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Aus der Stadt Stiftung Weltbevölkerung wird 25 Jahre alt
Hannover Aus der Stadt Stiftung Weltbevölkerung wird 25 Jahre alt
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00:17 21.08.2016
Von Simon Benne
Illustre Gäste: Die Stiftung Weltbevölkerung feiert 25. Jubiläum im Zoo Quelle: Benne
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Hannover

So klingt Bescheidenheit: "Manches wäre ohne unsere Arbeit noch schlechter gelaufen", sagte Dirk Roßmann im Maharadscha-Saal des Dschungelpalasts. Der Unternehmer war 1991 ein Mitbegründer der Stiftung Weltbevölkerung gewesen, die im Zoo jetzt mit rund 200 illustren Gästen ihr 25-jähriges Bestehen feierte. Bei aller Bescheidenheit fiel Roßmanns Bilanz der Stiftungsarbeit, die sich für Familienplanung, Aufklärung und Verhütung in armen Ländern stark macht, doch positiv aus: In Äthiopien etwa sei die Fertilitätsrate auf 1,5 Kinder je Frau gesunken: "Wir haben dazu beigetragen", erklärte Roßmann.

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von links: Martin Kind, Erhard Schreiber, Bettina Wulff, Dirk Roߟmann.

Oberbürgermeister Stefan Schostok war zur Geburtstagsfeier gekommen, 96-Klubchef Martin Kind und Bettina Wulff - ihr Mann, Altbundespräsident Christian Wulff, hatte krankheitsbedingt abgesagt. Per Videobotschaft gratulierten der frühere Moderator Alfred Biolek den Stiftungsmitarbeitern zu ihrem Einsatz ("Das bewundere ich!"), und auch Theologin Margot Käßmann würdigte deren Engagement.

Prominentester Gratulant - und real anwesend - war Ministerpräsident Stephan Weil. Als die Stiftung vor 25 Jahren ihre Arbeit aufgenommen  habe, sei das Thema Bevölkerungswachstum nicht trendy gewesen: "Es bedurfte einer besonderen Weitsicht, diese Initiative anzustoßen", sagte Weil. Die aktuellen gewaltigen Wanderungsbewegungen führten uns vor Augen, dass das Thema "von höchster staatspolitischer Bedeutung" sei.

Zum Jubiläum gibt es eine Stabübergabe an der Spitze der Organisation. Gerhard Schreiber, einer der Mitbegründer, gab das Amt des Vorstandsvorsitzenden zum Jahresende an Helmut Heinen ab, der bis Juli Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger war. Roßmann würdigte Schreiber als "Pfundskerl" - und die Gäste verabschiedeten Schreiber mit langem Applaus.

Doch nach dem Fest ist vor dem Alltag: "Millionen Jugendliche haben bis heute in unseren Jugendclubs in Äthiopien, Kenia oder Uganda erfahren, wie sie sich vor ungewollten Schwangerschaften oder HIV-Ansteckung schützen können", sagt Geschäftsführerin Renate Bähr. Dennoch gebe es noch viel Arbeit: "Jede Unterstützung ist wichtig für uns!"

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