bißchen erstaunt biss schwer verärgert... Ihre recht einseitigen Berichte über das Nachtleben von Hannover, berichten leider selten bis gar nicht über die wirklich große Scene von "Alternativen-Veranstaltungen" in Hannover. Wenn sich doch mal ein Bericht in Ihre Blätter verirrt ist er zu 95% negativ!!! Komischerweise gibt es bei Ihnen aber schon seit Jahren nahezu keine negativen Berichte zum Thema Nightlife am Steintor. Das verwundert viel Leute in Hannover und bringt einen doch etwas zum grübeln gerade, wenn man noch an gewisse Geburtstagsgeschenke Ihres Verlages denkt!!!abc X – 31.07.10
Haste den Zisch Bericht nicht gelesen?Die schrägen Leute sind mittlerweile überall, bloß meistens noch nicht so viele.
Da kann man das noch mit 2 Ordnern hinkriegen.
Sind aber mehr Leute im Spiel ist der Friede aus.
das Vorschriften sinnvoll sind Boris – 31.07.10
zumindest ab einer gewissen Menge Mensch zeigt uns die Loveparade.Und diese kritische Masse scheinen die Veranstalter ja zumindest für hannöversche Verhältnisse langsam zu erreichen. Deshalb sollten zumindest die erforderlichen Notausgänge, Toileten und Sicherheitsleute bereitgehalten werden.
aaa abc – 30.07.10
es ist immer wieder schön zu hören und zu lesen wer sich so alles zu wort meldet wenn etwas passiert ist. vorher interessiert es keinen aber wenn etwas passiert ist weiß es jeder besser. es ist schon fast peinlich wer sich so in den ganzen artikeln zu wort meldet und wirklich keinen plan hat. die versuchte vergewaltigung ist absolut schlimm, ekelhaft, feige etc. aber ich glaube kaum das es an zu wenig toiletten lag sondern eher an einem gestörten menschen. diese party war immer friedlich und entspannt. woher die ganzen schrägen leute auf einmal gekommen sind fragen sich wahrscheinlich einige leute.Hans Jörg X – 30.07.10
Genau, darum geht´s ja gerade.Es wurde jahrelang nicht kontrolliert und so haben sich die Anstalter mit schmalem Aufwand durchlaviert.
Ein Wunder, dass nicht schon vorher etwas ähnliches passiert ist.
Es kann doch nicht sein, dass die Gäste in einem Schwimmbad zum Pinkeln in die Büsche gehen.
Wie ekelig.
Limmer Volksbad Hans Jörg – 30.07.10
Die Events im Limmer Volkbad waren echt immer nett. Ich war auch öfter dort. Und das sollte auch bitte weitergehen dort!Aber ganz unter den Tisch kehren das die Auflagen nicht eingehalten wurden sollte man auch nicht.Immerhin ist das Mädchen in die Büsche um auszutreten nur weil die Toilletten überfüllt waren.Ich würde mir wünschen das es dort weiter geht und das halt alle Auflagen eingehalten werden.
Auch wenn dann der Eintritt teurer werden müsste.
Ein Fan von guten Open Air Events
oh Sommerloch oh HAZ X – 30.07.10
Macht die HAZ doch einfach dünner im Sommer, denn was geschrieben wird, um Sommerlöcher zu füllen, ist so ein armseliger Hetz-Journalismus, das braucht unsere Stadt nicht. Unsere Stadt braucht Menschen, die in dieser Stadt etwas gestalten. Seit Jahren war diese Partyreihe geduldet und akzeptiert. Seit Jahren hat es nir Probleme gegeben. Niemand, wirklich niemand hat damit rechnen können, dass urplötzlich Massen an Menschen auftauchen. Schreibt Euch doch nicht Euer eigenes Dusiburg herbei, das ist lächerlich und arm. Die Organisatoren der Partyreihe bringen nach Hannover, was dieser Stadt an allen Enden fehlt!Vetternwirtschaft Ein Skeptiker – 30.07.10
[... Unbelegte Tatsachenbehauptung von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungen ... ]alles okay H – 30.07.10
Man muß mal die Verantwortlichkeiten da lassen wo sie sind: Die Veranstalter sind überhaupt nicht das Thema. Für Vergewaltigungsversuche ist der Täter verantwortlich und niemand sonst. Alles andere ist unerheblich.Party am Pool X – 30.07.10
Ich finde man müsste die Ämter am A.... kriegen, die ihre Kontrollpflicht nicht erfüllt haben.Wenn man jahrelang nicht kontrolliert was da vorsich geht, nur weil die Location quasi im Niemandsland liegt, hat auch Konsequenzen zu tragen.
Bei jeder 08/15 Aktion wie das Beerfloating, sind Beamte vor Ort, aber wenn ein Rave abgeht ist keiner da.
Polizei war an dem Abend wegen anderer Delikte da, haben die nicht gesehen was da abging?
übertrieben hans – 29.07.10
ich finde das, das alles ein bisschen übertrieben ist und es jetzt nur zum thema wird wegen duisburg!!!PartyAmPool J – 29.07.10
Ich kann nur sagen die PArties waren immer superentspannt, es gab nie Ärger oder ähnliches. Das auf einmal so viele Leute kommen kann dann eine solche Party auch mal überfordern. Warum das ganze jetzt ein solch großes Thema geworden ist, ist mir unverständlich. Und eine Geldbuße bis 500.000€? Als ob hier auch nur im entferntesten eine solche Summe gezahlt werden müsste. Ein bißchen zuviel Effektheischerei durch die HAZ meiner Meinung nach! Da müste eigentlich "DRAMATISIERUNG" als Untertitel drunter stehen...