Üstra: Sämtliche Busse und Bahnen bleiben am Montag von 3.30 Uhr bis Betriebsschluss gegen 1 Uhr in den Depots.
RegioBus: Mehr als 100 Buslinien mit rund 6000 Fahrten sind von dem Warnstreik betroffen. Ein kleiner Teil der Fahrten findet jedoch statt, weil beauftragte Subunternehmen nicht streiken. Welche Fahrten stattfinden und welche nicht, können Kunden von RegioBus heute von 9 bis 18 Uhr, am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr und am Montag wieder von 9 bis 18 Uhr bei der Servicestelle unter Telefon (05 11) 36 88 87 90 oder (05 11) 99 00 13 erfragen. Üstra und RegioBus raten ihren Kunden, sich frühzeitig Gedanken über alternative Beförderungsmöglichkeiten, etwa der Bildung von Fahrgemeinschaften, zu machen.
Städtische Einrichtungen: Alle Arbeitnehmer und Auszubildenden der Stadt Hannover sind zu dem eintägigen Warnstreik am Montag aufgerufen. Die Stadtverwaltung glaubt, dass sich ein Großteil der Beschäftigten daran beteiligen wird. Davon betroffen sind unter anderem Krippen, Kindertagesstätten, Horte, das Familienservicebüro, Bürgerämter, die Zulassungsstelle, Sozial-, Standes- und Ordnungsamt sowie der kommunale Seniorenservice. Eine Notdienstvereinbarung zwischen der Gewerkschaft ver.di und der Stadt wird es nicht geben. Die Stadt Hannover bedauert das sehr und bittet insbesondere Eltern, sich entsprechend vorzubereiten und die Betreuung ihrer Kinder in Eigenregie zu organisieren.
Schulunterricht: Trotz der angekündigten Streiks bei den Verkehrsunternehmen Üstra und RegioBus findet der Schulbetrieb in Stadt und der Region Hannover regulär statt. Eltern und Sorgeberechtigte sind laut der Region dazu verpflichtet, Schülern die Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen. Volljährige Schüler sind selbst dafür verantwortlich, zu ihren Schulen zu gelangen. Wenn allerdings wieder wie am Mittwoch Schnee- und Eisglätte eintreten, könnte die Region den Unterricht abblasen. Dann gilt nicht mehr die Schulpflicht, sondern der Katastrophenschutz als oberstes Gebot.
Klinikum Region Hannover: Die Mitarbeiter der 13 Krankenhäuser des Klinikums sind zur Teilnahme am Warnstreik aufgerufen. Weil die Operationssäle am Montag nur eingeschränkt zur Verfügung stünden, seien planbare Operationen bereits vorgezogen worden, oder sie würden auf einen späteren Termin verschoben, sagt Klinikumssprecher Bernhard Koch. Am Nordstadtkrankenhaus ist von den 14 OP-Sälen etwa ein Drittel nicht in Betrieb, im Klinikum Oststadt-Heidehaus bleibt einer von vier Sälen geschlossen. Die Versorgung der Patienten sei aber gesichert, betont Koch. Alle Notfälle würden behandelt. Es gebe entsprechende Notdienstvereinbarungen mit ver.di, die eine Besetzung der Kliniken garantiere, wie sie am Wochenende und an Feiertagen üblich sei.
Abfallwirtschaftsbetrieb aha: Die Männer von der Müllabführ rücken am Montag nicht aus. Der Betrieb werde komplett bestreikt, kündigt Personalratschef Michael Ludwig an. Da rund 90 Prozent der Belegschaft gewerkschaftlich organisiert ist, rechnet er mit großer Beteiligung. Gleichwohl sei der Winterdienst gewährleistet. Das gelte auch für die Sperrmüllabfuhr: Sollten am Straßenrand abgestellte Teile Gehwege oder Fahrbahnen blockieren, würden diese abgefahren.
Stadtwerke: Um Engpässe bei der Strom- und Gasversorgung braucht sich am Montag niemand zu sorgen. Die Kraftwerke bleiben nach Auskunft des Stadtwerke-Betriebsratsvorsitzenden Walter Kroll uneingeschränkt am Netz. Auch der Störungsdienst sei im Einsatz. Einschränkungen könne es in der Kundenberatung geben. Möglich sei auch, dass geplante Termine des Kundendienstes – zum Beispiel für den Einbau eines Stromzählers – verschoben werden müssten.
Agentur für Arbeit: Auch hier ist der Dienstbetrieb in den Agenturen Hannover, Barsinghausen, Garbsen, Laatzen und Langenhagen nur eingeschränkt möglich. Wer dringende Termine wahrnehmen muss, sollte heute vorsorglich einen Alternativtermin vereinbaren.
Polizei: Der Warnstreik werde sich auf die Arbeit der Polizei nicht auswirken, heißt es aus der Pressestelle. Alle Dienststellen blieben geöffnet, die Einsatzbereitschaft der Beamten sei „zu 100 Prozent“ gewährleistet.
Sparkasse: Alle Filialen des Geldinstituts bleiben geöffnet. Es werde „keine Streikaktivitäten geben, die den Betrieb behindern“, sagt Unternehmenssprecher Stefan Becker.
Taxis und Teilautos: Am Streiktag wird Niedersachsens größtes Taxiunternehmen Hallo Taxi/3811 mit allen gut 600 verfügbaren Fahrzeugen unterwegs sein. Der Verein „Ökostadt“, der Mietwagen für mehrere Nutzer anbietet, stellt sich auf eine erhöhte Nachfrage ein.
Zentrale Demonstration: Um 11.30 Uhr wird der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske mehreren Tausend Gewerkschaftern aus Niedersachsen und Bremen auf dem Opernplatz einheizen. Eine Stunde vorher starten drei Demonstrationszüge zur zentralen Kundgebung. Der Hauptdemonstrationszug startet um 10.30 Uhr auf dem Schützenplatz. Von dort geht es über Waterlooplatz, Lavesallee, Karmarsch- und Ständehausstraße zum Opernplatz. Ein zweiter Zug startet um 10.45 Uhr vom Trammplatz über Aegidientorplatz, Schiffgraben, Laves- und Theaterstraße zum Opernplatz. Der dritte Zug startet um 10.30 Uhr am Klagesmarkt und führt über Goseriede, Kurt-Schumacher-Straße, Ernst-August-Platz und Theaterstraße zum Opernplatz.
Veronika Thomas
Juliane Kaune
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Kommentare
Streik sid09 – 09.02.10
Ihr fast alle in diesen Forum,hackt auf die leute rumm als ob die was verbrochen hätten,wenn keine ordentliche lösung gefunden würde(schule,kindergarten und Arbeit)hin und zurückzukommen warum bleibt ihr dann nicht zu hause?1.unter diesen Voraussetzungen kann und darf euch keiner Kündigen!Streiken ist in Ordnung laut Gesetz!
Aber was mich hier sehr stört ist der Neidfaktor den ihr entgegen eurer Mitbürger anzettelt.
Der eine hat nun mal mehr und der andere halt nicht.Und wenn ihr nicht fähig seid euren Unmut geltung zu verschaffen (Demonstration)dann braucht ihr alle euch nicht zu wundern wenn man euch ignoriert,denn euer Fehldenkenspaltet sogar die bürgerliche Gesellschaft.Jeder hat das Recht zu einen Arbeitskampf!
Ich finds gut!
streiks legen hannover lahm benjamin – 08.02.10
ich habe wirklich jedes verständnis, wenn man über geschlossene kitas, horte aber über geöffnete schulen sauer ist. auch habe ich verständnis über staus in den spitzenzeiten.habe heute aber einen selbstversuch gestartet (rentner). die stadt war nahezu menschenleer, man konnte so entspannt einkaufen wie sonst nie, aber vor allen dingen habe ich festgestellt, wie ampelschaltungen ohne bus und bahn funktionieren. einfach wundervoll. ohne busse oder bahnen - das sollte auch die autofahrer interessieren - haben ampeln in hannover fast so etwas wie eine 'grünphase'. es war einfach toll. keine zwei minuten an einer ampel zu stehen, nur weil mal wieder drei busse - wie auch immer genannt - ein vorfahrtsrecht geniessen.
so schlimm es für viele eltern, berufstätige und alle anderen betroffenen auch war, die erkenntnis welche macht busse und bahnen auf fussgänger und autofahrer haben, haben mich schon sehr nachdenklich gestimmt. man denke nur an plaketten und umweltzone.
ICH ich ich und nur ich – 08.02.10
"Streik = Erpressung!!Die sollten froh sein, daß sie noch einen Job haben!!"
Genau , die haben ja den Job!
Wozu brauche die noch Geld ?
Leider sehen die meißten Komentatoren hier nur Ihre eigene kleine Welt.
Mit ein wenig mehr Solidarität untereinander hätten wir nicht die vielen Zumwinkels und deren Erfüllungsgehilfen.
Streik - wie immer auf den Schultern der Kinder und Alleinerziehenden Andreas R. Ronnenberg – 08.02.10
Ich bin heute durch Hannover gefahren und war erstaunt, daß unsere Gewekschaftsbosse diesen Zustand als erfolgreich erachten. Alleinerziehende können Ihre Kinder nicht in die Betreuung bringen und dementsprechend nicht zur Arbeit gehen und wirklich arme kleine Schulkinder müssen weite Schulweg bestreiten bei nur milden -4 Grad Celsius ( heute auf der Vahrenwalder Str gesehen). Vielen Dank - das war eine reife und sehr überlegte Aktion seitens der Gewerkschaft - ich bin erschüttert.Gruß Andreas R.
muss noch was loswerden Rote Zora – 08.02.10
muss noch was loswerden: Ich bin heute insgesamt 54 km durch Hannover 'Taxi' für meinen Sohn gefahren. Ansonsten fährt er diese Strecken mit den Öffis.Mein altes Auto trinkt im Stadtverkehr auf 100 km für 13 Euro Benzin: Macht also knapp 7 Euro, plus Arbeitszeit, die mir als Selbständige flöten geht.
Wenn schon Streik, dann doch bitte nicht auf Kosten der Mitbürger.
Und wer nicht fähig ist seine Wünsche und Forderungen durchzusetzen OHNE dass Unbeteiligte darunter zu leiden haben sollte sich dann bitte auch nicht als Gewerkschaftler oder sozial bezeichnen.
Staus Rote Zora – 08.02.10
Und jetzt schreibt die HAZ in einem anderen Artikel, dass es keine Staus im Feierabendverkehr gab. Die ersten Pendler seien um 14.45 Uhr gesichtet worden ( hä? haben die ein Schild am Auto auf dem: Ich bin Pendler und fahre nach Hause! steht?)Zu dem Artikel wollt ich einen Kommentar schreiben und bin dann rausgeflogen ... also schreib ich halt hier meine Frage an die Kollegen von der Redaktion: Was gibt euch Verdi für das Schreiben, dass es heute Abend keine Staus gegeben hätte? Und warum ist der Artikel schon online? Haben alle schon Feierabend?
Streik Eberhard Nickel, Hannover – 08.02.10
Scheinheilig!Wer die Autokolonnen erlebt hat, die am Montag, 08.02.10, in langen Staus die Strassen verstopft und die Luft verpestet haben, konnte am eigenen Leibe erfahren, wie wenig bisweilen Aussagen und Handeln von selbsternannten Umweltschützern übereinstimmen. Dem Hauptverantwortlichen für den maßlosen Streik im öffentlichen Dienst, Herrn Bsirske, ehemals auf einem Ticket der "Grünen" Personaldezernent in Hannover, ist die Umwelt offensichtlich dann völlig gleichgültig, wenn es um die Verfolgung eigener Interessen geht. So unterscheidet ihn und seine politische Heimat nicht von anderen Umweltsündern, die sich gern damit herausreden, die schädlichen Abgase ihrer Firmen nicht persönlich in die Luft zu blasen. Dies entlarvt die Scheinheiligkei mancher Umweltdiskussion und deren Wortführer.
Sauer auf die ÜSTRA - nicht auf die Fahrer! Sandra K. aus Hannover – 08.02.10
Heute morgen hatte ich das Glück, dass mich eine Freundin mitnahm, die von Hemmingen zu mir nach Ricklingen über 1 Stunde (!)gebraucht hatte. Wir waren zu 3. im Auto und haben eine Fahrgemeinschaft gebildet. Was mich (neben dem fehlenden Engagement der ÜSTRA, einen Ersatzverkehr der Bus-Linien mit Leih-Fahrern zu organisieren!) aber auch genervt hat, war schlichtweg die Tatsache, dass in fast jedem Auto nur eine einzige Person saß! Soweit zum Thema "Solidarität" in Deutschland. Wenn jeder Autofahrer einen Kollegen eingesammelt hätte, wäre es halb so schlimm geworden! Wie ich´s heute Abend nach Hause schaffe, muss ich auch noch sehen...Recht und Gesetz Joachim Halemeyer – 08.02.10
Gibt es eigentlich keine gesetzliche Regelung, die die volkswirtschaftlichen Schäden durch Streiks begrenzt? Gibt es keine gesetzliche Regelung, die eine Entschädigung unbeteiligter Dritter bei Streiks ermöglicht? Wenn nein, warum nicht?Weg zur Arbeit?! ... – 08.02.10
Ich muss jeden Morgen 30 Minuten mit dem Bus zur Arbeit(Ausbildung) fahren und mich fragt keiner wie ich dahin komme! Kann mir grade so die Fahrkarte leisten für die ich im Monat geschlagene 53€ auf den Tisch blättern muss und jetzt auch noch der Streik. Meine Eltern können sich kein Auto leisten und in diesem Kaff wo ich wohne ist auch eine Fahrgemeinschaft unmöglich! Taxi? zu teuer. Jetzt bin ich heute morgen mit dem Rad um 6 Uhr morgens losgefahren. Soll es das sein? Ich denke nein! Ich hoffe, dass die Uestra morgen wieder fährt. Nochmal mit dem Rad? Bestimmt nicht. Und mein Urlaub ist mir definitiv zu schade! In diesem Sinne: Hals und Beinbruch!Mitarbeiter nicht gefragt verdi Mitglied und üstraner – 08.02.10
Wir üstraner streiken wieder, wurden dazu von der verdi aber nicht gefragt! Es ist ein 24h Warnstreik ohne Urabstimmung: Wahnsinnsstreik? Solidarität ist gut, aber nicht um jeden Preis. Wir arbeiten seit Jahren unter einem schlechteren Spartentarifvertrag und sollen jetzt wieder für alle Öffis die Kohlen aus dem Keller holen. Unserer Ruf wird so nur weiter ruiniert. Ob die Müllmänner für unseren Spartentarif auch auf die Straße gehen, wenn dieser demnächst verhandelt wird?!?!Vieleicht sollten Streikopfer demonstrieren van Kuchen – 08.02.10
Musiker schrieb:Vielleicht sollten mal diejenigen, die unter dem Streik litten, eine Demonstration organisieren
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ja, genau! Van Kuchen – 08.02.10
Ja, das wollte ich auch schreiben!
Geld ist ja genug auf der Welt, es sitzt bloß an bestimmten Stellen fest. Und daß wird auch so bleiben, solange bestimmte Menschen glauben, damit irgendetwas kompensieren zu können.
Und solange die Menschen in diesem Staat den Politikern immer treu folgen. Fakt ist, die Politik wird seit Jahren von Lobbyisten bestimmt, die sich mit Politikern zum Essen treffen und denen scheinbar sachliche Informationen zukommen lassen. Diese Menschen wiederum werden von der Industrie bezahlt.
In Frankreich wären die Menschen schon längst auf die Straßen gegangen.
Ich lese gerade in einem Buch: "das tib. Buch vom Leben und vom Sterben" von 6 Daseinsformen. Eine davon sind die Hungerleider. Es sind die, die trotz allen Überflusses noch nicht zufrieden sind und danach gieren, diese oder jene Firma auch noch zu schlucken oder, blind vor Gier, ihre Opfer mit endlosen Gerichtsverhandlungen zermürben oder oder.
Verkehr ohne Öffis Rote Zora – 08.02.10
Habe heute morgen mein Kind zur Schule gefahren.In der Südtsadt fuhr eine Frau wegen den vereisten Gehwegen mit ihrem Rad mitten auf der Fahrbahn. Vor der Schule war Verkehrschaos ... für 7,5 km habe ich 40 Minuten gebraucht. Das 'Chaos' stört mich nicht, aber haben die Streik-anzettler mal daran gedacht wieviel Radfahrer und vielleicht auch Schulkinder bei den heutigen Verkehrsverhältnissen unnötigerweise gefährdet waren?
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ja, genau! Van Kuchen – 08.02.10
Ja, das wollte ich auch schreiben!Geld ist ja genug auf der Welt, es sitzt bloß an bestimmten Stellen fest. Und daß wird auch so bleiben, solange bestimmte Menschen glauben, damit irgendetwas kompensieren zu können.
Und solange die Menschen in diesem Staat den Politikern immer treu folgen. Fakt ist, die Politik wird seit Jahren von Lobbyisten bestimmt, die sich mit Politikern zum Essen treffen und denen scheinbar sachliche Informationen zukommen lassen. Diese Menschen wiederum werden von der Industrie bezahlt.
IN Frankreich wären die Menschen schon längst auf die Straßen gegangen
Verdi-Warnstreik in Hannover F. Hoeft, Hannover – 08.02.10
Dem Kopfschütteln gegen Bsirske und Verdi kann ich mich nur anschließen.Es ist erneut ein Beispiel, dass die Gewerkschafter sich nur profilieren wollen, wobei deren Vorsitzender in
Aufsichtsräten sitzend sich seine
"Arbeit" ( ist ja keine Arbeit, nur
Motzerei ) teuer honorieren läßt.
Die Mitglieder werden den Bossen der Gewrkschaften hoffentlich auch
einmal klarmachen, dass sie selbst sich mit nur wenigen Prozenten ab-finden müssen und ihre Verdi-Oberen für Nichtstun sich gesund stoßen.
F. Hoeft, Hannover
Vieleicht sollten Streikopfer demonstrieren Musiker aus Hannover – 08.02.10
Also, so locker kann es nicht jeder sehen.Vielleicht sollten mal diejenigen, die unter dem Streik litten, eine Demonstration organisieren, vielleicht unter dem Motto "Arbeitskampf ist keine höhere Gewalt".
Nicht Verdi ist schuld Musiker aus Hannover – 08.02.10
Eigentlich ist doch "der böse" der Gesetzgeber, der es der Üstra erlaubt "Höhere Gewalt" zu sagen, aber genau dies den von dieser "Höheren Gewalt" betroffenen verbietet.Wenn es entweder so wäre, dass die Üstra für die entstehenden Schäden aufkommen müsste oder dass die Kunden von ihren Verpflichtungen auch entbunden werden, hätten wir hier mit Sicherheit nicht so viele Diskussionen.
Wir bekommen als Üstra-Kunden die Schläge, welche für die Üstra Chefs gedacht sind, weil weltfremde Gesetze es der Üstra erlauben, uns als Schutzschilde zu missbrauchen.
@ ÖD-Beschäftigter LJA – 08.02.10
Und jetzt zum x-ten mal: Es wird keine zusätzliche Kaufkraft geschaffen. Das was die ÖD-Mitarbeiter mehr kriegen, wird von den Gemeinden sofort auf die Preise draufgeschlagen. In Form von teuerern Bus-Fahrkarten, höheren Kita- und Müllabfuhrgebühren. Somit fließt das Geld gleich wieder bei den Leuten aus dem Geldbeutel, die nicht im ÖD arbeiten.Und an Steuerhinterziehungen ändert sich dadurch auch nichts. Oder meinen Sie, Herr Zumwinkel hat sein Verhalten davon abhängig gemacht, wieviel ein Stadtbahnfahrer in Hannover verdient ?
Warnstreikmontag ÖD-Beschäftigter – 08.02.10
Sozial ist was Kaufkraft schafft!Mir geht die Hutschnur hoch wenn ich höre, dass die Debatte über den Ankauf einer Daten-CD mit Steuernsündern in Baden-Würtemberg dazu geführt hat, dass sich ein solcher Steuersünder selbst anzeigt und viereinhalb Millionen Euro nachversteuern will.
Dass was der an Steuern jetzt nachzahlen will ist sehr viel mehr als das, was manch einer sein Leben lang durch harte körperliche Arbeit verdient.
Wer das nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern statt dessen in diesem Forum auf Menschen rumhackt, die am heutigen Montag aufstehen um auch gegen einen solchen Wahnsinn ein Zeichen zu setzen, dem ist wohl nicht mehr zu helfen?
Streik Betroffene – 08.02.10
Auch ich bin betroffen, in zweierlei Hinsicht, ich habe Kinder die auf Hortbetreuung angewissen sind da ich vollzeit berufstätig bin, im öffentlichen dienst bei der stadt hannover, aber nein ich streike nicht mit muss aber auch darunter leiden und mit dem Auto zur arbeit fahren nachdem ich meine kinder in die schule gebracht habe und somit meinen dienst verspätet antreten muss und ihn auch verfrüht wieder beenden muss um meine kinder selbst zu versorgen da der hort bestreikt wird. gehe ich deswegen kaputt? nein, im gegenteil ich werde den nachmittag mit den kindern geniessen und später mal in den saueren apfel beissen und die minusstunden von morgen wieder gut machen. das ganze geschimpfe ändert nichts am morgigen streik. nehmen wir es so wie es kommt und machen das beste daraus.Schule Jhonny – 07.02.10
Ich find gut das die Leute Streiken, aber das der Unterricht stattfindet kann ich nicht verstehen.Ich muss jetzt 5km zur schule wandern bei extremer glätte und -7°C. Eine Fahrgemeinschaft konnt ich leider nicht finden.
Der Herr Bsirske Ein Freund – 07.02.10
Warum muss Hannover immer für den Streik herhalten. Weil Verdi nur noch wenigen Städten genügend Kollegen für einen Streik zusammenbekomnt. Was will man mit dem Streik bewirken? Man will unbeteiligte Alte, Familien sowie alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die nichts mit dem Streit zu tun haben, schädigen! Ist das Sozial oder gerecht? Diese Antwort sollte der "Miles-and-More Sonnen-Vielflieger Bsriske" doch mal allen Unbeteiligten Hannoveranern beantworten!verdi-streik unsozial gast – 07.02.10
Der Streik bei der Üstra trifft die 'Kleinen'; viele haben kein Auto und können sich kein Taxi leisten. Bei Glatteis mit dem Rad fahren???UND: Die Forderung "5 Prozent mehr für alle!" ist 'daneben'. Alle Gewerkschaften heucheln mit ihren pauschalen Lohnforderungen: Krümel für die Wenigverdiener; noch prallere Taschen für die, eh schon mehr bekommen, als sie verdienen!
schlimmes Monopolistengehabe Boizenburg – 07.02.10
Erst verschafft sich der ÖD mit illegalen Mitten das Monopol über wichtige Industriezweige - sagen wir öffentlicher Transport - und nutzt dann seine Monopolstellung, um die Bevölkerung zu erpressen. Das ist unmoralisch, um es nett zu sagen. Und niemand weiß, wie man die wieder los wird.Der Streik ginge doch völlig in Ordnung, wenn ÖD-Mitarbeiter bei Minderleistung genauso entlassen würden wie normale Menschen auch. Leider ist die Arbeitsleistung bei ÖD-Mitarbeitern völlig wurscht, man hat ja Monopole. Dies ist der eigentliche Grund, der normale Bürger gegen den Streik aufbringt.
Ann alle Streikenden antibody – 07.02.10
Viele Kommentatoren hier vetreten scheinbar die Auffassung "Wer arbeitet, darf es nicht wagen für seine Interessen einutreten" Da wird nach sofortiger Entlassung oder Schlimmerem gerufen. Das diese Kommentare von arbeitenden Menschen kommen ist bedenklich. Aber gerade deswegen kann es für die Streikenden nur eine Richtung geben:JETZT ERST RECHT!
Lasst Die Ja-sager meckern, denen ist nicht zu helfen. Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. Und wer nichts tut und zusätzlich noch die Leute beschimpft die etwas tun, der ist selber Schuld, wenn er unzufrieden ist.
Ich werde morgen trotz des Streiks zur Arbeit gelangen und wieder zurück und das ganz ohne Auto. Die S-Bahnen fahren, ausserdem habe ein Fahhrad und zwei Beine. Das ist gar kein Problem.Und ein bißchen Bewegung hat noch keinem geschadet.
Wohlstandsgejammer grenz-wertig – 07.02.10
Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen: www.haz.de/nutzungsbedingungenBetroffene gesucht HAZ Redaktion / Hannah Suppa – 07.02.10
Wir suchen für die Berichterstattung über den Streik noch betroffene Familien - wer muss wegen des Streiks Urlaub nehmen, um auf die Kinder aufzupassen? Oder wer hat Probleme, die Kinder morgen zur Schule zu bringen oder selbst zur Arbeit zu kommen? Bitte melden unter hannah.suppa@haz.deVielen Dank
Streik!!!! Jedermann – 07.02.10
Aufruf!!!!!Liebe Einzelhändler, Gastronomen, Angestellte, Kinobetreiber
ab morgen bitte die Verdianhänger nicht bedienen, nicht beachten!!!!
Kein Eintritt keine Bedienung mehr für Bus und Bahnfahrer und den ganzen Verdi rest!!!! Hausverbot!!!!
Wir die Bürger lassen uns für fremde Interessen nicht mehr erpressen.
Und wenn ihr morgen in Hannover einen dieser Streikenden seht, schimpft sie auf offener Straße aus, und sagt laut Eure Meinung!!!!
Wir die Bürger sind sauer und in der Masse stärker!!!
Das was Verdimitglieder morgen machen geht zu weit!!!
STREIK!!!!!!!!!!!!
rechtliche Schritte Holger – 07.02.10
Mich betrifft der Streik am Montag auch, über die Androhung rechtlicher Schritte muß ich allerdings schmunzeln. Mir bleibt auch nur Urlaub einreichen. Bei zwei Kindern wieder ein Tag weg.Die Diskussion hier sollte jedoch sachlich und nicht wie am Stammtisch nach einigen Pilsetten geführt werden. Vor zwei Jahren hat mich der Streik zwei oder drei Urlaubstage gekostet....also 2010 abwarten
Seltsam Antibody – 07.02.10
Manche Kommentare hören sich hier beinahe so an, als seien ihre Verfasser der Meinung, dass Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes irgendwie Schuld daran wären, dass es beim einen oder anderen privaten Arbeitegeber "schlechte" Arbeitsverhältnisse gibt. Wäre es nicht sinnvoller, wenn diese Leute sich selbst organisierten und für ihre Rechte einträten? ( - Nur so 'ne Idee). Durch Angriffe auf andere Arbeitnehmer, denen es vermeintlich besser geht, macht ihr nämlich exakt dass, was diese schwarzen Schafe unter den Arbeitegbern von Euch wollen. Zum Thema "sichere Jobs" im ÖD ist noch anzumerken, dass kurzfristige Zeitveträge dort heute die Norm sind und die Bezahlung bei vergleichbarer Qualifikation deutlich unter der in der freien Wirtschaft liegt.verdi christoph – 07.02.10
na da ist ja die freude morgen groß. kann man nicht mal am sonntag streiken, oder ist da herr bsirske noch in der südsee? würde mich mal interessiern wie dieser gute mann zur demo kommt. mit dem auto und fahrer? oder geflogen mit der lufthansaStreik Moni – 07.02.10
ich bin betroffen und ich habe kein Verständnis!Wen trifft es denn morgen? Den kleinen Bürger! Nicht die Herrschaften in den Sesseletagen, die sich ein Auto leisten können und selbstverständlich einen parkplatz dazu!
Aber wie soll denn "Otto-Normalverbraucher" morgen seinen Arbeitsplatz erreichen? Mit dem Fahrrad? Die Fahrradwege sind total vereist! oder zu Fuss?
Auf welche anderen Verkehrsmittel soll ich denn ausweichen?
Streik öff.Dienst/Ver.di mauli1948 – 07.02.10
überzogen - unnötig - überheblich - etc. der worte gäbe es viel f.d. verhalten von verdi. warnstreik ? ok, einverstanden, über eine gewisse stundenzeit - ok. aber 24 std ? woleben wir eigentlich. das ist STREIK - kein warnstreikStreik olle liese – 07.02.10
Kommentar wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen unter www.haz.de/Nutzungsbedingungen.Personengruppen nicht beschimpfen Rote Zora – 07.02.10
Mir gefällt nicht, dass hier teilweise über die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes schlecht gesprochen wird und bitte zu bedenken, dass Kritik ausschließlich an den wirklich Verantwortlichen zu üben ist.Mir selbst gefällt der Streik auch nicht. Als Selbständige im Einzelhandel träume ich von einer 40 Stundenwoche, von Lohnerhöhungen während der Wirtschaftskrise sowieso und als Alleinerziehende darf ich morgen dann auch mein Kind zur Schule fahren ... das macht mir auch keinen Spass. Aber letztendlich hat es der 'kleine' S-Bahnfahrer, der morgens mein Kind fährt nicht verbockt.
Schon einmal ist in Deutschland während witschaftlich schlechten Zeiten auf eine Personengruppe geschimpft worden. Diese Personengruppe wurde zum größten Teil eliminiert - besser wurde es dadurch in Deutschland nicht. Aus Deutscher Geschichte sollten wir gelernt haben, dass die wirklich Verantwortlichen nicht in der Masse, sondern eine Etage hüher zu suchen ( und gegebenenfalls abzusetzen) sind. Es sind eben nicht die Hartzer, die Ausländer, die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes, oder andere Bevölkerungsgruppen, die für Missstände verantwortlich sind - auch wenn manches je nachdem missfällt.
Es gilt die Säge an den richtigen Stuhlbeinen anzusetzen.
Was ist das für eine Disskusion Andreas – 07.02.10
Liebe Leute, was ist das für eine Diskussion hier.Wir alle wissen wie wichtig die Arbeit der Gewerkschaften ist. Wir sollten Bereiche in der freien Wirtschaft, in denen die Arbeitgeber die Bildung von Betriebsräten aktiv verhindern nicht als Maßstab für eine gerechte Arbeitswelt heranziehen.
Auch der Vergleich mit den großen Industrien hinkt, weil dort sehr genau gerechnet wird, was ein Streiktag kostet. Da ist man schnell bereit den Forderungen der Gewerkschaften entgegen zu kommen. Profitieren tun nicht die Gewerkschaften sondern die Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Mich stört auch die auf Stammtischniveau geführte Neiddebatte über den öffentlichen Dienst.
Hier werden Dinge angeführt die einfach nicht stimmen. Es ist in den Publikationen der Landesregierung nachzulesen, dass die starken Einschnitte in die Bezahlung des öffentlichen Dienstes und die moderaten Lohnerhöhungen in den vergangenen Jahren sehr zu Konsolidierung der Staatsfinanzen beigetragen haben. Und das heisst es gibt kein 13. und kein 14. Monatsgehalt mehr, und für eine geleistete Stunde Nachdienst gibt es auch nicht mehr als 2,50 Euro.
Auch die mit Lohnverzicht erstrittene Arbeitszeitreduzierung auf 38,5 Stunden, übrigens mit dem Ziel mehr Personal einzustellen, also mehr Leuten einen Arbeitsplatz zu verschaffen, wurde kraft amtlicher Willkür per Erlass wieder auf 40 Stunden erhöht. Dafür gab es dann auch keinen Cent mehr.
Die Liste der Kürzungen und Einschnitte lässt sich noch beliebig fortsetzen.
Ich bin Landesbeamter und meine letzte Lohnerhöhung hat mir gerade mal 69 Euro im Monat eingebracht. Auch nicht gerade was ich mir vorgestellt habe.
So, und nun ist der bisherige Tarifvertrag ausgelaufen und es steht ein neuer Vertragabschluss an, die Gewerkschaften macht ein Angebot.
Die Arbeitgeberseite schafft aber in 5 Sitzungen nicht ein Gegenangebot zu unterbreiten, sondern sagt nur, dass die Forderungen zu hoch sind.
Dort ist auch sicherlich über die Konsequenz eines Warnstreiks gesprochen worden. Das hat man billigend in Kauf genommen.
Da wundert mich schon, dass sich die gleichen Politiker die dies billigend in Kauf genommen haben, jetzt so verwundert über das Ausmaß und die Aktionen der Gewerkschaften äußern.
Also, liebe Forumsteilnehmer und Mitleser, für jeden, auch für mich (ich darf nicht streiken) bedeutet dies, dass am Montag mit erheblichen Einschnitten gerechnet werden muss. Der Unmut darüber sollte sich aber nicht gegen die Beschäftigen im öffentlichen Dienst richten, die für ihre Forderungen kämpfen, sondern gegen die Leute, die es nicht geschafft haben die Verhandlungsführer in der Tarifkommission dazu zu bringen einen vernünftigen Vertrag auszuhandeln um solche Aktionen zu verhindern.
Habt Verständnis, ich bin betroffen und habe es auch.
A.
STREIK ABC – 06.02.10
Das große Chaos am Montag...ich freu mich drauf xDIch finde, Üstra und regiobus hätten zumindest Notfallpläne aufstellen können, denn die Subunternehmen verkehren uneingeschränkt. Die Nahverkehrsunternehmen wissen schließlich seit Mittwoch Bescheid.
So könnte man auf wichtigen Linien im Busverkehr einfach Subunternehmen einsetzten (z.B. 100, 121, 128, 134, 200, 300, 500, 700)
Ein 30 Min. Takt würde wenigstens für etwas Entspannung sorgen
ich würde da nichts erwarten Kragenwald – 06.02.10
Liebe Foristen, was erwarten Sie eigentlich von Leuten, die ohne Gnade Umweltzonen, rote Wellen und ähnliche Qualen gegen die Bürger loslassen, um möglichst viele "Kunden" auf die Üstra zu nötigen. Es geht um die Macht in dieser Stadt, in die wird der ÖD nicht freiwillig hergeben. Koste es so viele "Warn-"streiks wie es wolle.Streik Üstra am 8.2.10 Moni – 06.02.10
Ich finde diesen Streik unverhältnismäßig hart. Ich selbst bin auch alleinerziehend und habe 2 Jobs. Ich weiss gar nicht, was die eigentlich wollen, die im öff.Dienst leben doch auf einer Insel der Glückseligkeit !!! Die wissen anscheinend überhaupt nicht, wie es zugeht in der freien Wirtschaft !!! Aber ihrem Häuptling Bsirske blindlinks folgen, das können sie !!! Ausserdem was ist mit den Monatskartenbesitern? Ich habe für eine Leistung bereits bezahlt, die ich an diesem Tag nichtbekommen werde. Ich werde mir rechtliche Schritte vorbehalten. Warum werden nicht welche von denen entlassen, dann kann die geforderte Gehaltserhöhung umgesetzt werden.
divide et impera Resignierter – 06.02.10
Wolfgang, ich bein kein Gewerkschafter und nicht mal dort Mitglied. Auch kein Beschäftigter im öD. Nur habe ich verstanden, was Du und viele andere nicht verstanden haben:Solange ihr aufeinander rumhackt habt ihr keine Gelegnheit nachzudenken was hier wirklich nicht funktioniert. Genauso soll es laufen und ihr fallt in eurem Frust alle drauf rein und macht fleißig mit. Wie ich schon schrieb: Kümmert euch um die wirklichen Probleme und lasst die Rumhackerei aufeinander. Ist das so schwer zu verstehen?
Streik Wolfgang – 06.02.10
Es geht doch gar nicht um Verzicht!Habt ihr "Öffentlichen" überhaupt nicht mitbekommen wie fast1000 000 Familien mit ihrem Kurzarbeitergeld dastehen?? Um nur ein Beispiel zu bringen.Warum nutzt ihr nicht die Krise,um etwas für die untersten Lohn-und Gehaltsstufen zu tun? Und nur für die?Über die Ursachen der Krise braucht man gar nicht unterschiedlicher Meinung zu sein,das ändert aber nichts daran,das die Kassen leer sind .Wer bleibt denn bei zu erwartenden Kürzungen der Haushalte auf der Strecke?Das werden doch die untersten Ebenen der Verwaltungen sein? Wo bleibt bei Verdi die Kreativität die mal Gewerkschaften wie die Drupa ausgezeichnet haben?Mit euren Aktionen erweist ihr der Gewerkschaftsbewegung einen Bärendienst!Drauf hauen!Reicht nicht!!
@Wolfgang Resignierter – 06.02.10
Der Berweis auf die maroden Finanzen der Stadt Wupprtal ist ein wichtiger Hinweis auf die Ursachen der Finanzprobleme der Städte.Wuppertal hat sich schön beim Cross Border Leasing verzockt und noch einige andere Fehler gemacht. Nur haben diese Entscheidungen nicht die Mitarbeiter getroffen, sondern die dortigen "Politiker". Warum sollen die Beschäftigten für den Bockmist den die Politiker machen die Folgen tragen? In Hannover sieht es nicht anders aus. Die Entscheidungen treffen die Politiker, nicht die Mitarbeiter der Verwaltung. Man erinnere sich an die Haushaltsdiskussinen der letzten Jahre. Die Verwaltung hat Mittel eingespart und will damit die Schulden abbauen. Und was passiert? Die Parteien haben das Geld schon für ihre Klientel aufgteilt, bevor es überhaupt da war. Und dafür sollen die Beschäftigten jetzt verzichten? Komische Sicht der Dinge. Merkt ihr nicht, dass ihr auf die Falschen einprügelt? Schaut doch mal wo das Geld bleibt. Bei kleinen Sachbearbeiter im Bürgeramt oder beim Müllwerker? Oder bei Projekten, die die Politik durchziehen will, koste es was es wolle? Beispiele: Umweltzone, Unterstützung der Messe AG, Stadtteilkultruarbeit?
Streik Wolfgang – 06.02.10
Bsirske der "Westerwelle" der Gewerkschaften!Die Verdi-Führung ist offensichtlich nicht bereit sich mit der Situation der öffentlichen Haushalte auseinanderzusetzen.Selbst alles erwartete Geld aus der Steierbetrüger -Aktion würde nicht reichen z.B. die Stadt wuppertal zu entschulden.Welchen Realitätsverlust muß man haben einen Arbeitgeber zu erpressen,der längst die Gehälter mit Krediten finanziert.Dann noch das breitgetretene Argument des Konsumanreizes:So begründet die FDP auch ihre Klientelpolitik.Bei einem absehbaren Kollaps der öffentlichen Finanzen wäre längst eine gemeinsame Aktion der Politik,der Verwaltungen und der Gewerkschaften erforderlich.Das was in vielen Gewerkschaften längst die Regel ist ,bei der Verdi :Fehlanzeige! Stattdessen Nötigung der Bürger,die mit ihren Steuern Verwaltungen überhaupt erst ermöglichen.Radau statt Nachdenken und mitten drinn Bsirske nuschelnd als Proletarier verkleidet.Welch ein Trauerspiel!!
STREIK ilona – 06.02.10
ich sehe das ebenso. Mein Sohn kann auch nicht zur Schule. Ich habe keinen Führerschein und mein Mann ist arbeiten. Mein Sohn bleibt zuhause und hat einen Fehltag auf dem zeugnis, ebenso fehlen ihm die Unterrichtsstunden. Alles für STREIK, den ich nicht berechtigt finde. Wir alle arbeiten und wir und viele andere auch bekommen wenig dafür. streiken wir? NEIN . Wenn jeder streikenwürde, der wenig verdient, dann wäre nur noch STREIK.Ist Streik noch zeitgemäß? Kathrin – 06.02.10
Ich habe seit 6 Jahren keine Gehaltserhöhung bekommen, habe 2 Jobs it 40 Stunden, 6 Tagen in der Woche , bin alleinerziehend und schlage vor, dass man allen schwarzarbeitenden Hartz IV-Empfängern die Bezüge streicht und davon die Angestellten im öffentlichen Dienst besser bezahlt.Da sich der Ärger über den Streik inzwischen wohl nur noch gegen die Arbeitnehmer, nicht mehr gegen die Dienstherren richtetet, ist Streik vielleicht nicht mehr das Mittel der Wahl, um Forderungen durchzusetzen.
Übrigens kann ich auch nichts dafür, dass mein privater Arbeitgeber leere Kassen hat, aber trotzdem bekomme ich dann sicher nicht mehr Geld, Herr Bsierske!!
Streik Schulenburg – 06.02.10
Hallo Leute, Eure Bedenken und Anmassungen ob der Streik richtig oder falsch ist kann ich nicht ganz verstehen, da alle in Deutschland stöhnen zu wenig zu verdienen ausser den Managern den man das Geld noch hinter her wirft. Normaler weise müssten sich alle solidarisch Verhalten und mit streiken, damit die Regierung endlich wach wird was für eine Misswirtschaft Sie hier in Deutschland mit Ihren ach so herlichen Gesetzten geschaffen hat.Deutschland ist ein ausbeuter Land der arbeitenen Gesellschaft geworden. Es wird versprochen wir bekommen mehr in die Lohntüte, komisch bei mir wird es immer weniger, dann kommen da noch welche und behaupten das Sie mehr brauchen weil die Ausgaben bei Ihnen gestiegen sind (Krankenkasse, Müllabfuhr,Banken etc.), allso ist es doch gerechtfertig endlich auch Lohnerhöhungen ab 20% zu stellen. Wenn der Bürger mehr Geld in der Tasche hat, kann er auch die Innlandskonjuktur ankurbeln. Es ist allso dann mehr Kaufkrafft da und über die Märchensteuer stösst sich der Fiskus gesund oder könnt Ihr aus einer Kuh die 10 Liter am Tag gibt 20 Liter machen ohne zu investieren. Unternehmer haben früher eine Sorgfaltspflicht für Ihre Arbeiter gehabt wie in guten und schlechten Zeiten. Heutzutage stehen entlassungen an weil die Manager und Politiker kein Bezug mehr zur realität besitzen.
ALLSO ALLE STREIKEN UND LEGEN DEUTSCHLAND LAHM
PS: Rechtsschreibfehler die Ihr findet, könnt Ihr behalten.
Solidarität Thomas – 06.02.10
Wo bleibt die Solidarität wenn im Einzelhandel gestreikt wird??? Die Mitarbeiter der öD sind die Ersten die meckern dass sie nicht bzw nur eingeschränkt einkaufen können.Wie Leute OHNE Auto zur Arbeit kommen sollen macht sich verdi auch keine Gedanken. Zum Glück brauche ich nur 20 km zur Arbeit, die geh ich locker zu Fuß! Oder zahlt verdi mein Taxi, das wäre gelebte Solidarität!
streik madenuzza – 06.02.10
verdi-streik-unsozial.passt mal wieder wie schon seit jahren.
ich kann gar nicht so viel essen wie ich ko... möchte.
und bloss kein wort mehr von den armen unterbezahlten öffis. hat sich jeder selbst ausgesucht und ist ja auch ne sichere sache.
ein paar Lösungen Aranski – 05.02.10
(1) Streik ist was für Leute in sonst schwacher Position - trifft im ÖD nicht zu. Kann man aber ändern. Meine Forderung: ÖD-Mitarbeiter werden ab sofort bei Überflüssigkeit genauso gekündigt wie jeder andere auch.(2) Lohnerhöhung ist was für Leute, die eine Produktivitätssteigerung zustande gebracht haben. Trifft im ÖD aber nicht zu. Kann man aber ändern. Meine Forderung: x % Lohnerhöhung = x % ÖD-Mitarbeiter entlassen. Thema erledigt.
Doppel- bzw. Triplepostings Sascha Aust / HAZ.de – 05.02.10
@ Resigniert: Das dauert manchmal ein wenig, bis der Kommentar angezeigt wird - oft zieht der Browser die Seite noch aus dem Zwischenspeicher, das ist dann halt noch die alte Version. Ich lösche zwei der Doppelpostings, dann passt es wieder.Streik + Wetter H.W. – 05.02.10
Strei des ÖPNV am Montag - bei dem Wetter?Die Bahnen fahren nicht und zwingen mich daher, lebensgefährliche Fahrten mit dem Auto auf spiegelglatten Straßen zu unternehmen (die Polizei rät ja bereits jetzt davon ab, mit dem Pkw zu fahren). Bei wie vielen Verkehrstoten an diesem Tag in Hannover haben die Streikenden ein Einsehen? Oder ist man der Meinung, 5% Gehaltserhöhung sind zwei Dutzend zusätzliche Verkehrstote wert? Die fürsorglichen Aufgaben, die der ÖD gegenüber der Bevölkerung in wetterkritischen Zeiten hat, wird mit Füßen getreten. Ich bin versucht, den Streikenden im wortwörtlichen Sinne Hals- und Beinbruch zu wünschen!
"Warnstreik" zahlender Bürger – 05.02.10
Was machen eigentlich die Streikenden mit ihren Kindergarten- und Schulkindern?Werden die vorher noch schnell im Bus hingekarrt? Oder laufen die Fähnchen schwenkend und Trillerpfeife pustend mit?Ich möchte mich jedenfalls schon mal recht herzlich bei allen Mitwirkenden für die nächsten Fahrpreis-und Gebührenerhöhungen bedanken.MfGDie LKW Fahrer müsten mal alle streiken Brummi – 05.02.10
Es müsten mal alle LKW Fahrer streiken und die ganzen Autobahnen dicht machen und so. Was dann hier in Deutschland los wäre kann sich jeder ausmahlen nur leider bekommt man alle nicht unter einen Hut. Viele arbeiten viel mehr und härter als die meisten Leute im öffentlichen Dienst.Streik contra Demo Besorgt – 05.02.10
So labert nicht so rum!!! Auf zur gegendemo!!!!Zeigt den arbeitsscheuen das es uns reicht!!!
Die Kindergärten wurden doch gerade erst bestreikt!!!! Schämt Euch!!!
Verständnis haben wir nicht mehr!!! Ab Dezember die nächste Fahrpreiserhöhung?! Bus oder Bahnfahrer fahren stur weg ohne auf Fahrgäste zu achten.
Wir zahlen euer Gehalt!!!!! Vergesst das nicht!!!
Also, rauf auf die Straße, und Gegendruck erzeugen!!!!!
LG
@Wettberger jö – 05.02.10
Danke für den Kommentar. Genau darum geht es: Verhältnismäßigkeit eines Warnstreikes.Zuviele sind hart betroffen die im Grunde mit ihren Steuern den ÖD finanzieren.
ÜSTRA entzieht sich der Verantwortung.... Sandra K. aus Hannover – 05.02.10
...gegenüber ihren Fahrgästen... sollte da eigentlich im Betreff stehen. Es ist dann leider unleserlich veröffentlicht worden, da die Betreffzeile zu lang war.ÜSTRA entzieht sich der Verantwortung gegenüber Fahrgästen! Sandra K. aus Hannover – 05.02.10
Als eine der vom Warnstreik betroffenen, berufstätigen Monatskarten - Inhaber, möchte und muss ich meinem Ärger einmal Luft machen:Es handelt sich um einen angekündigten Streik!
Ich habe für diesen Streik auch volles Verständnis! Die Lebenshaltungskosten und Energiekosten steigen und dementsprechend ist es nur verständlich, dass die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, die ohnehin nicht übermäßig bezahlt werden, höhere Lohnansprüche geltend machen.
Mein Verständnis stößt allerdings ganz gehörig an seine Grenzen, wenn ich dass gleichgültige
Verhalten der ÜSTRA gegenüber ihren zahlenden Fahrgästen sehe!
Jegliche „Schadensersatzansprüche“ und Verantwortung gegenüber den Fahrgästen abzulehnen, mit dem Hinweis auf der Website, der Streik sei „höhere Gewalt“, ist schlichtweg eine Unverschämtheit!
Ein angekündigter Streik lässt es durchaus zu, Leih - Fahrer einzusetzen und eine Art „Not – Verkehr“ – zumindest im Berufsverkehr zwischen 06.00 – 10.00 Uhr und von 16.00 – 20.00 Uhr - aufrecht zu erhalten.
Dass der Öffentliche Nahverkehr einen ganzen Tag lang lahm gelegt wird, alte und kranke Menschen, mangels verfügbarer Taxen an so einem Tag, z. B. Arztbesuche nicht wahrnehmen können und berufstätige Personen bei dieses Wetterverhältnissen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen müssen, ist eine Situation, die schon allein für die regelmäßig zahlenden Mobilcard - Inhaber eine Unzumutbarkeit darstellt.
Nicht jeder hat ein Auto oder eine Mitfahrgelegenheit!
Man sollte den Verantwortlichen bei der ÜSTRA, die sich nicht um derartigen Ersatz bemühen, vielleicht mal das Gehalt um 5% kürzen, dann könnte man den Bahn- und Busfahrern/innen 5% mehr zahlen und würde die Fahrgäste nicht dermaßen im „Regen stehen“ lassen und sich jeglicher Verantwortung einfach entziehen!
dreifacher Beitrag Resigniert – 05.02.10
erst wurde der Beitrag nicht veröffentlicht - Fehlermeldung und jetzt ist er dreimal drinSorry!
Neid und Qualifiaktion Resigniert – 05.02.10
Das mit dem Neid ist natürlich nur ein gefühlter Eindruck. Ich würde aber nicht dazu neigen die Qualifikation des öffentlichen Dienstes an einer Mitarbeiterin, die vielleicht nicht mit EXCEL umgehen kann, fest zu machen. Genau wie ich den Inhalt von Kommentaren nicht anhand der Rechtschreibung beurteile. Die Auswirkungen eines Streiks sind für die Betroffenen, mich eingeschlossen, ärgerlich und mit mit persönlichen Nachteilen verbunden. Nachteile habe ich aber auch wenn Schüler und Studenten gegen die Bildungssituation protestieren und ich deswegen im Stau einen Termin versäume. Ich trage das aber mit, da ich meine, dass die Leute für ihre Interessen auf die Straße gehen, da sie keine andere Möglichkeit haben. Warum gehen wir nicht alle auf die Straße, um gegen die hohen Krankenkasenbeiträge und die Zuschläge zu protestieren? Weil wir dadurch Nachteile haben? Weil Zeit verloren geht? Weil es uns Geld kostet? Nur die Streikenden, die in der Gewerkschaft sind, bekommen Streikgeld und stehen in der Kälte, um für ihre Interessen einzutreten. Die Nicht-Gewerkschaftsmitglieder bekommen nichts, denn das Gehalt wird für die Streiktage gekürzt. Und diejenigen im öffentlichen Dienst, die zur Arbeit möchten und nicht können weil kein Bus fährt, kostet der "Spaß" auch Geld. Ich bin kein Freund der heutigen Gewerkschaften. Ich habe jedoch nicht vergessen, was die für die Arbeitnehmer in der Zeit von 1945 bis sagen wir mal Mitte der 80iger getan haben (und was seit 10 Jahren Stück für Stück wieder abgebaut wird). Früher traf man übrigens alle Arbeitnehmer vom Straßenfeger bis zum höhren Beamten bei den Maikundgebungen und es gab ein "Wir"-Gefühl. Das "Du" war üblich. Heute gibts nur noch Ellenbogen und "alles für mich und nix für die anderen". Schimpfen auf andere ist einfacher als Nachdenken und solidarisch handeln. Früher gabs auch mal den Spruch "Nur gemeinsam sind wir stark!" Gewachsen als Gegensatz zu "divide et impera" (teile und herrsche). Man kann aus der Geschichte lernen. Man kanns aber auch lassen ...@gewerkschaftsmitglied verständnisloser – 05.02.10
Was für ein Unsinn! Es geht hier überhaupt nicht um die Abschaffung von Rechten oder die Anmaßung beurteilen zu können, ob im Öffentlichen Dienst faule Mitarbeiter sitzen oder dass zu wenig oder zu viel Geld verdient wird. Anhand der Kommentare ist doch eindeutig zu erkenne, dass viele Bürger die Nase voll haben, Solidarität zu üben, wenn sie die Leidtragenden sind. Nochmal: ein streikender VW-Arbeiter ärgert seinen Vorstand, weil es diesem an das Jahresergebnis geht. Ver.di erwischt aber auch die allein erziehende Mutter, die eventuell aufgrund der fehlenden Betreuung ihren hart verdienten Urlaub opfern muss oder sogar Geld verliert, weil sie zu spät zur Arbeit kommt, denn die Kinder müssen ja erst untergebracht oder versorgt werden. Wenn man unter diesem Aspekt mit gutem Gewissen streikt und nach Solidarität schreit, dann bitte. Aber dann auch nicht über verärgerte Kommentare oder dumme Sprüche etc. wundern.Lustig Sandra – 05.02.10
was für einen geistigen Dünnpfiff hier einige Leute abgeben und auch noch meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.Pünktlich Feierabend, Mittags um 12 Uhr gehen, wegen Geburtstag???
Regelmäßig 7 Tage am Stück arbeiten, drei Schichten, Wochendenden, Feiertage u.s.w. Soziale Kontakte und Famileinleben bleiben oft auf der Strecke .... jaja, ALLEN Leuten im ÖD geht es bestens!
Nein, ICH arbeite nicht im ÖD und muss mir Montag auch frei nehmen! Na und? Das ist EIN Tag ...
Neid Nein – 05.02.10
Die Diskussion hat nichts mit Neid auf die Angestellten zu tun,schon gar nicht mit Unterqualifikation.Wenn ich draussen im Schnee bibbere,beneide ich zwar den Faulpelz am Ofen den Platz,möchte aber auf keinen Fall einer sein.Und Unterqualifikation? In einer Schulbehörde arbeitet eine Ex-FLeischereiverkäuferin in der Materialausgabe,die es trotz mehrfacher Weiterbildung nicht schafft,Bestand in Exel auszurechnen.... ... – 05.02.10
...@ Gewerkschaftsmitglied Wettberger – 05.02.10
Ich kann nur hoffen, dass nicht alle Gewerkschaftsmitglieder so einen Unsinn hier unterstellen würden und eine merkwürdig verquere Wahrnehmung haben von dem hier Geschriebenen.Die Quintessenz der Beiträge hier ist nur, dass das geplante Ausmaß des Streiks nicht einem Warnstreik entspricht, sondern unverhältnismäßig darüber ohne Not hinausgeht. Also, locker bleiben und mal über die Solidarität mit den Nicht-Verdi-Kollegen und ihren Familien nachdenken.
Schulpflicht Peker – 05.02.10
Witzig, wie soll ich die Kids zur Schule bringen. Wir wohnen in Isernhagen, ein Kind geht in Hemmingen zur Schule und eins in Linden. Ach ja, ich muss ja auch um Punkt 7 Uhr im Büro sein, ganze Tage versteht sich. Bin ich Gott und kann übers Wasser gehen?Neuer Vorschlag Gewerkschaftsmitglied – 05.02.10
Wenn ich die Kommentare hier lese, weiss ich wie es mit dem Verstädnis und der Solidarität in Deutschland steht. Also mal ein ganz neuer Ansatz von mir.Streiks werden total verboten, gewerkschaften auch, und Arbeitnehmervertretungen in den Betrieben sowieso.
Der Arbeitgeber entscheidet wieviel die Angestellten bekommen. Dadurch können die Gebühren auf praktisch Null gesenkt werden, die FAhrpreise im OPBV auf 10 Cent gesnkt werden und alle sind glücklich. Da auch die Bäckerreifachverkäuferinnen nichts mehr bekommen kosten Bröztchen nur noch 5 Cent, und da ein VW-Arbieter für 100€ im Monat arbieten würde, würde das Auto auch nur noch 5000€ Kosten. Ist doch ne tolle Idee, oder? Nur einzelnen Angestellten das Streikrecht und die Arbietnehmervertreter nehmen zu wollen ist einfach unfair. Also dann alle, und wir schauen mal wie es denen geht, die beim nächsten mal irgendwoe Streiken. Ob dann auch soviel "Solidarität" herscht wie beim Streik im ÖD
Kommentare Resigniert – 05.02.10
Wenn man einige der Kommentare mit Beschimpfungen über Beamte oder Beschäftigte im Öffentlichen Dienst liest, merkt man so langsam wo das eigentliche Problem in Deutschland liegt. Mir scheint es liegt an der Bildung bzw. am Wissen. Hier wird, ohne jede Ahnung worüber man überhaupt spricht, schön drauf losgeprügelt und nebenbei die eigene Dummheit öffentlich gemacht.Eine schöne Neiddiskussion. Jeder hättte doch die Gelegenheit gehabt in den öffentlichen Dienst zu gehen und sich einen der gutbezahlten Posten zu angeln? Warum hat mans nicht gemacht? Weil das Einkommen eines Beamten vielleicht doch nicht so erstrebenswert ist? Oder weil die Qualifikation nicht reichte? Lasst doch das Herungehacke aufeinander mal sein und kümmert euch um die wirklichen Probleme, die wir hier alle gemeinsam haben: Fahrverbotszonen; einen Ministerpräsidenten, der es mit den Vorschriften für sich selbst nicht so genau nimmt; eine FDP, die gegen eine Spende die Mehwertsteuer für Hotels auf 7% senkt; ein kaputt gewirtschaftetes Gesundheitssystem; usw. usf.. Solange ihr euch gegenseitig an die Gurgel geht, werdet ihr es nie schaffen den Politikern mal gemeinsam zu zeigen wo Bartel den Most holt. Ich hab übrigens für Montag einen Tag Urlaub opfern müssen, damit die die im Krankenhaus die vollgeschissene Bettpfanne raustragen endlich mal ein bißchen mehr bekommen. Hoffentlich danken die es mir auch, wenn ich es mal brauche. :-)
Na super ... wieder ein Kampf auf dem Rücken der Kleinen Raikou – 05.02.10
Was soll denn das?Bringt es denn was, wenn man gegen die eigenen Kunden vorgeht? Die Bosse von dennen machen doch trotzdem ihr Geschäft. .... Nur wir "normalen" Menschen sehen in die Röhre. :( Ich finde das eine bodenlose Frechheit!!
Wegen dem Steik muss ich mir für Montag Urlaub nehmen, da ich keine Chance habe in die Arbeit zu kommen. Ich müsste nämlich einmal quer durch Hannover und wie soll ich das machen, ohne 3 Stunden mit der S-Bahn und Fussweg zu brauchen? Soll ich mir für 100 Euro oder mehr ein Taxi holen? Und wer ersetzt mir den entstandenen Schaden? Kann ich die Taxirechnung an Üstre schicken?! Oder bleib ich wie immer drauf sitzen!? .....
Ich seh das nicht ein und habe gezwungener Massen Urlaub.
Von mir aus sollte man alle Streiker, die Gewerkschaft, die Bosse rauswerfen und die Üstra in private Hände geben. Aber nicht monopolistisch, sondern in viele kleine Unternehmen spalten. .... Und wehe dann streikt nochmal einer!
LG, eine stinkwütende Frau
VERDI VERBIETEN!!! anti-verdi – 05.02.10
das ist eine bodenlose frechheit!diese verbrecherbande gehört verboten!
das ist nichts außer erpressung!!
Streik Tagelöhner – 05.02.10
Ich wohne in der Innenstadt.Jeden Tag schaue ich auf den Hof eines Ministeriums,welches sich intensiv mit Schule befasst.Letztes Jahr wurden Raucherbänke und ein Wetterschutz angeschafft.Seitdem wird doch viel geraucht.Immer wieder die gleichen Leute im halbstundentakt.Quatschen und rauchen....Wofür mehr Geld???@s.w. verständnisloser – 05.02.10
Klar, es ist einfacher zu kritisieren, als es besser zu machen. Aber mir fielen spontan viele Maßnahmen ein, die besser ankommen, als Eltern zu ärgern. Warum nicht gemeinsam zu Frau Bundeskanzlerin Merkel ziehen, oder mal einen Müllberg, der zum Himmel stinkt vorm Bundestag abladen oder mit allen Mitarbeitern in die Büros der "Arbeitgeber" ziehen. Nun ist aber genug, ich möchte Herrn Bsirske nicht die Arbeit wegnehmen, denn der bekommt genug Geld dafür, solche Vorschläge auszuarbeiten und umzusetzen. Aber, um dem Vorurteil gerecht zu werden: "Herr Bsirske, es ist einfacher, alte Hüte zu verwalten und jedes Jahr wieder mit derselben Masche die Bevölkerung zu ärgern! In dieser Hinsicht bedienen Sie genau das Klischee des Öffentlichen Dienstes."Streikender me – 05.02.10
Das mit den VW Gehältern und den Lohnerhöhungen dort ist ja richtig.Und der öffebntliche Dienst weist bei den Lohnforderungen ja auch immer gerne auf die gehälter bei VW hin.Aber ich glaube nicht,das es auch nur einer ,der in der Verwaltung arbeitet,länger als 14 Tage in der Lackiererei,wo man in einer engen Kabine stundenlang sitzen muss und im Wechseldienst aushält.Da halte ich jede Wette dagegen.@Streikender VWler – 05.02.10
Wg VW - richtig! Die arbeiten auch für Ihr Geld und streiken nicht immer herum.Nach 5 Verhandlungsrunden gleich solch einen Streik ausrufen - warum kümmert sich der kleine schnauzbärtige Führer der Verdi nicht so um die Mitarbeiter bei Schlecker, Lidl und Co? Nee, es geht nur um eins, mit diesem Streik kann man eitle öffentliche Selbstdarstellung zelebrieren.
Bleibt nur zu hoffen das alle zusammenhalten, die Arbeitgeber stur bleiben und Verdi so lange streiken muß bis die Gewerkschaftskasse pleite ist.
Am Rande einer Insolvenz war die Verdi schon einmal durch ihre Streikerei.
Es trifft die falschen Musiker aus Hannover – 05.02.10
zu "Ein Streik im Öffentlichen Dienst ist wie ein Boxkampf, bei dem sich der eine Boxer einen Zuschauer schnappt und auf diesen einprügelt, dann seinen Gegner fragt: "Na, gibst du auf?""Genauso ist es ja.
Es ist ja auch eine Menge Doppelmoral im Spiel, wenn die bestreikten Unternehmen alles Verständnis fordern, auf der anderen Seite aber die Eltern von schulpflichtigen Kindern jetzt einen Tag frei nehmen müssen, um das Kind zur Schule zu fahren bzw. dem Kind ein Taxi zahlen dürfen
"Kann die Beförderung aufgrund höherer Gewalt (wie einem Streik) nicht gewährleistet werden, müssen die Eltern und Sorgeberechtigten dafür sorgen, dass ihre Kinder die Schulpflicht erfüllen."
Viele Probleme wären nicht gegeben, wenn man Streik nicht als höhere Gewalt ausgeben könnte, zudem was soll daran "höhere Gewalt" sein, wenn eine Faktenlage durch Entscheidungen von Menschen geschaffen wurde?
Streik Hart – 05.02.10
Dank für die klare Aussage Herr Weil,"Kostenschraube" runter, betrifft immer das Personal". Alles über dem Grundeinkommen ist zu viel, dafür hat man ja Arbeit. Recht so, und jetzt protestieren die auch noch. Politik, Macht und Kapital, wieso sollten Sie anders sein?
@ Streikender kein ÖD - Mitarbeiter – 05.02.10
Bei VW ist man auch nicht nur anwesend, sondern dort wird auch etwas geleistet. Und das alles ohne Streik. Dämagogen und Selbstdarsteller wie Herr Bsirske hätten dort einen sehr schlechten Stand.@verständnissloser S.W. – 05.02.10
Sag mal wie.Mit einem Bittbrief an Frau Merkel? Mach mal vorschläge wie mann einen Arbeitskampf im Öffentlichen Dienst führen könnte.Streik auf dem Rücken der Falschen Verständnisloser – 05.02.10
Ein Streik im Öffentlichen Dienst ist wie ein Boxkampf, bei dem sich der eine Boxer einen Zuschauer schnappt und auf diesen einprügelt, dann seinen Gegner fragt: "Na, gibst du auf?"Ich habe kein Problem mit Arbeitskampfmaßnahmen, doch schlagt auf Eure Verhandlungspartner ein, dass die den Schmerz spüren und sich schnell an den Verhandlungstisch setzen. Weil immer nur die Bevölkerung leidet, müsst Ihr Euch nicht über die Kommentare und das schlechte Immage des Öffentlichen Dienstes beklagen.
Gewerkschaften Heiko – 05.02.10
Wie wäre es wenn Ihr mal die Gewerkschaften bestreikt und weniger Mitgliedsbeiträge fordert. Dann hat jeder mehr Geld am Monatsende und die Gewerkschaften können nicht mehr so viel Geld in die Tonne treten. Was die an Geld verfeuern ist unfassbar.müllionäre pauker – 05.02.10
wenn millionen bis milliarden bei der verdi landen - also da bin ich sofort dabei. wo kann ich den aufnahmeantrag unterzeichnen - lasst die korken knallen ...Öffentlcher Dienst ice – 05.02.10
Es steht Ihnen doch frei zu einer Versicherung zu wechseln-gerade bei den von Ihnen geschilderten Verdienstaussichten. Ja die Beschäftigten im ÖD haben es schon sehr schlecht...Streikender Karlfried – 05.02.10
.. . . . hier geht es aber nicht um VW ! Haste verstanden ? Hier gehts um uns von öffentlicher Dienst.Unfassbar DA – 05.02.10
Das ist nichts weiter als Erpressung und hat nichts mehr mit fairen Verhandlungen zu tun!Streik Streikender – 05.02.10
Bei VW gibt es in 2010 4,2% Gehaltserhöhung + 710 € Einmalzahlung + 100 € Bonus. Noch Fragen!Boizenburg Freak – 05.02.10
langjährige Mitarbeiter im ÖD unterlegen einem sehr umfangreichen Kündigungsschutz. Da ist es mit ein paar Abmahnung und dann Kündigung nicht aus. Die können sich quasi erlauben was sie wollen, und dem Arbeitgeber bleibt nichts übrig als ihn zu dulden. Daher werden solche Leute auch in Tätigkeiten gesteckt, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können.Echt lustig hier (be)obachter – 05.02.10
Geil, was einige hier glauben.Ich arbeite im öD mit einer 41 Stunden Woche, einer Weihnachtszuwendung die mittlerweile in eine monatliche Zusatzzahlung von 6,65 EUR ungewandelt wurde. Urlaubstage habe ich aktuell 26 im Jahr. Paradiesische Zustände sind das.
Sicher der Job ist sicher, aber mit einem FH-Studium wie meinem würde ich bei einer Versicherung pro Monat locker einen großen Schein mehr in der Tasche haben.
Das der ÖPNV und die Müllabfuhr streiken ist doch normal, würden man bei mir in einer BG streiken, würde es auch niemand merken.
Weiterhin wird der Müll der am Montag nicht abgefahren wird am Dienstag eingesammelt.
Ein Streik bringt den meisten recht wenig, da die Arbeit dann halt am Folgetag gemacht werden muss.
Zu den 5 %, wenn am am Ende 2,5 % gestaffelt auf 2 Jahre übrig bleiben bin ich positiv überrascht.
Aber so ist das halt. Bei den letzten Verhandlungen hieß es man dürfe den Aufschwung nicht durch eine Gehaltserhöhung gefährden und nun ist die Wirtschaftskrise da. In solchen Zeiten darf es dann erst recht keine Gehaltserhöhung geben.
Wann steht einem denn dann eine Erhöhung zu?
Am Besten gar nicht, weil man hat ja einen sicheren Arbeitsplatz. Erzählt dass man den Leuten die seit Jahren mit Zeitverträgen arbeiten. Davon gibt es im öD jede Menge, bei mir hat es nach meinem Abschluss 4 1/2 Jahre gedauert bis ich den ersten unbefristenten Vertrag in der Tasche hatte. Soviel zu dem Thema "sicherer Arbeitsplatz". Das galt früher einmal.
wieso geht das nicht ? Boizenburg – 05.02.10
Wieso kann man ÖD-Mitarbeiter nicht entlassen ? Klar geht das, jedenfalls von der Gesetzeslage her. Das muß nur mal einer der Gewählten wirklich machen. Dazu braucht natürlich Rückgrat.Ich sage voraus: ein paar durch Schwachleistung begründete Entlassungen würden Wunder wirken. Das würde den sozialistischen Schlendrian schlagartig beenden.
wieso geht das nicht ? Boizenburg – 05.02.10
Wieso kann man ÖD-Mitarbeiter nicht entlassen ? Klar geht das, jedenfalls von der Gesetzeslage her. Das muß nur mal einer der Gewählten wirklich machen. Dazu braucht natürlich Rückgrat.Ich sage voraus: ein paar durch Schwachleistung begründete Entlassungen würden Wunder wirken. Das würde den sozialistischen Schlendrian schlagartig beenden.
(Warn-)Streik Fritz T. – 05.02.10
Ach, Herr Oberbürgermeister Weil hat kein Verständnis für die Warnstreiks ?Wenn ich - wie der OB - nach der Besoldungsgruppe B 9 (das entspricht der eines Ministerialdirigenten) insgesamt ein Monatseinkommen von 9243 € erhalten würde, hätte ich auch keinen Grund zu streiken.
Der OB Weil sollte sich schämen, seine Angestellten von der allgemeinen Einkommensentwicklung auszuschließen
Monopole sind Mist - gilt auch für die Üstra Kragenwald – 05.02.10
Ob Monopole öffentlich oder privat sind - immer sind wir erpressbar :-( . Ich lass daher in Zukunft Üstra Üstra sein und fahr wieder Auto. Ist einfach zuverlässiger.Leider kann man ÖD-Mitarbeiter nicht entlassen. Daher mein Vorschlag: die wohlstandvernichtende sozialistische Monopolwirtschaft abschaffen, ÖD auf das absolute Minimum abbauen, Rest halt privat, auch hier Monopole verhindern.
Streiks sind unsozial manne – 05.02.10
Also ich habe nichts dagegen, wenn die Leute mal für weniger Kosten, Gebühren und Abgaben streiken. Geringere GEZ Kosten. WEniger Abfallgebühr. Senkung der LKW Maut. GEringe Steuern. usw usf.Geringe Kosten erlauben auch der Hartz IV Armee un Millionen von Geringverdienern wieder ein menschenwürdiges Überleben mit 600...800 Euro monatlich.
Wer für mehr Gehalt streikt wird hingegen das Gegenteil auslösen. Mehr Gehalt führt zu höheren Kosten und Abgaben. Und wieder wird alles teurer. Und wieder werden mehrere Hundertaussend Menschen an den Rand des sozialen Ruins gedrängt. Ich habe noch keinen Streik gesehen, bei dem nicht der Staat der wahre Gewinner war. Für jeden Euro den die sich erstreiken, kassert der Staat am Ende mehr Steuern. Der eigentliche Streikgewinner ist Hr. Schäuble, der im warmen sitzt. Nicht die armen Würstchen, die in der Kälte frieren.
Insofern liebe Leute: streikt für euren Vorteil - und sorgt dafür dann noch mehr Leute rechts und links der Strasse in die Armut fallen!
Kommentar me Feder – 05.02.10
...was vergessen: du solltest dich erstmal richtig informieren, bevor du so einen Dünnpf... losläßt! Übrigens: die Mobilecard kann JEDE Firma ab 50 Abnehmer bestellen (Link wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen unter www.haz.de/Nutzungsbedingungen.). Nur ein Beispiel. Mit dem Mittags am eigenen Geburtstag nach Hause gehen ist auch nicht richtig!Kommentar me Feder – 05.02.10
Man man man, du bist bestimmt einer derjenigen, die es im Leben nie zu was gebracht haben, ständig über alles und jeden nörgeln aber selber nichts dagengen machen!!! Solche wie dich, sollte man aus dem Land schmeißen, dann wäre vieles einfacher!!!Streik Kopfschüttler – 05.02.10
Hurra,Verdi!Es lebe die Weimarer Republik!!!Streik me – 05.02.10
Am Geburtstag darf man Mittags gehen,bei Beförderung ganztägige Bürobrötchenpartys,eine Mobilcard für die Öffis,Krankschreibung ohne Folgen,gutes Geld für wenig und unqualifizierte Arbeit,Freitags um 12.00Uhr nach Hause.Wo hat man das schon??In den Verwaltungen des öffentlichen Dienstes.Schmeisst die Leute raus und stellt mehr Kindergärtner und Polizistenetc.. ein*seufz* NS – 05.02.10
@Mike Mad:Weil Kinder und Jugendliche in der Schule einer Schulpflicht unterliegen (steht ja auch deutlich genug im Text!), aber Kinder, die den Kindergarten, Hort oder eine Krippe besuchen keiner "Kindergartenpflicht". Das ist der feine Unterschied!
@Jo:
Nur als kleine Randbemerkung:
Von der Stadt streiken NICHT die Beamten, sondern die Verwaltungsangestellte!
Beamte dürfen nicht streiken! Die jenigen, die im Beamtenstatus sind, die wirst du am Montag in den Einrichtungen der Stadt vorfinden!
gersi Freak – 05.02.10
"Generalstreik aller Werktätigen gegen alle globlakapitalistischen Bonzen"oh man. gehen sie nach China oder Kuba mit ihrem linksliberalen Gequatsche! Was sie wollen funktioniert nicht!
Hier sieht man, dass die soziale Demokratie in D... gersi – 05.02.10
... am Ende ist.Der Globalismus rollt und zerstört die soziale Marktwirtschaft und das friedliche Zusammenleben von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
Die ÖPNV-ler schaden zwar mit Ihrem Streik der übrigen Allgemeinheit - so heisst es. Es müsste aber eher anders sein : Generalstreik aller Werktätigen gegen alle globlakapitalistischen Bonzen, denen Ihr Aktienprofit wichtiger ist als menschliche Werte (Die Ackermanns und co) Was für eine erbärmliche Welt !
Solange aber in D die Leute im statistischen Schnitt noch ein Reihen-Haus, nen Gartenzwerg, nen VW Golf und Ihren Fernseher haben, wird sich nix bewegen. Noch nicht.
In spätestens 10-15 Jahren haben nämlich 2/3 der Menschen nicht mal mehr Geld für Heizung und Lebensmittel, während die Ackermanns un co. Ihren unersättlichen Reichtum mit Privatarmeen verteidigen. Dann wird es Revolution und Tote geben und ein neuer AH wird die offenen Hände der Armen dankbar annehmen.(da dumme und korrupten Politiker und raffgierige Banker nicht aus der Geschichte lernen)
Heute fallen nur ein paar Bahnen und Busse aus, na und ?...
keine Ahnung vom ÖD egal – 05.02.10
"die Angestellten in diesem Land, die keine 38-Stundenwoche, keine bezahlten Überstunden und kein 13. und 14. Monatsgehalt kassieren, weil sie im Rahmen ihres Berufes tatsächlich richtig arbeiten"na, da hat ja einer Ahnung vom Öffentlichen Dienst. Wer bekommt denn ein 13, gar 14. gehalt? 38 STunden, dass ich nicht lache? Davon mal abgesehen:
ÖD ungleich Beamte, liebe Freunde.
Im ÖD arbeiten diejenigen, die Euren Müll wegfahren und Euch nachts im Krankenhaus die Pipiflasche reichen und und und. Und das zu nem teils lächerlichen Gehalt!
Mann, Mann, Mann KD – 05.02.10
Natürlich muss der Streik wehtun. Sonst könnten sich die Arbeitnehmer ja auch hinstellen und sagen:"Also wir machen jetzt einen virtuellen Streik, damit niemand leiden muss. Aber stellt euch mal vor wie es wäre, wenn wir alle nicht arbeiten würden, das wwürde den Leidensdruck bei Euch erhöhen, aber das wollen wir Euch nicht antun. Deshalb stellt Euch das nur mal vor, Bitte." Oder wie stellt Ihr Euch einen Streik vor?
Ich möchte mal wissen wer von den Dummschwätzern hier für 2,50 Euro die Nachtschicht im Krankenhaus übernehmen würde. Es ist doch wohl nichts Neues, dass gerade in den sozialen Berufen unterdurschnittlich bezahlt wird, man aber überdurchschnittliches von den Arbeitnehmern verlangt. Klar, die meisten arbeiten ja aus Überzeugung in dem Beruf, da ist es leichter mal die Daumenschrauben anzulegen.
Streik? C. – 05.02.10
Streik = Erpressung!!Die sollten froh sein, daß sie noch einen Job haben!!
Streik? Betroffene – 05.02.10
Streik = Erpressung!!Die sollten froh sein, daß sie noch einen Job haben!!
Feuern, alle, fristlos. Bert – 05.02.10
Eine bodenlose Frechheit, was Bsirske & Co. sich da herausnehmen. Auf unserem Rücken streiken – und sich den durch diesen unverhältnismäßigen Druck erzwungenen, unbotmäßig hohen Zuschlag auch noch von uns bezahlen zu lassen. "Uns" meint dabei in erster Linie die Angestellten in diesem Land, die keine 38-Stundenwoche, keine bezahlten Überstunden und kein 13. und 14. Monatsgehalt kassieren, weil sie im Rahmen ihres Berufes tatsächlich richtig arbeiten. Und nur so den Steuerstaat am Laufen halten.Schlimm.
... bella – 05.02.10
ein streik, der für die bevölkerung und den AG nicht spürbar ist, hat natürlich keinerlei wirkung - daher ist der streik im bereich ÖPNV nur folgerichtig. im übrigen halte ich es für äußerst typisch für unsere derzeitige stimmung im land, dass das nichtwehren der einen (hier: lkw-fahrer) mit dem wehren der anderen (hier: öpnv) in dem maße verglichen wird, dass die, die sich nicht wehren, "mehr eier in der hose haben" als diejenigen, die für ihre forderungen einstehen - und nicht bloß hintenrum meckern. demjenigen ist wohl auch entgangen, dass es in anderen EU-ländern, z.b. spanien, durchaus in jüngster zeit lkw-fahrerstreiks gegeben hat! nun gut, vielleicht sollte zunächst auch ein blick in die entgeltgruppen aureichen, um die tatsächlichen gehälter der angestellten im öffentlichen dienst überhaupt beurteilen zu können. so rosig sind diese sicherlich nicht - hinzu kommt die ausgliederung der AN in PSG. niemand sollte vergessen, dass er auf dem heutigen arbeitsmarkt ein komplett austauschbares gut ist - in vielen bereich des ÖD droht der 1,-jobber! wozu angestellte suchen, wenn diese zu erheblich geringeren kosten als ALG-II-empfänger bereits bereit stehen?nutzlos Besucher – 05.02.10
es nützt ja nichts! am montag streiken, dann dienstag wieder arbeiten? die bevölkerung wird also nur ein tag leiden! damit kann man auch leben! die streikende werden nix davon bekommen! wenn streiken, dann solange bis man bekommt was man will!Gewerkschaften hupe – 05.02.10
Die Gewerkschaften verlieren langsam den Bezug zur Realität. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wo besonders die öffentlichen Kassen leer sind, mit solchen überzogenen Forderungen zu kommen und dann noch mit einem dermaßen massiven Streik zu drohen und damit das öffentliche Leben lahmlegen: das gehört bestraft! Wen triffts denn wieder? All die kleinen Leute, die von den bestreikten Dienstleistungen abhängig sind. Ich empfinde ehrlich gesagt keine Solidarität mehr mit den AN im öffentlichen Dienst. Laßt euch mal den Wind der freien Wirtschaft um die Nase wehen, dann werdet ihr euren Job und das Geld, was ihr damit verdient, zu schätzen wissen.Unverständnis Viktor – 05.02.10
Ich kann jeden verstehen, der hier gegen den Streik meckert.Ich selber werde mir auch kurzfristig Urlaub für Montag nehmen müssen um meine Kinder zu betreuen.
So kurzfristig Urlaub einzureichen (und ich bin da sicher nicht der einzige) fördert nicht unbedingt das Betriebsklima.
Ich freue mich auch darauf, dass unser Müll am Montag nicht abgeholt wird. Gefüllte Kinderwindeln lager ich doch gerne noch ne Woche!
Streiken und seine Rechte vertreten ist ja OK, aber was ist mit meinen Rechten?
Kann nicht wenigstens ein Notdienst verfügbar bleiben? Es müssen ja nicht alle Einrichtungen vollständig verfügbar sein, aber zumindest ein Drittel der Bahnen, Busse, Kitas etc. sollte doch zur Verfügung stehen.
Da entsteht auch noch genug Chaos um dem Arbeitskampf Nachdruck zu verleihen.
Respice Finem Cerberus – 05.02.10
@Denkender...treten endlich mal Menschen für Ihre Rechte ein....???????
Sorry, aber das ist alles von den Gewerkschaften gesteuert. Die Menschen vertrauen der Gewerkschaftsführung und werden bitter enttäuscht werden. Verdi verbietet den Stadtangestellten länger zu arbeiten. Im Ergebnis werden 200 Arbeitsplätze wegfallen. Die Kommunen müssen die "Wohltaten" aus Berlin finanzieren und werden dafür öffentliche Einrichtungen zumindest einschschränken (Bäder, Büchereien). Aber Verdi reicht das noch nicht. Jetzt müssen 5 % mehr Lohn her und die Bevölkerung von Hannover wird gleich mal für 24 Stunden in Geiselhaft genommen.
Mein Appell: Wir helfen uns am kommenden Montag gegenseitig, um den Amoklauf der Gewerkschaft Verdi gut zu überstehen. Der Stadt Hannover und den Arbeitgebern wünsceh ich Durchhaltevermögen. All,e die das Gemeinwohl unterstützen wollen, werden auch weitere Verdi-Streiks klaglos überstehen.
Die Maden im Speck The truth – 05.02.10
Irgendwie scheint die Zeit stehen geblieben- für fünfzig Jahren waren die Arbeitsbedingungen wirklich jämmerlich, da musste gestreikt werden um die Arbeit erträglicher zu machen bzw. um einen entsprechenden Lohn zu erhalten. Nur heute?Ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung hat doch einfach Glück, in Deutschland arbeiten zu dürfen: Urlaub, humane Wochenarbeitszeiten, bei Schnupfen findet sich ein Arzt der eine Woche krank schreibt, Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten, Arbeitsschutz, ständige Verringerung der körperlichen Belastungen durch moderne Technik, usw.
Streik ist nicht mehr zeitgemäß. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern, aber im Grunde sollten wir alle froh sein, hier leben zu dürfen!!!
Streik am Montag Feder – 05.02.10
@jo: erst denken dann schreiben!!!Nur mal so am Rande: wer muß es denn ausbaden, dass z.B. einfach mal die Mehrwertsteuer für das Hotelgewerbe von 16% auf 7% gesenkt wurde? Oder sieh dir mal die Entwicklung der Gählter im Vergleich zur freien Marktwirtschaft in den letzten 30 Jahren an! Es geht nicht nur um die Erhöhung des Gehaltes, sondern um die Sicherung von Arbeitsplätzen, Übernahme von Auszubildenden!!!
Wenn ich das lese, was du und tlw. auch andere hier Verfassen, könnt ich k*****!!!
Denkender Freak – 05.02.10
Von welcher Glücksbärchenfarm wurden Sie denn freigelassen?Sie bezeichnen alle als naiv und fordern im Gegenzug, dass eine Revulotion angezettelt werden muss ("alle sollen sich wären") - DAS ist naiv. So funktioniert dass nun mal nicht mehr in Deutschland und auf der Welt.
Ich wette, Sie sind jemand, der im persönlichen Gespräch nie den Mund auf macht und eh alles hinnimmt. Aber hier rumpöbeln! Jaja!
Verdi SJ – 05.02.10
Verdi steht für den Mißbrauch von Macht um mehr Kohle zu scheffeln. Zielgerichtet werden immer die öffentlichen Stellen bestreikt die am meisten unbeteiligte Menschen die ihrer Arbeit nachgehen müssen trifft.Verdi wartet nicht mal auf ein Angebot des Arbeitsgebers. Die Streikkeule wird immer sofort rausgeholt: Vergleicht mal die Situation mit den letzten Jahren: Sobald es öffentlicher Dienst ist lässt Verdi seine machtgeilen Muskeln spielen.
Und ihr, die ihr da streikt, macht euch zum Handlanger von Gewerkschaftsbossen die Millionen und Milliarden verdienen und sich ein dreck um euch scheren.
Klar, das Land braucht Gewerkschaften und ein soziales Miteinander! Aber Verdi ist ein Großkonzern, und kein Wohltäter.
Was für ein Unsinn! Denkender! – 05.02.10
Was sind denn das hier für Kommentare?Da treten endlich mal Menachen für Ihre Rechte ein und schon pöbeln alle drauf los!
Normalerweise müssten sämtliche Arbeitslosen und Rentner Ihre Allerwertesten vom Sofa heben und in allen Großstädten 24 Stunden Dauerdemonstrieren!
Zeit haben sie ja dafür genug!
Die Krankenversicherten müssten die Zahlung des Zusatzbeitrages verweigern und ebenfalls die Krankenkassengebäude lautstark dauerbelagern!!
Das ist das Problem in diesem Land!
Alle Nörgeln, denken aber nur noch an sich!
Steht auf und kämpft für Eure Rechte!
Dieses Eingelulle der Medien, Politiker und Lobbyisten ist langsam unerträglich, scheint aber seine Wirkung nicht zu verfehlen!
Es wird eine Generation der Pessimisten, Nörgler und Depressiven herangezogen, die allerdings zu faul sind sich auf Ihre Hinterbeine zu stellen und kräftig mit den Vorderhufen zu schlagen!
Die Menschen heb nselber schuld wenn Sie einfach alles über sich ergehen lassen!
Und wenn ich diese unqualifizierten Kommentare in Kneipenstammtischmanier lese, frage ich mich immer wieder: "Ist dieses Land überhaupt noch zu retten???"
Keine Schuld MS – 05.02.10
Die Üstra kann nichts für diesen Streik. Streiken werden die Mitarbeiter der Üstra, nicht die Üstra selbst. Erst Informieren, dann schreiben.Die Üstra ist mal wieder voll dabei H-VC – 05.02.10
Wie immer ist die Üstra voll dabei. Jedes Jahr werden die Ticketpreise angehoben aber der Service ist gleich Null. Dann kommt noch das Wetter dazu da habe die sich mal wieder die richtige Zeit ausgesucht. Ist nur toll für die ganzen Pendler die jetzt dumm da stehen und nicht wissen wie sie zur Arbeit kommen sollen. Nicht jeder hat ein Auto und bei dem Wetter würde ich nicht mit dem Fahrrad fahren.Streik muss auch bezahlt werden Sandra – 05.02.10
Wer sich wundert dass einzelne Berufsgruppen nicht streiken, weiß wohl nicht dass man nur streiken kann wenn man gewerkschaftlich organisiert ist. Denn den Lohnausfall zahlt ja die Gewerkschaft. Viele Firmen haben so wenig Mitarbeiter in den einzelnen Filialen dass sie nicht einmal einen Betriebsrat haben können und so denken sich viele wahrscheinlich "wozu dann in der Gewerkschaft sein?" Als Einzelkämpfer im Job, hat man eh keine großen Chancen was durchzusetzen. Wenn in so kleinen Läden gestreikt wird würde das gar nicht mal auffallen denn dann kommt Personal aus anderen.Ich muss am Montag auch zusehen wie ich zur Arbeit komme, weil ich nicht motorisiert bin und der Arbeitsweg zu weit ist um zu Fuß oder mit dem Radl hinzukommen.
Prinzip Schwester – 05.02.10
Es geht ums Prinzip. Hoert mal auf ueber die Meckernden zu meckern und macht lieber mit. Die Kinder kann man ja wohl auch mal einen Tag selbst betreuen. Und nur die grossen Menschenmassen koennen wirklich was bewirken. Was ist wenn nur die Haelfte der Studierenden streikt und der Rest einfach weitermacht, die Streikenden werden ausgelacht. Wenn nur die Haelfte des oeffentlichen Dienstes streikt, dann bewirkt das gar nichts. Na und, dann ist euer Luxushintern einen Tag mal nicht in Champanger gebadet, kann ja nicht so schlimm sein, geht in anderen Laendern ja auch! Kriegt mal lieber genau diese Hintern hoch und setzt euer Stimmrecht ein!Schaemt euch fuer so viel Genoergel!
Wo leben wir hier jo – 05.02.10
Jetzt streiken die schon wieder immer haben die was zum meckern oder es passt den Leuten wieder mal was nicht. Aber wenn ich die LKW Fahrer sehe die viel mehr arbeiten und viel weniger verdienen und immer drangsaliert werden durch immer mehr und neue Kontrollen und die streiken nicht. Da stimmt doch was nicht. Was glaubt Ihr wenn mal alle LKW Fahrer streiken würden hier in Deutschland was dann hier los ist. Dann bricht hier aber alles zusammen. Mich kotzt es so an wenn ich lese das Beamte die mal wieder länger arbeiten müssen "30 min." oder mal eine Stunden gleich auf die Straße laufen und streiken. Andere Berufsgruppen müssen jeden Stunden länger arbeiten bekommen aber den gleich Lohn und laufen dann nicht gleich auf die Straße und nöhlen rum. Beamten sind total kindisch faul zum arbeiten "siehe Öffnungzeiten von öffentlichen Einrichtungen" will keine Namen nennen z.B. Arbeitsamt oder Finanzamt und so. Müssen sie mal länger arbeiten und bekommen dann nicht mehr Geld wird gleich auf die Straße gegangen und geheult. "KINDISCH"@Volker Z: Vater – 05.02.10
weil Lidl und Schlecker ja auch vorbildliche Arbietgeber sind, wer so redet sollte mal bei Schlecker arbeiten, bevor er hier solche Sachen ablässtStreiken für Priviliegierte! Volker Z. – 05.02.10
Wer streikt den bei Lidl und Schlecker?Da wo die Gewerkschaft fett den Fuß drinnen hat, die Gehälter sicher und akzeptabel sind da wird gepoltert?
naja bin auch Vater – 05.02.10
naja, es könnte daran liegen, weil die Erzieher der szädtischen Kitas im öffentlichen Dienst sind und deswegen nunmal bei den Tarifverhandlungen auch mal streiken. Die Schulen bleiben offen, weil die Lehrer im Allgemeinen Beamte sind und deswegen nicht streiken dürfen.nix begriffen haapai – 05.02.10
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Wieder mal Streik zu Lasten der Eltern? Mike Mad – 04.02.10
Krippen, Kindertagesstätten und Horte werden geschlossen, Schulen aber nicht? Erklärt mir das mal einer???