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Streit um Geocaching-EM in der Eilenriede

Europameisterschaft Streit um Geocaching-EM in der Eilenriede

Im hannoverschen Stadtwald soll die Europameisterschaft im Geocaching, einer Art elektronischer Schnitzeljagd, ausgetragen werden - doch die Stadt Hannover und der Eilenriedebeirat haben Bedenken.

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Beim Geocaching geht es darum, einen versteckten Gegenstand (Cache) mittels GPS-Navigationsgerät zu finden.

Quelle: Wilde

Hannover. „Wir werden prüfen, ob die Eilenriede als Austragungsort für den Wettkampf geeignet ist“, sagte Heino Kamieth, Fachbereichsleiter Forsten, kürzlich im Umweltausschuss des Rates. Die Veranstaltung dürfe nicht in den sensibelsten Naturschutzbereichen des Waldes stattfinden. Die Ratspolitik begrüßt die Idee, einen internationalen Geocaching-Wettbewerb nach Hannover zu holen. „Ich bitte die Verwaltung, das wohlwollend zu prüfen“, sagt SPD-Ratsherr Lars Kelich.

Beim Geocaching geht es darum, einen versteckten Gegenstand (Cache) mittels GPS-Navigationsgerät zu finden. Zudem müssen ein paar Rätsel gelöst werden. Erst kürzlich hat ein Team aus Hannover die deutsche Meisterschaft im Schatzsuchen gewonnen. Die vier Männer wollen jetzt die internationale Geocacher-Szene nach Hannover holen und haben daher bei der Stadtverwaltung angefragt, ob die EM im Mai kommenden Jahres in der Eilenriede stattfinden dürfe.

Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne) betont, dass der Stadtwald ohnehin stark frequentiert werde. Das sieht auch der Eilenriedebeirat so, der sich als Hüter des Waldes versteht und sich Sorgen um die Natur macht.

Der umweltpolitische Sprecher der Rats-Grünen, Patrick Drenske, weist darauf hin, dass Geocacher keineswegs rücksichtslos durch den Wald stapften, sondern behutsam und vorsichtig agierten. „Es gibt genügend Beispiele, wie sich Geocaching und Naturkunde verbinden lassen“, sagt er.

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