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Aus der Stadt Großsperrung in der City bis Mitte September
Hannover Aus der Stadt Großsperrung in der City bis Mitte September
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22:23 25.05.2017
Von Bernd Haase
Am Steintor laufen bereits die Arbeiten für die Großbaustelle. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Es wird ernst im Herzen Hannovers. Die für Stationen und Gleisanlagen der Üstra zuständige Infrastrukturgesellschaft (Infra) startet das ambitionierteste Teilprojekt beim barrierefreien Ausbau der oberirdischen Stadtbahnstrecke für die Linien 10 und 17 - den Abschnitt zwischen Clevertor und Goseriede. Für die Planer und Bauarbeiter bedeutet das eine knifflige Aufgabe mit enormem Zeitdruck, für die Autofahrer massive Behinderungen und Umleitungen. So werden das Steintor und der Bereich vor der Ernst-August-Galerie nicht mehr passierbar sein.

Das schwierigste Teilprojekt beim Stadtbahnbau beginnt und verlangt auch den Autofahrern einiges ab. Das Steintor ist dann Sperrzone.

Im vergangenen Jahr hatten die Beteiligten entschieden, den Verkehr nicht ständig umzulenken, sondern eine Vollsperrung vorzunehmen. „Das spart uns Zeit und Geld“, sagt Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke. Allerdings dauert die Sperrpause nicht wie ursprünglich gewünscht 18 Wochen, sondern mit Rücksicht auf die Holzmesse Ligna und die Metallmesse EMO zwei Wochen weniger. Am 17. September muss alles fertig sein und die Bahnen müssen zum Raschplatz fahren können. „Es passiert eigentlich zu viel mit zu wenig Platz und mit viel zu wenig Zeit“, hat Projektleiter Jürgen Wendt die Herausforderung umrissen - und bleibt dennoch optimistisch.

Was wird gemacht? 

Am aufwendigsten ist die Verbindung zwischen oberirdischer Strecke und der Tunnelstation am Steintor, weil dafür tief gegraben werden muss. Außerdem sind die beiden Hochbahnsteige in der Münzstraße und am Raschplatz sowie sämtliche Gleis- und Nebenanlagen fertigzustellen. Der Hochbahnsteig vor der Ernst-August-Galerie bekommt noch seine Aufbauten.

Sperrung Steintor

Wer von der Brühlstraße aus Richtung Innenstadt will, muss am Hohen Ufer rechts einbiegen und über den Marstall Richtung Schmiedestraße fahren. Als Ausfahrt vom Marstall stehen abwechselnd Reuter- oder Scholvinstraße zur Verfügung. Die Lange Laube ist am Steintor Sackgasse. An der Goseriede geht es nur noch nach links in die Kurt-Schumacher-Straße Richtung Bahnhof.

Sperrung vor der Galerie

Vor der Ernst-August-Galerie werden Autofahrer durch die Rosen- und die Schillerstraße zu den Parkplätzen am Hauptbahnhof geleitet und fahren diesen Weg auch in umgekehrter Richtung. „Die Route nehmen auch die Taxis“, erläutert Harcke. Wichtig für den Einzelhandel ist, dass alle Parkhäuser in dem Bereich angesteuert werden können - das unter der Galeria Kaufhof allerdings nur aus umgekehrter Richtung als gewohnt.

Was passiert mit den Bahnen?

Die Linie 10 fährt wie im Nachtsternverkehr über den Goetheplatz und die Humboldtstraße durch den Tunnel zur Endstation Hauptbahnhof. Dadurch entfallen einige der sogenannten Expressfahrten. Die Linie 17 steuert nicht mehr die Innenstadt an, sondern gelangt über den Goetheplatz zur Haltestelle Glocksee. Diese Verkehrsführung, die auch Befürworter einer Tunnelstrecke statt der oberirdischen Variante vorgeschlagen hatten, wurde bereits im vergangenen Jahr während der Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße angewandt und hat sich seinerzeit bewährt. Auf beiden Linien gelten Sonderregelungen für die Besitzer von Kurzstreckentickets.

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