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So soll das Schützenfest attraktiver werden

Stadtverwaltung übernimmt Organisation So soll das Schützenfest attraktiver werden

Hannovers Schützenfest soll attraktiver werden. Die Stadtverwaltung will daher die Organisation übernehmen. Bisher hat ein Verein die Großveranstaltung ausgerichtet, überwiegend mit Ehrenamtlichen. Jährlich 125 000 Euro sollen aus der Stadtkasse fließen, um unter anderem mehr Werbung zu finanzieren.

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Das Schützenfest soll schon im kommenden Jahr attraktiver werden.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. "Das Schützenfest ist das älteste Volksfest in Hannover, jetzt muss es auf professionelle Beine gestellt werden", sagt Hannovers Schützenpräsident Paul-Eric Stolle. Bisher habe der Verein Hannoversches Schützenfest lediglich mit einer einzigen Festangestellten die Großveranstaltung organisiert, zusammen mit Ehrenamtlichen und Stadtmitarbeitern, die freigestellt wurden. "Wir müssen uns neuen Herausforderungen stellen", sagt Stolle.

Tatsächlich hatte das Fest in diesem Jahr unter Besuchermangel gelitten. Insbesondere unter der Woche herrschte oft gähnende Leere auf dem Festplatz. Das soll sich ändern.

Die Stadtverwaltung will die Zügel selbst in die Hand nehmen und das Fest erneuern. "Wir müssen uns vom Maschseefest abgrenzen", sagt der städtische Eventmanager Ralf Sonnenberg im Ausschuss für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters. Die Qualität der Stände, Zelte und Buden auf dem Festplatz soll erhöht werden. Besucher mit größerer Kaufkraft will die Stadt zum Fest locken. Tiershows zu Unterhaltungszwecken soll es beim Schützenfest nicht mehr geben. An Tagen, an denen gewöhnlich wenige Besucher kommen, könnte es Musik- und Comedy-Darbietungen geben.

Im kommenden Jahr soll der gastronomische Betrieb des Rundbaus in der Mitte des Platzes neu ausgeschrieben werden. "Wir werden mit dem alten Betreiber sprechen, aber auch die Schützen fragen, wie der Rundbau verbessert werden kann", sagt Sonnenberg.

Zudem will die Stadt zusammen mit Feuerwehr und Polizei ein Sicherheitskonzept erarbeiten. Man müsse sich überlegen, wie der Platz bei Bedarf geräumt werden könne, sagt Sonnenberg.

125 000 Euro jährlich sollen künftig dem Fest zugute kommen. Ein hoher Anteil des Gelds fließt in Werbung und in den Aufbau einer neuen Internetseite. Die Stadt will aber auch eigene inhaltliche Programmpunkte beisteuern.

Die Ratspolitik begrüßt die Initiative und stimmt dem Vorhaben zu. Die CDU erwartet aber weitere konkrete Vorschläge, wie das Schützenfest attraktiver werden kann.

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