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Stadtkulturpreis geht an Hassan Mahramzadeh

"Er ist ein Bild von Hannover" Stadtkulturpreis geht an Hassan Mahramzadeh

So viele Gäste sind noch nie der Einladung zur Verleihung des Stadtkulturpreises gefolgt: Mehr als 500 Besucher feierten am Mittwochabend in der Herrenhäuser Orangerie die Ehrung für Fotograf Hassan Mahramzadeh.

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Freude bei der Preisverleihung: Erwin Schütterle (v. l.), Hassan Maramzadeh und Roger Cericius.

Quelle: Surrey

Hannover. Der 74-jährige Iraner sei seit 32 Jahren Hannovers „leidenschaftlicher Fotochronist“, wie Laudator Erwin Schütterle hervorhob. Bei diesem Fotografen seien „Motiv und Motivation identisch – er ist ein Bild von Hannover“.
Mahramzadeh hat das Bild Hannovers sowohl bei den Bewohnern als auch bei Auswärtigen über Jahrzehnte geprägt. Der studierte Informatiker hat unter anderem die Bilder für die Bewerbung Hannovers beim Expo-Büro in Paris gefertigt oder die für den Minibildband des Leipziger Brockhaus-Verlags kurz vor der Wende, er hat sechs Bildbände und zahlreiche Postkartenserien über die Stadt veröffentlicht und eine Ausstellung in Hannovers Partnerstadt Hiroshima über Hannover bestückt. Nicht zuletzt fotografiert er seit 30 Jahren das Kleine Fest im Großen Garten. Von der Ehrung war er sichtlich bewegt – dem Freundeskreis schenkte er ein großes Poster, Seerosen vor Sealife, ein typisches Mahramzadeh-Motiv.

So viele Gäste sind noch nie der Einladung zur Verleihung des Stadtkulturpreises gefolgt: Mehr als 500 Besucher feierten in der Herrenhäuser Orangerie die Ehrung für Fotograf Hassan Mahramzadeh.

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Kaum minder emotional war die Ansprache vom Freundeskreisvorsitzenden Roger Cericius. Er dankte den Freundeskreis-Mitgliedern – aktuell bilden sie mit 1370 Beitragszahlern den größten derartigen Verein in Niedersachsen – für ihr Engagement, zum Beispiel bei der Lichterkette, die der Freundeskreis anlässlich des Länderspiels organisiert hatte und wegen der Terrordrohung abbrechen musste. Aber auch für das Engagement für Flüchtlinge, das die Stadt weltoffen zeige. „Hannover ist eine Granatenstadt, und der Freundeskreis hat allen Grund, glücklich zu sein“, sagte Cericius unter Applaus.

Landesbischof Ralf Meister hielt eine launige Gastrede über die Parallelen von Sodom und Gomorra mit Hannover. Hier stockte manch einem Gast kurz der Atem. Es ging aber darum, wie sehr eine Stadt mutige und ehrliche Bürger brauche, und da konnten alle wieder aufatmen.

Die Feier wurde erneut in der Kulisse des GOP-Wintervarietés abgehalten und war von Musik und Kunst untermalt. Unter anderem sang der 14-jährige Hannoveraner Jason Mann, bekannt aus der Fernsehshow „Dein Song“, und der 101-jährige hannoversche Jazzer Jean van der Berg spielte. So vielfältig kann ein Freundeskreis sein.

Gäste wie Kulturdezernent Harald Härke oder Kaufleutelobbyist Bernd Voorhamme, VGH-Vorstandschef Hermann Kasten oder Konzertveranstalter Klaus Rittgen, Architektin Gesche Grabenhorst oder GOP-Manager Werner Buss Genossen es sichtlich.

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