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Stadt weist Kritik an Investitionen zurück

Programm kostet 520 Millionen Euro Stadt weist Kritik an Investitionen zurück

Die Stadt weist Kritik an ihrem 520 Millionen Euro teuren Investitionsprogramm zurück. Weil es gelungen sei, Kreditverträge mit sehr langen Laufzeiten von 20, 30 und in einem Fall 40 Jahren auszuhandeln, sei das Risiko gering, dass spätere Generationen unter plötzlich ansteigenden Zinsen litten.

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Quelle: HAZ-Archiv/Symbolbild

Hannover. Zwar beschreite die Stadt mit ihrer Neuverschuldung einen Kurswechsel, der aber bedeute, „für klar definierte Projekte zur Sicherung der Infrastruktur für das wachsende Hannover wieder in die Verschuldung zu gehen“, teilt Stadtsprecher Andreas Möser mit. Die Stadtspitze hatte jüngst im Rat gefordert, dass auch der Bund den Weg einer Neuverschuldung gehen sollte, um den Investitionsstau aufzulösen.

Die Stadt will, wie berichtet, über zehn Jahre ihre Investitionen von rund 100 auf 150 Millionen Euro pro Jahr erhöhen, weil Hannovers Bevölkerungszahl wächst. Von den 520 Millionen Euro sind 415,6 Millionen Euro für Bildungsinvestitionen vorgesehen, also etwa Schulneubauten oder -erweiterungen. 29,5 Millionen Euro sind für den Wohnungsbau reserviert, 30 Millionen Euro für Verwaltungsgebäude, etwa die Sanierung der Bauverwaltung. Rund 300 Millionen Euro sollen über Kredite finanziert werden, etwa 200 Millionen Euro über öffentlich-private Partnerschaften, bei denen statt Kredittilgungen jahrzehntelang Nutzerprämien bezahlt werden müssen, ähnlich einer Miete.

Die Kritik war laut geworden, weil die Stadt auch ohne das Investitions-Sonderprogramm schon hoch verschuldet ist. Zu Jahresbeginn betrug der Schuldenstand 1,86 Milliarden Euro. Anfang 2018 sollen 2,11 Milliarden Euro als Belastung in den Büchern stehen.

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