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Aus der Stadt Stadtbahnen sind sanierungsfähig
Hannover Aus der Stadt Stadtbahnen sind sanierungsfähig
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00:16 03.10.2014
Von Bernd Haase
Der TW 3000, hier bei einer Testfahrt, lässt auf sich warten.Foto: Körner (Archiv) Quelle: Alexander Körner
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Hannover

Das haben Expertenuntersuchungen durch den TÜV ergeben. Ob sie je auf Hannovers Schienen rollen werden, ist allerdings noch nicht ausgemacht. „Wir müssen die Ergebnisse der Gutachter auswerten und sehen, welcher finanzielle, zeitliche und technische Aufwand für eine Sanierung anfallen würde“, sagt Oliver Blawid, zuständiger Projektmanager bei der Düsseldorfer Firma Vossloh-Kiepe.

Die Wagen zum Stückpreis von 2,5 Millionen Euro sollten eigentlich seit März im Fahrdienst eingesetzt werden. Eher zufällig war aber entdeckt worden, dass eine Zulieferfirma bei Schweißarbeiten gepfuscht hatte. Daraufhin hatte die TAB die Wagen stillgelegt und sie mit einem Endoskopieverfahren untersuchen lassen.

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Am Freitag wurde die neue Stadtbahn TW 3000 am Betriebshof an der Glocksee vorgestellt.

„Bisher sind acht Wagen durch die Tests gelaufen“, sagt Harald Freystein von der TAB. Die Befunde seien bei allen so, dass sie theoretisch repariert werden können. Auch bei den weiteren zwölf TW 3000 rechnet Freystein mit diesem Ergebnis. „Wenn der Hersteller die Fahrzeuge erhalten will, muss er für jeden ein individuelles Reparaturkonzept vorlegen“, erklärt Freystein. Vor November sei dies nicht zu bewerkstelligen. Sollte Vossloh-Kiepe zu dem Schluss kommen, dass eine Sanierung im Vergleich zu einer Neuproduktion zu aufwändig wäre, würden die 20 Wagen vermutlich ausgeschlachtet und verwertbare Teile wiederverwendet.

Unterdessen läuft bei der für die Endmontage zuständigen Firma Heiterblick in Leipzig die Produktion der Wagen ab Nummer 21. Von dem für die fehlerhaften Schweißarbeiten verantwortlichen Zulieferer hat man sich getrennt. Wann einer der Wagen aus dieser Serie einsatzfähig sein wird, steht noch nicht fest, weil auch diese Fahrzeuge erst ein Abnahmeverfahren durchlaufen müssen.

Insgesamt hat die Üstra 100 Fahrzeuge bestellt, die nach dem ursprünglichen Zeitplan bis zum Jahr 2018 nach und nach ausgeliefert werden sollen. Für weitere 46 Wagen besteht eine Option. Sie sollen die grünen Stadtbahnen ersetzen, die nun vorerst länger als geplant im Fahrbetrieb bleiben und dafür auch die notwendigen Zulassungen besitzen. Finanzieller Schaden entsteht dem Verkehrsunternehmen und dem Land als Hauptgeldgeber beim Stadtbahnkauf nicht - das Risiko liegt beim Hersteller.

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