Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 18 ° wolkig

Navigation:
Glyphosat gegen Kröten? Strafantrag gestellt

Kleingärten Glyphosat gegen Kröten? Strafantrag gestellt

Mit einem "Total-Herbizid" soll der Eigentümer einer ehemaligen Kleingartenfläche an der Zuschlagstraße Amphibien-Laichgewässer zerstört haben. Die hannoversche Kreisgruppe des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) hat Strafantrag gestellt.

Voriger Artikel
Weit ist der Weg nach Afrika
Nächster Artikel
„Der Kuhhandel mit dem Bezirksverband stinkt“

Laichgewässer planiert und vergiftet? Das Gelände an der Zuschlagstraße.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Die hannoversche Kreisgruppe des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) hat Strafantrag gegen die Eigentümer der ehemaliger Kleingartenfläche Bischofshol an der Zuschlagstraße (Kirchrode) gestellt. Dort seien Amphibien-Laichgewässer zerstört worden, als Lauben abgerissen und Flächen planiert wurden. Die Flachgewässer seien „mit einem Total-Herbizid behandelt“, möglicherweise Glyphosat getränkt, dann umgepflügt und neu eingesät worden, so der Vorwurf der BUND-Aktivisten.

Die Umweltorganisation hatte im Frühjahr Laichwanderungszäune an der Zuschlagstraße installiert - mit vielen ehrenamtlichen Helfern, wie man betont. Doch die Zählung der registrierten Amphibien habe jetzt ergeben, dass offenbar viele der Tiere am Eilenriederand die Zerstörung der Laichgebiete nicht überlebt hätten. Das ehemalige Kleingartengebiet liegt an der Bemeroder Straße, dort grenz direkt die östliche Eilenriede mit dem Landwehrgraben an.

Um das 45.000 Quadratmeter große Gebiet gibt es seit Jahren Ärger. Eine private Investorengemeinschaft hatte es bereits 2010 von der Fleischerinnung  Hannover gekauft und die 75 Parzellennutzer gekündigt. Man hoffe darauf, dass langfristig Wohnbauland aus dem Gebiet werde, hatte einer der Investoren damals gegenüber der HAZ gesagt. Die Stadt aber war unzufrieden mit der Art des Umgangs mit den Kleingärtern, sie schloss eine Umwandlung in Wohnbauland aus. Seitdem liegt das Gelände brach, trotz Wohnungsmangel in Hannover und einer sehr nahen Stadtbahnstation. Kurios: Nach HAZ-Informationen hatte die Stadt damals selbst auf das Gelände geboten, war aber nicht bereit, so viel zu zahlen wie die beiden Privatinvestoren. Dem Vernehmen nach wollte auch sie daraus Wohnbauland machen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Am 8. Juli wird Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva heiraten. Nicht auf der Marienburg in Pattensen, wo sein Vater 1981 geheiratet hat, sondern in der Marktkirche. Kenner gehen davon aus, dass sie voll sein wird mit Ehrengästen. Etliche gekrönte Häupter aus Europas Hochadel werden erwartet. Auf unserer Themenseite halten wir Sie stets auf dem Laufenden.

Gemeinsames Fastenbrechen in der Sami-Moschee

Seit vier Wochen dürfen Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang weder essen noch trinken. Zigaretten rauchen ist ebenfalls tabu. Am Sonnabend endet der Fastenmonat. Ein Besuch in der Sami-Moschee – wo Gäste und Gemeindemitglieder zusammen das Fastenbrechen zelebrieren.