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Mit Herz und Seele Kinderbuchautorin

Stephanie Schneider in der „Sternschnuppe“ Mit Herz und Seele Kinderbuchautorin

Kinderbuchautorin Stephanie Schneider las in der Buchhandlung „Sternschnuppe“ Erstaunliches über Elefanten vor – das Publikum war klein, aber zahlreich vertreten. 

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Stephanie Schneider fasziniert mit ihren Geschichten die kleinen Zuhörer.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Manchmal ist die Bühne klein, die Autoren für eine Lesung zur Verfügung steht. In der Groß-Buchholzer Buchhandlung „Sternschnuppe“ drängen sich am Samstagmorgen sieben Kinder, fünf Eltern und Kinderbuchschreiberin Stephanie Schneider in einem schmalen, büchervollen Raum. Doch das passt schon. Schließlich kommen die „Elefanten im Haus“ – so der Titel eines ihrer neueren Werke – auch ganz gut zurecht mit beengten Verhältnissen. Am Ende der Lesung wollen etliche der jungen Zuhörer ein Buch signiert haben. Heißt: Sie haben ihren Spaß gehabt.

Ihre ersten Bücher hat Stephanie Schneider ab 2004 für Erwachsene geschrieben, ebenso zahlreiche Kolumnen in Tageszeitungen. Ihr Erstlingswerk „Warum Mama eine rosa Handtasche braucht“, erzählt die 43-Jährige, verkaufe sich nach wie vor gut. Bis heute hat die gelernte Grundschullehrerin sechs Erwachsenen- und drei Kinderbücher veröffentlicht. Ihre Werke sind bei verschiedenen Verlagen erschienen, auch ist sie nicht fest an einen Illustrator gebunden. „Inzwischen bin ich mit Herz und Seele Kinderbuchautorin, das macht mich richtig glücklich“, erzählt Schneider. Sie liest bundesweit in Schulen, bietet Schreibwerkstätten für Kinder an – und hat schon sechs neue, noch unveröffentlichte Bücher fertiggestellt.

Spielen ihre Töchter, 12 und 15 Jahre alt, eine wesentliche Rolle bei ihrer Autorentätigkeit? „Nein“, wehrt Schneider ab, „mit dem Schreiben von Kinderbüchern habe ich erst angefangen, als meine Töchter schon größer waren“. Die Familie wohnt in einer geräumigen Altbauwohnung in der Südstadt, und ihr Mann schreibt ebenfalls –Artikel für Computerzeitschriften und Bücher für IT-Experten.

Dass Stephanie Schneider in der „Sternschnuppe“ vorliest, ist kein Zufall – schließlich hat sich auch Buchhändlerin Birgit Nerenberg die Sprach- und Leseförderung von Kindern auf ihre Fahnen geschrieben. Seit 12 Jahren lädt sie Autoren in ihr Geschäft in der Silberstraße ein, liest selbst alljährlich 500 Schülern und 500 Kita-Kindern vor und war an der Gründung des hannoverschen Lesenetzwerks beteiligt. „Mit dem entsprechenden Engagement kann man bei allen Kindern die Lust am Lesen wecken“, ist die 58-Jährige überzeugt. Ihr jüngstes Betätigungsfeld hat sie bei ihren zwei Enkeln gefunden – die sind gerade mal anderthalb Jahre alt.

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