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Aus der Stadt So will die Stadt Pfandsammeln erleichtern
Hannover Aus der Stadt So will die Stadt Pfandsammeln erleichtern
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20:36 08.09.2016
"Pfand gehört daneben". Quelle: dpa
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Hannover

In der Ratspolitik sind Pfandringe lange diskutiert worden, jetzt will die Stadtverwaltung einen Versuch an drei Standorten starten. Am Lister Platz, in der Limmerstraße und am Steintor soll das Entsorgungsunternehmen Aha jeweils mehrere Edelstahlbehälter an Laternenpfähle schrauben. Getreu dem Aufruf "Pfand gehört daneben", sollen Bürger, die Pfandflaschen wegwerfen wollen, nicht Abfalleimer wählen, sondern die neuen Behälter. Damit will es die Stadt Pfandsammlern leichter machen. Sie sollen nicht mehr im Müll wühlen müssen. Ein Jahr soll der Versuch dauern, sozialwissenschaftlich begleitet vom Karl-Lemmermann-Haus. Insgesamt 21.200 Euro lässt sich die Stadt den Test kosten.

Die CDU begrüßt den Vorstoß, moniert aber, dass es vier Jahre gedauert habe, bis sich die Verwaltung dazu durchringen konnte. „Ich erinnere daran, dass die Stadtspitze vor zwei Jahren die Initiative „Pfand gehört daneben“, die in Linden 20 Pfandkisten aufgestellt hatte, mit der Androhung einer kostenpflichtigen Zwangsentfernung torpedierte“, sagt CDU-Fraktionschef Jens Seidel.

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