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Aus der Stadt „Sperrzeit auf 23 Uhr verlängern“
Hannover Aus der Stadt „Sperrzeit auf 23 Uhr verlängern“
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22:21 15.08.2013
Gäste sitzen abends im Außenbereich des Cafe Extrablatt am Platz der Weltausstellung. Quelle: Philipp von Ditfurth
Hannover

„Wir werden uns dazu mit den Beteiligten an einen Tisch setzen“, kündigt Dehoga-Geschäftsführer Rainer Balke an. Damit reagiert der Verband auf jüngste Kontrollen der Region, die bei Gastwirten zu erheblicher Verärgerung geführt hatten. So hatten die Mitarbeiter der Region zu nächtlicher Stunde dafür gesorgt, dass rund 400 Gäste des „Café Extrablatt“ in der Grupenstraße den Außenbereich räumen mussten. Zuvor hatte es Beschwerden über den Lärm gegeben.

„Wir wollen den Menschen nicht den Spaß verderben“, betonte Regionspräsident Jagau gestern. Es sei nicht an ein Ausweiten von Kontrollen gedacht. Lägen aber Beschwerden über lärmende  Gäste vor, müsse die Region dafür sorgen, dass gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden. Die verbieten Kneipenkrach in Wohngebieten nach 22 Uhr. Jagau würde es aber begrüßen, wenn Straßencafés und Biergärten in Hannover erst um 23 Uhr schließen müssten. „Das passt besser zum Leben in der Großstadt.“
Auch Rainer Balke vom Dehoga sagt: „Die Menschen wollen bei schönem Wetter einfach länger draußen sitzen bleiben. Diesen Bedürfnissen müssen wir uns stellen.“

Laut Balke haben Städte die Möglichkeit, die Sperrzeit bis 23 Uhr zu verlängern. Dem widerspricht die Stadt Hannover und verweist auf die Lärmschutzvorschriften des Bundes. Tatsächlich dürfen Biergärten und Straßencafés in Städten anderer Bundesländer bis 23 Uhr, manchmal sogar bis 24 Uhr geöffnet haben. Dazu zählen etwa Düsseldorf, Freiburg, Krefeld oder Stuttgart. Aber auch dort gilt: „Sofern es keine Anwohnerbeschwerden gibt.“

Von Sonja Fröhlich und Volker Goebel

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