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Aus der Stadt Stadtwerke setzen auf die Energiewende
Hannover Aus der Stadt Stadtwerke setzen auf die Energiewende
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00:15 29.11.2015
Von Bernd Haase
Quelle: Symbolbild/Thomas
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Hannover

Es beinhaltet vor allem die noch stärkere Hinwendung von konventionellen zu regenerativen Energiequellen sowohl bei Strom als auch bei Wärme sowie einen Arbeitsplatzabbau. Wegen des Schrumpfkurses sollen 300 der insgesamt rund 2500 Jobs wegfallen, allerdings ohne Kündigungen. Stattdessen setzen die Stadtwerke vermehrt auf Fremdvergabe von Leistungen.

„In der sich neu ordnenden Energiewelt gehört die substanzielle Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien dazu“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Michael Feist. Weil das Unternehmen mit seinen drei konventionellen Kraftwerken so gut wie kein Geld mehr verdient, geht der Kohlemeiler in Mehrum im Landkreis Peine bis 2025 vom Netz. Dafür kündigt das Unternehmen Investitionen in einer Gesamthöhe von 600 Millionen Euro an, wobei Windkraft die zentrale Rolle spielt. Die in der sogenannten Klima-Allianz Hannover bis 2020 festgelegten Ziele haben die Stadtwerke vorzeitig erreicht - rechnerisch können alle privaten Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt werden. Der Grund dafür liegt im kürzlichen Kauf eines Windparks in Groß-Eilstorf bei Walsrode mit 17 Rotoren. Geld ausgeben wollen die Stadtwerke auch für innovative Speichertechnologie sowie in neuen Geschäftsfeldern wie dem Ausbau der Breitbandverkabelung.

Stadtkämmerer Marc Hansmann, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender, muss sich auf sinkende Abgaben des kommunalen Unternehmens einstellen. „Auch künftig werden die Stadtwerke im deutschen Energiemarkt zu den Top-Zehn-Unternehmen gehören und mit ihrer Finanzkraft die Stadt voranbringen“, sagte er. Die Entscheidung, ob die Stadtwerke das Ihme-Zentrum verlassen, werde Ende 2016 fallen. „Wir erwarten vom Investor ein gutes wirtschaftliches und technisches Angebot“, erklärte der Kämmerer. Sollte es zu einem Auszug kommen, werde man keinen neuen Standort suchen, sondern in Ricklingen oder an der Glocksee erweitern.

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