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So soll das Rathaus am Schützenplatz aussehen

Neuer Behördenkomplex So soll das Rathaus am Schützenplatz aussehen

Roter Backstein, bis zu sechs Geschosse hoch - so soll das sogenannte zweite Rathaus am Schützenplatz künftig aussehen. 200 Meter misst das Gebäude in der Länge. Darin bringt die Stadt Hannover Behörden des Fachbereichs öffentliche Ordnung unter.

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Der Entwurf für den Behördenbau am Schützenplatz.

Quelle: KWS

Hannover. Ordnungsdezernent Marc Hansmann (SPD) stellt die Fassadenoptik aus der Feder des Architekturbüros KWS am Mittwoch im Finanzausschuss vor. "Wir wollten eine einladende, freundliche Fassade, keinen Banken-Palast", sagt Hansmann. Daher habe man sich für Backstein als Material entschieden. Bei den Ratspolitikern ist der Entwurf auf Begeisterung gestoßen. "Das ist ausgezeichnet", sagt CDU-Finanzexpertin Kerstin Seitz. Auch FDP, SPD und Grüne stimmen dem zu. Die Stadt geht jetzt in die Feinplanung. "Wir prüfen, ob das Dach begrünt werden kann und Solaranlagen installiert werden können", sagt Hansmann.

In dem Behördenkomplex werden mehrere Ämter, die jetzt noch über das Stadtgebiet verteilt sind, zusammengeführt. Unter anderem wird die Zulassungstelle integriert, das Fundbüro sowie die Gewerbe- und Veterinärbehörde. Rund 600 Verwaltungsmitarbeiter finden in dem Neubau Platz. Die Stadt rechnet mit durchschnittlich 2000 Besuchern täglich, an Spitzentagen mit bis zu 3600. Bis zum Jahr 2019 soll der Bau auf dem Grundstück der Kfz-Zulassungstelle fertig sein. Die Kosten dürften bei einer zweistelligen Millionensumme liegen.

Das Ordnungsamt Mitte, derzeit noch beheimatet in der Leinstraße neben der Markthalle, sollte ursprünglich auch in dem Neubau unterkommen, zusammen mit der Ausländerbehörde. Doch zunächst zieht das Ordnungsamt in den ehemaligen Sparkassen-Bau am Aegidientorplatz, vermutlich schon Ende des Jahres oder Anfang 2017. Eigentümer des Sparkassen-Gebäudes ist der Immobilienunternehmer Gregor Baum. Die Stadt mietet die Räumlichkeiten. Die Ausländerbehörde bleibt in der Leinstraße. Hansmann verspricht sich davon eine räumliche Entzerrung.

Die Ausländerbehörde platzte in den vergangenen Monaten aus allen Nähten, weil sie sich um etliche Flüchtlinge kümmern musste. "Eine Willkommenskultur ist hier nicht mehr möglich", sagte Hansmann Anfang des Jahres.

Nach dem Auszug des Ordnungsamtes aus dem Haus an der Leinstraße, wird die Ausländerbehörde nahezu das gesamte Gebäude einnehmen. Womöglich bleibt das Ordnungsamt Mitte sogar auf Dauer am Aegi. „Der Neubau am Schützenplatz ist für hohe Flüchtlingszahlen nicht ausgelegt“, sagt Hansmann. Eine Überplanung des Gebäudes sei zu kostspielig, daher wolle man abwarten, wie sich in den kommenden Jahren die Flüchtlingszahlen entwickeln. 

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