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Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder

Streit um Schulgrenzen Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder

Der Neuzuschnitt der Schulbezirke bleibt bei den Eltern umstritten. Daran haben auch Gesprächsrunden zwischen der Stadt, den betroffenen Grundschulen und Elternvertretern wenig geändert. Am Mittwoch gab es im Schulausschuss einen Zwischenbericht, eine endgültige Entscheidung soll erst Mitte März fallen.

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Viele Eltern sorgen sich um ihre Kinder: Ist der Weg zur Schule auch sicher?

Quelle: Katrin Kutter/Symbolfoto

Hannover. „Wir haben viele neue Vorschläge von den Eltern gehört“, sagte Schuldezernentin Rita Maria Rzyski, „jede Idee für sich allein genommen ist gut und einleuchtend, aber sie beißt sich dann wieder mit den anderen Vorschlägen. Des einen Freud heißt des anderen Leid.“

Kritisiert haben Eltern aus dem Zooviertel erneut, dass sie ihre Kinder künftig zur Johanna-Friesen-Schule in der List anstatt zur Grundschule Kestnerstraße schicken sollen. Kerstin Hesse vom Schulamt betonte, dass die Schüler nicht durch die Eilenriede gehen müssten, sondern über den Emmichplatz. Zudem werde auch geprüft, ob die Fritz-Behrens-Allee genügend beleuchtet sei, damit Kinder frühmorgens nicht im Dämmerlicht zur Schule laufen müssten. Eine Mutter wies darauf hin, dass die Ampeln am Emmichplatz eine Vorrangschaltung für den Bus hätten und Fußgänger dort zu Hauptverkehrszeiten mitunter mehr als fünf Minuten auf Grün warten müssten. „Das machen Kinder nicht“, sagte sie. Auch Eltern von der Grundschule Tiefenriede, die ihre Kinder nach Döhren schicken sollen, sind empört.

Nach Angaben der Stadt werden die Grundschulen Kestnerstraße und Tiefenriede in den nächsten Jahren aus allen Nähten platzen. Genau das bezweifeln Elternvertreter an beiden Standorten. Sowohl Manuela Paschke, Schulelternratsvorsitzende an der Kestnerstraße, als auch Andreas Hüsing von der Grundschule Tiefenriede sagten, etwa 30 Prozent der Eltern würden ihr Kind doch woanders anmelden, etwa an freien oder konfessionellen Schulen. Zudem würden viele Familien kurz vor der Einschulung den Stadtbezirk verlassen und aufs Land ziehen. Dezernentin Ryski versprach, dass sie die Zahlen noch einmal genau prüfen werde. Zudem soll auch überlegt werden, ob der Schulbezirk für die Südstadtschule erweitert wird.

Eltern, die ihre Kinder an der Grundschule Am Welfenplatz und in der Comeniusschule haben, warben für eine gleichmäßige Auslastung. Es könne nicht sein, dass manche Schulen plötzlich weniger als zwei Klassen pro Jahrgang hätten.
Abschied von der Hauptschule: Seit Mittwoch Mittag ist es offiziell: Die Landesschulbehörde hat die Umwandlung der Hauptschulen Pestalozzischule und Peter-Ustinov-Schule in Oberschulen genehmigt, gleichzeitig werden sie zur Ganztagsschule ausgebaut. Auch die Heisterbergschule wird Oberschule.

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