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Stadt sucht Ersatz für belegte Hallen

Notquartiere für Flüchtlinge Stadt sucht Ersatz für belegte Hallen

Die Stadt Hannover will in zwei Turnhallen der Sophienschule Flüchtlinge einquartieren und prüft derzeit, in welche anderen Hallen Schüler und Vereine nach den Sommerferien ausweichen können. Die beiden Turnhallen sollen den Flüchtlingen bis zum Ende des Jahres als Unterkunft dienen. 

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„Die Frage stellt sich, wann die Belastungsgrenze erreicht ist“: In der großen KWRG-Halle an der Lüerstraße turnen wohl bald auch Sophienschüler.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Im Gespräch ist etwa die große Dreifeldhalle des Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasiums (KWRG) in der Lüerstraße nur wenige Schritte von der Außenstelle der Sophienschule entfernt. Die Flüchtlinge sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres in deren Hallen bleiben.

Eltern von KWRG-Schülern hatten zunächst befürchtet, dass auch die Sportstätten des altsprachlichen Gymnasiums belegt werden sollen. Das KWRG verfügt über eine kleine und eine große Sporthalle an der Lüerstraße. Als Notquartiere sollen nach Auskunft der Stadt aber nur die beiden Hallen der Sophienschule nahe der Schackstraße hergerichtet werden. Sollte der Sportunterricht der Sophienschüler jedoch zum Teil in die Hallen des KWRG verlegt werden, müssten alle Schüler enger zusammenrücken.

Schon jetzt ist der Unmut in der Elternschaft des KWRG groß, denn der Sportplatz des Traditionsgymnasiums ist mit Containern belegt. Dort wohnen aber keine Flüchtlinge, die Module dienen als provisorischer Hort für Kita-Kinder - bis die neue Tagesstätte in der Birkenstraße fertiggestellt ist. Das dürfte sich aber noch ein Jahr lang hinziehen. Auf dem Sportplatz stehen weitere Container, in denen KWRG-Schüler unterrichtet werden. Die provisorischen Klassenzimmer sind nötig, weil die Stadt einen Trakt des Gymnasiums wegen Baufälligkeit sperren musste.

„Der Sportunterricht findet nun überwiegend in den Hallen statt“, sagt Schulelternratsvertreter Thomas von Hodenberg. Sollte es dort auch zu Engpässen kommen, wäre das für die Schüler von großem Nachteil. „Die Frage stellt sich, wann die Belastungsgrenze erreicht ist“, sagt von Hodenberg.

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