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Stadtbahnfahrerin mit Laserpointer geblendet

Vorfall in Linden Stadtbahnfahrerin mit Laserpointer geblendet

Eine 43 Jahre alte Stadtbahnfahrerin ist am Sonnabendabend gegen 23 Uhr an der Falkenstraße in Hannover-Linden von einem grünen Lichtstrahl im Gesicht geblendet worden. Die beiden mutmaßlichen Täter sind mittlerweile ermittelt.

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Symbolbild

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. Die 43-jährige Stadtbahnfahrerin war gegen 23 Uhr mit ihrer Bahn der Linie 9 in Richtung Empelde unterwegs. Sie hatte gerade die Haltestelle Schwarzer Bär verlassen und bog nach rechts in die Falkenstraße ein, als der grüne Lichtstrahl sie mitten im Gesicht traf. Bei genauerem Hinsehen entdeckte sie, dass der Laserstrahl aus einem Ford Ka kam, der gerade an einer roten Ampel wartete. Die Stadtbahnfahrerin meldete den Vorfall und fuhr noch bis zum Lindener Marktplatz, wo sie schließlich ein Kollege ablöste. Danach ging die Frau in ein Krankenhaus, um ihre Augen untersuchen zu lassen. Die Fahrgäste blieben unverletzt.

Die Stadtbahnfahrerin hatte sich aber auch das Kennzeichen des Autos gemerkt, sodass die Polizei recht schnell die Halterin des Autos ermitteln konnte. Bei einer Befragung noch in der gleichen Nacht erfuhren die Beamten, dass zur fraglichen Zeit zwei junge Männer mit dem Auto unterwegs waren. Im Wagen fanden sie zudem einen Laserpointer. Nun sucht die Polizei weitere Zeugen, die das Geschehen am Sonnabendabend gesehen haben.

Zweiter Vorfall in der Region in diesem Monat

Es ist bereits der zweite Vorfall mit einem Laserpointer in diesem Monat. Erst Anfang November hatte jemand mit einem roten Laserstrahl ins Cockpit eines Polizeihubschraubers geleuchtet, der gerade über die Felder zwischen Wunstorf und Luthe flog. Die beiden Polizisten halfen bei der Suche nach einem vermissten Senioren. Als dringend tatverdächtig erwies sich kurz darauf ein 45-Jähriger aus Luthe.

Das absichtliche Blenden von Menschen mit Laserpointern gilt als Straftat, denn schon Pointer mit geringer Stärke können die Netzhaut des Auges schädigen und die Sehkraft beeinträchtigen. Werden die Täter verurteilt, so sind Geld- und Bewährungsstrafen, aber auch Haftstrafen von bis zu zehn Jahren möglich. Zeugen des Vorfalls an der Stadtbahn werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05 11) 1 09 39 20 zu melden.     

Von Isabel Christian

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