Anwohner klagen gegen das geplante Tierimpfstoffzentrum des PharmaunternehmenBoehrunger. Die sogenannte Normenkontrollklage richtet sich gegen die im September vom Rat verabschiedete Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplans, der Boehringers Ansiedlung ermöglichen soll. „Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um die Pläne zu durchkreuzen“, kündigte Dietrich Kröncke von der Kirchröder Initiative gestern an. Diese wolle für die Kosten des Rechtsstreits aufkommen. „Die Kläger sind freigestellt. Das Geld dafür bekommen wir zusammen“, sagte Kröncke.
Die Klagen der Anwohner stützen sich vor allem auf das Gutachten des Sachverständigen Karl-Heinz Krause. Dieser kam zu dem Ergebnis, dass Boehringer nicht in direkter Nähe von Wohnungen mit Krankheitserregern experimentieren darf. Krause zufolge werde insbesondere die Lebenshilfe für Behinderte mit „Geruchseinwirkungen überzogen“, wenn Boehringer in direkter Nachbarschaft forscht. Krause rechnet mit einem Austritt von vier bis fünf Tonnen Ammoniak, die dem sowieso schon hoch belasteten Ökosystem Eilenriede schade. Der TÜV Nord hatte den Standort dagegen als unbedenklich eingestuft.
Unter den Klägern ist Ines Junck, deren Einfamilienhaus 500 Meter von den geplanten Stallungen entfernt steht. Junck sagt, sie sei vor 20 Jahren mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in den Röhrichtweg gezogen – der schönen Natur wegen. Nun befürchtet die 58-jährige Lehrerin, dass austretende Schadstoffe ihre Gesundheit gefährden könnte, zudem wolle sie nicht auf ihrer Terrasse sitzen, „wenn Boehringer vor meinen Augen hunderte von Ferkeln anliefert, die dann mit Viren und anderen Erregern krank gemacht werden“. Sie sei bereit, den Rechtsstreit bis zur letzten Instanz durchzuziehen. Junck war bereits aus der Kirche ausgetreten, als die ihr Grundstück an Boehringer verkauft hatte. Von der Politik fühle sie sich hintergangen. „Ich lasse mir nicht den Mund verbieten“, sagt sie energisch.
Verwaltunsgsrechtler Eckhard David, der die Initiative vertritt, bereitet schon zwei weitere Klagen vor. Diese richten sich gegen die für Frühjahr erwarteten Betriebs- und Baugenehmigungen. Kröncke glaubt auch an eine aufschiebende Wirkung der letztgenannten Verfahren: „Bis zur nächsten Kommunalwahl 2011 wird hier kein Stein liegen.“
Die Stadt wollte sich im Hinblick auf das schwebende Verfahren nicht äußern. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht – alles andere warten wir ab“, sagte Stadtsprecherin Konstanze Kalmus.
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Kommentare
@a Michel Trost – 27.03.10
Jo alder, um es in deiner Sprache auszudrücken, ein Tierrechtler kann auch entzücken.Ich gehe an die Luft und spür diesen Duft.
Es riecht nach gequälten Tieren, will dies nicht weiter kommentieren. Zu stark ist die Trauer, damit man diese nicht sieht, baut Boehringer eine Mauer.
Ich will nicht die Welt retten, aber auch nicht weiter leben in Ketten.
d a – 10.03.10
Alter, was hast du denn für ein panorama an dir vorbeilaufen.du, gerade du nennst andere geistig schwach.
gehe mal raus an die luft, durchatmen und weiter geht es.
du bist wohl gegen jeden und alles.
bist du ein weltretter?
wow.
weiter so.
wir sind stolz auf solche leute
... Michel Trost – 04.03.10
Und wieder einmal bin ich im Focus der geistig schwachen=)Michel Rost oder wie heißt der? Tierlieb – 03.03.10
Hallo Michel, alles klar auf der Andrea Doria-Borderline-Klasse?Michel Trost Vorschlag – 03.03.10
Wir erklären Mike Boy zum Weltmeister für Prognosen, Prophezeihungen und absolutes Wissen.Schöne neue Welt am Rande des Chaos.Es gibt nur ein Ärgernis: Er ist ansich nicht der Rede wert.
Trost, Mikael Credo – 03.03.10
Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen: www.haz.de/nutzungsbedingungen.Michel und die unendliche Geschichte Zum Kotzen – 03.03.10
Michel Trost - Ja, ihm haben diese vermeintliche Gifte nicht geschadet, ....Mich(a)el, ich erkläre Dich hiermit zum Weltkulturerbe! Aber dem Lächerlichsten!!!... Michel Trost(MSFT) – 03.03.10
Vielen Dank an den Verfasser "a",Ihr Kommentar bestätigt die Argumente der "Boehringergegner". Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich von Boehringer Ingelheim lösen können, man könnte meinen Sie haben schon zu viele Gifte abbekommen=)a a – 02.03.10
Hallo an alle,was habt ihr hier eigentlich für ein panorama an euch vorbei laufen!?
kránke ma, verseuschte böden.
habt ihr sonst keine probleme!?
jedem das seine. wer das ding mag, soll es haben. die anderen gehen vor gericht.
wenn es daneben geht, pech und umziehen.
ganz einfach.
ich bin schon seit 12 j. bei bi.
also, ich lebe noch.
so und jetzt ihr laberbacken.
geht mal arbeiten und macht was für die volkswirtschaft und produziert nicht soviel laber co2.
unsicheres Virenlabor in Hannover Michael Obentraut – 01.03.10
Da behauptet die Stadtsprecherin -Frau Sonja Fröhlich.:"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht".
DAS STIMMT NICHT !
Die Stadtverwaltung hat alles wichtige bei der Planung
"vergessen", nicht beachtet oder ist einfach darüber hinwegegangen:
1.) die Umweltverträglichkeitsprüfung ( UVP ) vergessen
2.) das Bundes Immissionsschutz Gesetz ( BImSchG) -hier § 50- mißachtet
3.) die Technische Anleitung zu Reinhaltung der Luft ( TA Luft ) ausgelassen
4.) den sparsamen Umgang mit Grund und Boden verdrängt ( BBauG )
5.) die Seveso-Richtlinie für unbeachtlich gehalten
6.) die Pflichtgutachten nicht angefordert
7.) die Vorschiften der GenTV nicht zu Kenntnis genommen
8.) die Risikovorsorge für unnötig befunden
9.) das Gutachten des Sachverständigen nicht berücksichtigt ( ist negativ ausgefallen ! )
10.) die eigene Baumschutzsatzung ( Eilenriede ) ignoriert
11.) im Städtebaulichen Vertrag sich über den Tisch ziehen lassen
12.) die EU-Bestimmungen zur Umweltzone nicht berücksichtigt
13.) rücksichtslos gegenüber den Anwohnern ( z.B.) der Lebenshilfe gehandelt
14.) die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes vernachlässigt
15.) unnötig ein Normenkontrollverfahren riskiert ( Kosten )
16.) in Deutschland sind bereits 5 "Störfälle" in solchen unsicheren Laboren vorgekommen
Also GARNICHTS haben Sie gemacht....
Die Stadt hat sich nicht einmal gründlich informiert
@ Michel Trost Blindfischbekämpfer – 23.02.10
Ich bin nicht überrascht, wie groß Ihr Realitätsverlust schon zu sein scheint...... Michel Trost – 23.02.10
@Blindfischkämpfer: Wissen Sie wie mir das vorkommt? Als hätte ich ihnen Ihre Sandförmchen geklaut und Sie weinen jetzt rum und stampfen mit den Füßen auf dem Boden vor Trotz! Herr Schulze, bleiben Sie bei ihrem Namen.@Karl: Wenn es danach ginge, dann haben unsere Politiker ja auch die Nazimethoden drauf.
Allgemein: Ist es denn so schwer Gegenargumente zu finden? Kaum sagt jemand aus "Go Vegan" schon wird gestänkert, aber eine ernsthafte Diskussion wird da fast nie drauß. Wenn jemand Gegenargumente hat, dann her damit, aber jedes mal oberflächlich zu werden und außer Aussagen die sich immer darauf beziehen, man würde andere zu etwas zwingen wollen, kommen da ja nicht.
Ich kenne Anna nicht, aber mich stört es wie hier Aussagen ganz schnell verdreht werden.
Michel Trost Karl Duden – 22.02.10
"noch hatte ihr geschriebenes Ähnlichkeiten zum Nationalsozialismus!!!"Sie sollten nicht die Inhalte bewerten - die tatsächlich nichts Nazimäßiges haben -, wohl aber an den Methoden, wie sie in der verräterischen Sprache deutlich werden.
Das läßt logische Rückschlüsse auf das zu, was ANNA unter dem Vorwand des Gutmenschen in letzter Konsequenz anderen anzutun bereit wäre. Gerade in Deutschland kennt man das gut.
@ Der Deutsche Michel Blindfischbekämpfer – 22.02.10
Das sollten Sie sich spätestens seit Beginn Ihrer verbalen Iniurien hier selbst einmal fragen.@Blindfischbekämpfer Michel Trost – 22.02.10
Das ihnen das nicht peinlich ist.@ Herr Obentraut Dr.med.vet. Schulze – 22.02.10
"Die Forschung benötigte noch nie solchen exorbitantenTiermassen,..."
Das lassen Sie doch einfach mal die Leute selbst entscheiden, oder? Wenn die das nicht brauchen, werden sie dort das nicht bauen und kein Geld verschwenden. Ergo: die Tierställe werden benötigt, aber auch nicht immer bis zur vollen Kapazität. Manchmal benötigt man nur drei oder vier Testgruppen, da ist eine solche Kapazität wieder sinnvoll. Zerbrechen Sie sich mal nicht den Kopf anderer Leute, Sie Welterretter...
@ Michel ist nicht bei Trost Blindfischbekämpfer – 22.02.10
"Wenn ein Kommentar auf einer Internetseite schon ihre Frweiheit einschränkt,..."Selten so einen Unsinn gelesen. Nicht der Kommentar schränkt Freiheit ein, sondern allenfalls kann das die Einstellung von ANNA, die anderen Menschen unter dem Vorwand des Tierschutzes ihren Willen aufzwingen will, nämlich wie andere sich zu ernähren haben.
Die gezielte Verdrehung des Geschriebenen ist sowohl Nazi- als auch Stasimethode und es ist sehr bezeichnend, dass auch Sie diese hier anzuwenden versuchen. Zum Thema "Dünnsch*****" sollten Sie zunächst einmal bei sich anfangen bevor Sie andere zu belehren versuchen.
Unsicheres Tierseuchenlabor in Hannover Michael Obentraut – 22.02.10
@ Herrn SchulzeKeine Forschung sondern Produktentwicklung:
aus den eingereichten Planunterlagen und Modellen
ergibt sich, dass Fa. Boehringer lediglich Produktentwicklung
und industrielle Herstellung für Impfstoffe betreiben will.
Die Forschung benötigte noch nie solchen exorbitanten
Tiermassen, wie sich auch bei der Fa. Glaxo-Smith-Kline
gezeigt hat, die den Impfstoffe gegen die sog. Schweinegrippe
aus Hühnereiern entwickelt und hergestellt hat. Nachteilig war
lediglich der langsame Herstellungsprozess. Aber auch für die
Forschung, Entwicklung und Herstellung anderer Impfstoffe ist
diese Methode bei anderen Pharmakonzernen Standard.
Fa. Boehringer ist also von anderen Firmen längst überholt
worden, was Forschung und Herstellung betrifft.
Den Impfstoff gegen H1N1/09 gibt es bereits -auch wenn
Fa.Boehringer immer noch vorgibt, daran "forschen" zu wollen.
Es muss also andere Gründe geben; wenn Fa. Boehringer in
Hamburg schon Vorprodukte für C-Waffen hergestellt hat, so
darf nicht mehr ausgeschlossen werden, dass hier nun -an völlig
unverdächtiger Stelle- an B-Waffen experimentiert werden kann.
Bekanntlich unterliegen solche Forschungslabore nach der
Betriebsgenehmigung keiner weiteren regelmäßigen Kontolle
mehr, was die Möglichkeiten hierzu eröffnet. Das werden Sie
sicherlich bezweifeln, deshalb sollten Sie die wissenschaftliche
Abhandlung aus dem "Virology Journal" vom 24.11.2009
unter dem Titel: "From where did the 2009 ´swine origin´ influenca
A Virus ( H1N1) emerge ") imInternet zu finden) lesen, in den unter
anderem auch nachgewiesen wurde, dass das H1N1/09 Virus in
jedem Fall aus einem unsicheren Labor freigesetzt wurde-
entweder aus Schlamperei oder mit Absicht.
Die drei Virenstämme aus denen sich H1N1/09 zusammen setzt,
gab es in der freien Natur schon seit 10-17 Jahren nicht mehr,
sondern nur noch in den Laboren. Zugleich ist auch der wiederholte
Nachweis erbracht, dass diese Tierversuchslabore auch in der
heutigen Zeit völlig unsicher sind.
Zu dem gleichen Ergebnis ist auch der öffentlich bestellte und
vereidigte Sachverständige Dr. Krause im Fall der Boehringer-
Ansiedlung gekommen, der in seinem Gutachten v. 21.09.09 einen
minimalen Sicherheitsabstand von 9 km gegenüber Wohngebieten
fordert. Das Gutachten liegt der Stadtverwaltung Hannover vor, Sie
können es dort eventuell einsehen.
... Michel Trost – 22.02.10
"Darauf läuft es aber doch hinaus. Die Veganer/Vegetarier Fraktion begnügt sich nicht mehr damit, ihren eigenen Lebensstil zu definieren. Nein, man möchte, das derartige Forschung und Tierhaltung ganz verschwinden, weil damit de facto auch alle anderen Menschen gezwungen werden, so zu leben wie sie es tun."Das ist jetzt aber sehr allgemein gehalten und wirklich mehr als oberflächlich. Die Tierrechtsfraktion möchte das Leid der Tiere beenden, nicht den Menschen zu der "eigenen" Lebensweise zwingen.
"Umgekehrt zwingt die Existenz dieser Forschung ANNA und andere aber nicht dazu, plötzlich massenhaft Fleisch zu essen."
Stimmt, man wird dadurch nicht dazu gezwungen.
"Wer's nicht will, der soll es lassen. Wer nicht ruhig schlafen kann, weil andere Menschen doch noch Fleisch essen, der sollte sich besser einen anderen Planeten suchen."
Falsch, der sollte sich dazu entschließen Aufklärung zu betreiben.
LJA, egal wo du lebst, irgendwo wird dir immer etwas vorgesetzt, nehmen wir das Beispiel Politik, Politiker lassen sich etwas einfallen und setzen es durch und der Bürger muss es akzeptieren. Es wird nie eine Welt geben in der wir selber entscheiden was wir machen dürfen und was nicht.
@ Michel Trost LJA – 21.02.10
Darauf läuft es aber doch hinaus. Die Veganer/Vegetarier Fraktion begnügt sich nicht mehr damit, ihren eigenen Lebensstil zu definieren. Nein, man möchte, das derartige Forschung und Tierhaltung ganz verschwinden, weil damit de facto auch alle anderen Menschen gezwungen werden, so zu leben wie sie es tun. Umgekehrt zwingt die Existenz dieser Forschung ANNA und andere aber nicht dazu, plötzlich massenhaft Fleisch zu essen.Wer's nicht will, der soll es lassen. Wer nicht ruhig schlafen kann, weil andere Menschen doch noch Fleisch essen, der sollte sich besser einen anderen Planeten suchen.
@Blindfischbekämpfer Michel Trost – 21.02.10
Wenn ein Kommentar auf einer Internetseite schon ihre Frweiheit einschränkt, dann möchte ich nicht wissen wie das im Alltag bei Ihnen läuft.Anna kann hier ihre Meinung äußern, sowie Sie auch, sie hat hier weder versucht jemanden ihre Lebensart aufzudrängen, noch hatte ihr geschriebenes Ähnlichkeiten zum Nationalsozialismus!!!
Manche denken wirklich nicht nach, bevor sie ihren geistigen Dünnsch... von sich lassen!
A-N-N-A Blindfischbekämpfer – 21.02.10
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Wie Sie selbst schreiben, ist Ihr Argument "also wenig logisch" Nun aber konsequent weiterdenken!"Von mir aus können übrigens gerne alle Arbeitsplätze in der Massentierhaltung wegfallen - mitsamt der Massentierhaltung selbst!
Save the planet! Go vegan!"
Ernähren Sie sich bitte wie Sie wollen und lassen Sie anderen Menschen ihre Freiheit - beginnen Sie bitte nicht in bester deutscher Tradition anderen Ihren Lebensstil/Einstellung aufzwingen zu wollen.
@ Anna Dr.med.vet. Schulze – 21.02.10
"Das Ziel der Boehringer-Forschungen ist es, Massentierhaltung noch effektiver zu machen. Mit anderen Worten: Mit weniger Mitarbeitern und weniger Verlusten noch mehr Fleisch zu produzieren."Diese Behauptung ist schlicht falsch und zeugt von einem erschreckenden Unwissen der Fakten.
Es geht nicht um mehr Fleisch, sondern darum, die Tiere, die man im Stall hat, gesund zu erhalten, damit man bei einer Erkrankung nicht Teile oder die ganze Herde verliert, nennen Sie es Investitionsschutz. Die Seuchenkasse hilft ja leider nur begrenzt wenn es zu spät ist.
Informieren Sie sich mal richtig!
... Michel Trost – 21.02.10
"Was glaubt die Frau Lehrerin eigentlich, wo das Geld herkommt, dass ihr jeden Monat vom Staat überwiesen wird?"Also für mich klingt das sehr abwertend! Nehmen wir mal an, sie würde ihr Geld vom Staat bekommen, ist es dann nicht erst recht mutig und ehrenwert, dass sie gegen so etwas ankämpft und am eigenen Ast sägt? Abgesehen davon werden jetzt auch schon Lehrer bezahlt, Boehringer muss also nicht kommen, wir schaffen es ja so auch schon bereits. Der Artikel handelt doch nicht davon wo Frau Junck ihr Geld her bekommt, sondern um das geplante Massentötungslabor, dazu Meinungen zu hören ist interessant. Ich finde es sehr erschreckend, dass viele Menschen Steuergelder sowie 5 Arbeitsplätze(Hallo?5!)für wertvoller halten, als ein Lebewesen(beziehungsweise tausende im Jahr). Durch Boehringer und die Mitarbeiter fließen keine Millionen in die Kassen von Hannover, im Gegenteil, Boehringer wird auch dieses Gelände verseuchen, die Kosten werden enorm für die Stadt.
@ Michel Trost LJA – 21.02.10
In keinster Weise habe ich Frau Junck bewertet. Sie hat natürlich das Recht, zu protestieren gegen wen oder was sie möchte.Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass die Dame in diesem Fall an dem Ast sägt, auf dem sie letztlich auch selbst sitzt. Auf dem wir leider alle sitzen.
Das Lehrer nunmal aus Steurgeldern der Bundesländer bezahlt werden, ist eine Tatsache. Wo Sie da eine Bewertung der Person sehen, ist mir schleierhaft.
Aber möglichweise sind Sie ja der Ansicht, man offenbare seine oberflächliche Gesinnung schon dadurch, dass man auf die fundamentalen Funktionsweisen unseres Staates hinweist.
@LJA Michel Trost – 20.02.10
Ich muss zugeben Sie nicht sehr ernst nehmen zu können. Ich kenne "die Lehrerin" persönlich, Sie nicht und trotzdem bewerten Sie sie. Leider haben das hier mehrere gemacht. Selbst wenn "die Lehrerin" ihr Geld vom Staat bekommen würde, ist das niemals ein Grund dafür, dass sie aus Tierschutzsicht nicht gegen das geplante Massentötungslabor sein darf.Menschen die meinen andere Bewerten zu dürfen, ohne diese jemals gesprochen oder kennengelernt zu haben, die sind oberflächlich und solche nehme ich nicht wirklich sehr ernst. Das gleiche ist auch mit Herrn Kröncke passiert. Auch ihn kenne ich.
@ Michel Trost LJA – 20.02.10
Es ist für Hannover und Niedersachsen unwesentlich, ob diese Arbeitsplätze komplett neu geschaffen, oder von anderen Standorten abgezogen werden. Wichtig ist, dass diese Leute in Zukunft hier ihre Steuern zahlen und auch hier ihr Geld ausgeben.Die Supermarktangestellten, Handwerker, Taxifahrer und Restaurantbedienungen in Hannover leben von dem Geld das HIER ausgegeben wird. Nicht von dem in Karlsruhe, Berlin, Ingelheim oder München.
Niedersächsische Beamte, um auf die Frau Lehrerin zurück zu kommen, werden von den Steuern bezahlt, welche das Land Niedersachsen einnimmt. Nicht von den Steuereinnahmen Bayerns oder Baden-Württembergs. So funktioniert die Sache.
@LJA Michel Trost – 20.02.10
Vorweg, ich heiße Michel, da fehlte kein a!Boehringer wird ganze 5 neue Arbeitsplätze schaffen in Hannover, jetzt kommen Sie =) Boehringer bringt die meisten Forscher mit, viele stellen sich hier vor, das der Konzern hier hunderte Arbeitsplätze schaffen würde, dem ist aber nun mal nicht so.
Ganz davon abgesehen, wir haben nicht das Recht Tiere so zu behandeln. Die Vergangenheit Boehringers ist auch entscheidend, die Politik interessiert sich nicht dafür, als Bürger sollte man dies. Egal wo Boehringer bis jetzt gewesen ist, es gab entweder versäuchte Gelände oder die Mitarbeiter sind vergiftet worden, noch heute sterben welche daran oder leiden unter schweren Krankheiten.
@ Michael Trost LJA – 20.02.10
Ob Boehringer hier Steuern zahlen wird und wieviel, vermag ich nicht zu sagen. Die dort beschäftigten Menschen, die relativ gut bezahlte Jobs bekommen, werden ihre Steuern aber mit Sicherheit hier entrichten. Das sind dann in jedem Fall Gelder, von denen auch Lehrer bezahlt werden.Die gleichen Menschen werden einen Großteil ihres Einkommens auch hier in der Region wieder ausgeben, wodurch dann wieder andere Arbeitsplätze gesichert sind.
Es ist schade, das viele Leute, die so wenig Ahnung von der Funktionsweise einer Volkswirtschaft haben, sich dafür um so mehr als Gesellschaftskritiker berufen fühlen.
zu Benno: Hanovers Politik Till von Uetze – 20.02.10
Hannovers Politiker haben ein immer wieder gefordertes Gutachten zur Sicherheit des Projektes verweigert. Man fragt sich warum – die Kosten können es nicht gewesen sein, Boehringer hätte es bezahlen müssen. Man setzte hingegen auf das nach Boehringervorgaben erstellte Gutachten des TÜV, es sagte aus, dass alles schön sei. Dieses erwies sich dann allerdings als anfechtbar, weil z.B. die Anzahl der Versuchstiere zu niedrig angesetzt wurde, der TÜV räumte das ein.(HAZ berichtete). Alles wäre so schön gewesen - wenn nicht diese Querulanten von der BI viel Geld in die Hand genommen hätten und einen neutralen Gutachter beauftragt hätten.
Das Ergebnis war verheerend – das Ding darf dort nicht gebaut werden, zu gefährlich. Genau das hatte Hannovers Politiker befürchtet, als sie die Anträge auf das neutrale Sicherheitsgutachten verweigerten.
Hannovers Politiker haben eine mögliche Gefährdung der Bürger billigend in Kauf genommen!
Eine wirklich ehrenwerte Gesellschaft!
Weiter so.... Michel Trost – 19.02.10
Erst einmal vielen Dank an Sonja, mal wieder ein super Bericht, ist man ja nicht anders gewohnt von dir=)Ines, mach weiter so, es wird immer Menschen geben die dich hier bewerten, obwohl sie dich nicht kennen.
Boehringer zahlt fast gar keine Steuern, denn es werden keine Impfstoffe hier produziert, sondern es sollen nur welche Entwickelt werden, von daher, das Argument der vielen Steuergelder ist futsch.
Zum anderen hat Boehringer eine extrem negative Vergangenheit, von Verseuchung bis hin zum töten und vergiften von Menschen ist alles dabei.
Wie viel zahlt Boehringer denn, dass man hier pro Argumente für den Konzern los lässt?
Verbandsfuzzies Benno – 19.02.10
Dietrich Krönke – ist das nicht der Verbandslobbyist, der immer mit Schaum vor dem Mund gegen Bürgerinitiativen wetterte, die sich gegen Industrieansiedlungen gewendet haben. Krönkes Kredo: das vernichtet Arbeitsplätze, in Deutschland wird zu viel geklagt, industreifeindliches Agieren.Naja, plötzlich steht sowas vor der eigenen Tür – und schon schäumt er in eine andere Richtung. Und eine Beamtin mit fettem Einkommen und sicherem Arbeitsplatz die dann klagt – noch dazu ohne eigenes finanzielles Risiko - findet sich doch immer. Je trockener und wärmer die eigene Hütte umso selbstgefälliger und gnadenloser kann man die Berücksichtigung seiner Einzelinteressen einfordern. Wäre die Dame die Lehrerin meiner Kinder, ich würde sie wegen asozialem Verhalten ablehnen. Kröncke natürlich auch, aber der ist ja zum Glück kein Lehrer sondern hochbezahlter Verbandsfuzzi.
Wieso unterstellt er den hannoverschen Politikern, sie hätten das Für und Wider nicht sorgfältig abgewogen? Nur weil ein Gutachter zu einem anderen Ergebnis kommt? Völliger Quatsch, weil: zwei Gutachter, zwei Meinungen (beliebig vermehrbar). Ist doch alltäglich und normal! Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
ernährungs elitarier blasenproblem – 19.02.10
Seit wann kriegt man denn von Milch Osteoporose? Sicherlich leben Veganer (0,3-0,5% d. ges. Bev. in D.) und Vegarier (ca. 2,5%) Gesünder als der Fleisch essende durchschnitts Deutsche. Aber welch Wunder - achten sie doch bedingt durch ihre Ernährungsphilosophie doch auch wesentlich besser darauf was sie zu sich nehmen, im gegensatz zu jenen die unbedarft Curry-Pommes und Burger in sich reinschaufeln. Wer auf eine ausgewogene Ernährung achtet, kann auch mit Fisch und Fleisch gesund leben. Das Impfstoffzentrum leistet da einen wichtigen beitrag, denn durch Impfung der Tiere kann eine spätere Medikation vermieden oder reduziert werden. So gelangen auch weniger Medikamente in die Nahrungskette.Mit dem Impfstoffzentrum wird zu dem Know-How nach Hannover geholt und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Ich finde es schade so stark dagegen gewettert wird und relativ einseitig zu gunsten der Gegner berichtet wird.
Forschung ist wichtig, die jenigen, die sich dem in den Weg stellen erinnern mich stark an die Leute die immer noch ihren Plattenspieler haben weil sie der CD nicht über den Weg trauen. Wettern gegen Tierversuche, lassen sich aber Medikamente verschreiben - an wem wurden die wohl getestet? Man rettet nicht den Planeten in dem man ein paar Schweine rettet, das sind nachwachsende Rohstoffe ;)
Ines Hanswurst – 19.02.10
liebe frau ines,sie werden vom staat bezahlt und dürfen doch bitte nicht dagegen protestieren, egal wie unsinnig,
irreal unsere politiker auch handeln
oder entscheiden!! und meinungsfreiheit
in der bundesrepublik, na wo gibt`s denn sowas, ist doch unverschämt !!
bitte frau ines, so werden sie nie ein hanswurst
@LJA ENNO – 19.02.10
du glaubst wahrscheinlich ernsthaft, dass hochqualitative Produkte aus dem Bereich Ernährung aus der Massentierhaltung kommen? Wie kommst du denn auf den Trichter? Weil unsere Gesellschaft so super-gesund ist und das alleine wegen der Massentierhaltung und deren tollen Ergebnissen (Milch=Osteoporose, Fleisch= Herzinfarkt)? Hast du eigentlich schonmal selbst hinterfragt, was die Werbung dir alles für Wissen über Ernährung beigebracht hat? Ein Dr. Oettker-Kochbuch ist übrigens keine geeignete Lektüre um herauszufinden welche Lebensmittel gesund sind.Massentierhaltung nutzt man um Nahrung billiger zu machen die im Umkehrschluss den Menschen kranker macht. Das kann wohl kaum in deinem Sinne sein. Informier dich doch mal bitte über Ernährung. Und frag bitte nicht deinen Arzt, der hat Medizin studiert und nicht Ernährungswissenschaften. Da kannste dann auch direkt deinen KFZ-Mechaniker fragen was seine professionelle Meinung zu diesem Thema ist.
@LJA A-N-N-A – 19.02.10
Ach ja... Dass bei der Massentierhaltung hochwertige Produkte rauskommen, glaubst du ja wohl selbst nicht, oder?!?!?!@LJA A-N-N-A – 19.02.10
Das Ziel der Boehringer-Forschungen ist es, Massentierhaltung noch effektiver zu machen. Mit anderen Worten: Mit weniger Mitarbeitern und weniger Verlusten noch mehr Fleisch zu produzieren. Es entstehen also einige wenige Forscherarbeitsplätze, dafür gehen weltweit Arbeitsplätze in der Massentierhaltung verloren. Das Argument ist also wenig logisch...Von mir aus können übrigens gerne alle Arbeitsplätze in der Massentierhaltung wegfallen - mitsamt der Massentierhaltung selbst!
Save the planet! Go vegan!
@ Lars LJA – 19.02.10
Aber gern: Lehrer, wie alle anderen Staatsbediensteten auch, werden aus Steuergeldern bezahlt. Diese Steuergelder ergeben sich durch die Wertschöpfung in der privaten Wirtschaft. Zum einen durch die Steuerzahlungen der Firmen selbst, aber mehr noch durch die Steuer- und Abgabenlast der Mitarbeiter, die in diesen Firmen arbeiten.Je höherwertiger diese Produkte sind und je besser man sie exportieren kann, desto höher und sicherer sind deshalb auch auf Dauer die Steuereinnahmen des Staates.
Für hochwertige Produkte benötigt man allerdings viel Forschungs- und Entwicklungsarbeit, wie z.B. in dem geplanten Boehringer-Forschungszentrum in Hannover.
Schließlich vergeben Firmen auch vor Ort Aufträge an andere Wirtschaftsunternehmen, wodurch der regionale Wirtschaftskreislauf gestärkt wird, was auch wieder zu Steuereinnahmen des Staates führt, mit denen dann u.a. wiederum die Lehrer entlohnt werden.
Respekt Jörg Allner – 19.02.10
Dem mutigen Widerstand von Frau Junck gebührt die höchste Anerkennung. Wer einem Pharmakonzern ohne Skrupel und der städtischen Filzokratie die Stirn bietet, der macht sich um das Gemeinwohl verdient. Weiter so, Frau Junck, viele, viele Bürger dieser Stadt stehen hinter ihnen und drücken Ihnen die Daumen. Bitte lassen Sie sich nicht von den gekauften Hetzern gegen die gute Sache von Ihrer Linie abbringen, Sie sind im Recht!An der Realität vorbei Marc Moser – 19.02.10
Man sollte froh sind, dass die Arbeitsplätze in Hannover geschaffen werden.Aber davon hat eine Lehrerin ja keine Ahnung. Die betreibt nur niedersäsische Volsverdummungm, wie leider so viele ihrer Zunft. Wo hat sie eigentlich die Zeit her? Sollte sich lieber um die Ausbildung von Wissenschaftlernachwuch für Boehringer Ingelheim kümmern.
ja bitte? Lars – 19.02.10
Lieber LJA: wo kommt es denn her, das Geld das die Frau Lehrerin vom Staat bekommt?Klär uns doch bitte auf und erläutere gleich mal, was das in diesem Zusammenhang für eine Relevanz hat.
@LJA Boris – 19.02.10
von Böhringer wie bei den Politikern? ;-) SCNRWas glaubt LJA – 19.02.10
die Frau Lehrerin eigentlich, wo das Geld herkommt, dass ihr jeden Monat vom Staat überwiesen wird ?