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Steuerzahlerbund fordert Abschaffung der O-Tonne

Aha Abfallwirtschaft Steuerzahlerbund fordert Abschaffung der O-Tonne

Der Bund der Steuerzahler fordert die Region Hannover auf, die O-Tonne für Wertstoffe abzuschaffen. Dadurch könnten die „hiesigen Gebührenzahler um mindestens 1,5 Millionen Euro im Jahr entlastet werden“, heißt es in einem Schreiben des Verbandes an den für die Abfallbeseitigung zuständigen Umweltdezernenten Axel Priebs.

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Hannover. Die Summe entspricht nach Angaben des Verbandes einem Zehntel der vom Abfallwirtschaftsbetrieb Aha geforderten Gebührenerhöhung ab dem 1. Januar.

Wie der Vorsitzende des Steuerzahlerbundes, Bernhard Zentgraf, in dem Schreiben erläutert, hat die Einführung der O-Tonne im Jahr 2010 die Region 5,9 Millionen Euro gekostet. Der Verkauf der gesammelten Wertstoffe konnte die Kosten nicht decken. Dadurch sei das Ziel der O-Tonne, mit den Erlösen den Gebührenhaushalt zu entlasten, nicht erreicht worden, schreibt Zentgraf. So seien 2015 lediglich 100 000 Euro durch den Verkauf der Wertstoffe aus der O-Tonne eingenommen werden, der Jahresverlust habe bei 1,5 Millionen Euro gelegen. Zudem sei der Nutzen der Tonne für die Haushalte gering.

Wie berichtet, benötigt der Abfallwirtschaftsbetrieb Aha nach eigenen Angaben für den Gebührenhaushalt künftig jährlich 142 Millionen Euro statt wie bisher 124 Millionen Euro, um kostendeckend wirtschaften zu können. Das entspricht einem Anstieg von 14,5 Prozent. Aha argumentiert mit sinkenden Erlösen aus dem Verkauf von Wertstoffen und der fälligen Wartung der drei Gärtürme.

mak

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