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Aus der Stadt Stadtwerke wehren sich gegen Kritik
Hannover Aus der Stadt Stadtwerke wehren sich gegen Kritik
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21:45 24.06.2011
Von Andreas Schinkel
Dieses Haus in Döhren wurde von der Wasserversorgung abgeschnitten. Quelle: Insa Catherine Hagemann
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Hannover

Der Rechtsstreit um die gekappte Wasserzufuhr für ein Haus in Döhren, der am Donnerstag sogar Eingang in die Ratssitzung fand, hat ein Nachspiel. CDU-Ratsherr Dieter Küßner hatte in der Sitzung den Stadtwerken vorgeworfen, ihre Kunden zu „erpressen“. Der versiegelte Wasseranschluss sollte als Druckmittel dienen, um die Zahlung der ausstehenden Rechnung zu erzwingen, so die Argumentation Küßners. Dagegen setzt sich jetzt enercity-Chef Michael Feist zur Wehr. „Wir bedauern die aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten mit unserer Kundin in Döhren. Der Vorwurf der Erpressung entbehrt jedoch jeglicher Grundlage“, sagt Feist. Das Recht zur Einstellung der Wasserversorgung aufgrund eines Zahlungsverzugs sei gesetzlich streng geregelt. Daran habe man sich gehalten. Wie berichtet, hatten die Stadtwerke den Wasseranschluss eines Hauses auf der Leineinsel wegen noch ausstehender Gas- und Stromrechnungen von mehreren Tausend Euro zugedreht. Inzwischen beschäftigt sich das Landgericht mit dem Streit zwischen den Stadtwerken und der Eigentümerin des Hauses.

Mitglieder des Aufsichtsrats der Stadtwerke pflichten dem Vorstandschef bei. „Der Vorwurf der Erpressung ist absolut unangemessen“, sagt Aufsichtsratschef Walter Meinhold. Schließlich habe das Unternehmen seine Maßnahme lange angekündigt. „Die Stadtwerke müssen wirtschaftlich handeln“, sagt auch Aufsichtsratsmitglied Wilfried Engelke.

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