Volltextsuche über das Angebot:

21°/ 10° Regenschauer

Navigation:
Bahnsteig am Expogelände kommt erst 2019

Vorerst keine neue Haltestelle Bahnsteig am Expogelände kommt erst 2019

Die Stadtbahn wird vorerst am Expo-Gelände nicht näher an das Möbelhaus Ikea, das Veranstaltungszentrum Wal, den Peppermint-Pavillon und andere Einrichtungen auf dem Ausstellungsgelände heranrücken. Wegen fehlender Planungskapazitäten wurde das Projekt verschoben.

Voriger Artikel
Das war der Morgen in Hannover am 18. Januar
Nächster Artikel
Klinkerbau ist der Bahn zu dunkel

Frühestens 2019 soll sie noch weiterfahren: Die Stadtbahn am Messegelände.

Quelle: Heuer (Archiv)

Hannover. Eine zusätzliche Haltestelle hinter der jetzigen Endstation Messe/Ost wurde von der aktuellen Planungsliste heruntergenommen. „Wir haben dafür im Moment keine Kapazitäten, weil andere Projekte wichtiger sind“, sagt Klaus Abelmann, Sprecher der für den Nahverkehr zuständigen Region.

Den Wunsch, das ehemalige Ausstellungsgelände besser mit der Stadtbahn zu erschließen, gibt es schon seit geraumer Zeit. Ursprünglich war in Erwägung gezogen worden, die Bahnstrecke sogar bis ganz in den Süden des Areals zu verlängern, was aber aus Kostengründen verworfen wurde. Stattdessen hat man sich für eine Variante entschieden, für die keine neuen Gleise verlegt werden müssen.

Nicht vor 2019

Die Stadtbahnen fahren bisher über einen einige Hundert Meter langen Strang zur Wendeschleife, die sich auf Höhe der Avenida de Sevilla befindet. Vor der Einmündung in die Schleife soll ein neuer Hochbahnsteig entstehen. Dafür sind Planungskosten in Höhe von 50 000 im Haushalt reserviert. Der eigentliche Bau des Hochbahnsteigs wird auf 2,1 Millionen Euro taxiert.

„Wir halten den Bau nach wie vor für sinnvoll und wollen ihn auch noch in diesem Jahrzehnt bewerkstelligen. Vor 2019 wird es aber nichts werden“, sagt Abelmann. Es gibt bisher weder ein Planfeststellungsverfahren noch die notwendigen politischen Beschlüsse.

Andere Projekte haben Vorrang

Planungskapazitäten bei der Region und der für die Gleis- und Nebenanlagen zuständigen Infrastrukturgesellschaft (Infra) sind derzeit unter anderem wegen mehrerer Großprojekte nahezu ausgeschöpft. Im Frühjahr beginnt der barrierefreie Ausbau der oberirdischen Stadtbahnstrecke in der City mit den Arbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße; das bis 2018 laufende Gesamtprojekt wird 47 Millionen Euro kosten. Noch teurer ist mit 55 Millionen Euro die Stadtbahnverlängerung nach Hemmingen, für die vorbereitende Arbeiten im Süden Hannovers begonnen haben. Und schließlich will die Region ein Planfeststellungsverfahren für die geplante Verlängerung der Linie 4 in Richtung Garbsener Zentrum anschieben.

Hochbahnsteige bauen Region und Infra auch weiterhin - in diesem Jahr etwa an Station Krepenstraße der Linie 6. Bei Fertigstellung zum Jahresende wird sie auf gesamter Länge barrierefrei sein.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
So stylt sich Hannover

Wie stylisch kleiden sich die Hannoveraner? Die Modebloggerinnen von GGSisters schauen sich jede Woche für die HAZ in der City und auf Events in der Stadt um.

Sie wollen auch einen kleinen Beitrag leisten, um Flüchtlingen in der Region zu helfen? Dann sind Sie hier genau richtig. Das HAZ-Portal "Hannover hilft" bringt freiwillige Helfer aus der Bevölkerung und die professionellen Hilfsorganisationen zusammen – damit die Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird. mehr

Anzeige
Lkw-Unfall auf A2 bei Herrenhausen