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Streufahrzeug verunglückt – ein Toter

Wedemark Streufahrzeug verunglückt – ein Toter

Bei einem Unfall ist am Montagmorgen ein Mensch auf der Landesstraße 383 zwischen Brelingen und Negenborn ums Leben gekommen. Das Streufahrzeug ist gegen einen Baum geprallt, dabei starb der 22 Jahre alte Fahrer. Der Verkehr auf der Landesstraße war bis zum frühen Nachmittag lahmgelegt.

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Tödlicher Unfall in der Wedemark: Ein Streufahrzeug ist gegen einen Baum geprallt.

Quelle: Christian Elsner

Negenborn/Brelingen. Polizei und Rettungskräften bot sich ein schlimmes Bild: Das Großfahrzeug lag auf der Seite an der Straßenböschung. Aus bislang unbekannten Gründen ist, wie die Polizei mitteilte, der 22-jährige Fahrer mit seinem Fahrzeug – der Wagen war nicht im Streueinsatz – gegen 6.50 Uhr auf der Landesstraße von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer hat dabei tödliche Verletzungen erlitten.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer mit seinem Unimog auf der L 383 in Richtung Negenborn unterwegs. In einer Linkskurve kam er dabei aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab, geriet in den Grünstreifen, lenkte gegen und schleuderte links an der Straße stehenden Baum. Hinweise auf Eisglätte gab es nicht, teilte die Polizei mit. Die Feuerwehr barg den 22-Jährigen aus dem auf dem Dach liegenden Fahrzeug; ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Den entstandenen Schaden gab die Polizei mit circa 200.000 Euro an.

Am frühen Morgen ist ein Streufahrzeug zwischen Brelingen und Negenborn ins Schleudern geraten und gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer starb bei dem Unfall.

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Stundenlang befanden sich die Polizeibeamten an der Unfallstelle. Feuerwehren und Rettungskräfte waren seit der Alarmierung gegen 7 Uhr im Einsatz. Auch die Unfallforschung hatte vor Ort unmittelbar ihre Arbeit aufgenommen. Bis gegen 14 Uhr dauerten am Montag die Bergungs- und Aufräumarbeiten infolge des Unfalls an – und damit auch die Vollsperrung der Landesstraße 383 zwischen Negenborn und Brelingen und der Umleitungsverkehr. Es musste nicht nur das schwere Unfallfahrzeug geborgen werden. „Nach und nach mussten auch noch weitere Spezialdienste anrücken“, berichtete ein Polizeisprecher. Aus dem verunglückten Räumfahrzeug war Hydrauliköl ausgelaufen, so dass die Untere Wasserbehörde der Region hinzugezogen wurde. Auch Salz musste sachgerecht aufgenommen, schließlich noch ein beschädigter Baum gefällt werden.

Betroffen von den Unfallfolgen war in diesen Morgenstunden der gesamte Berufsverkehr: Pendler, Handwerk, Gewerbetreibende, Schwerlastverkehr und nicht zuletzt der Schülerbusverkehr. Über den landwirtschaftlichen „Speckweg“ zwischen Negenborn und Brelingen folgte der Verkehr der Sperrung und Umleitung, großräumig von beiden Seiten, über einen halben Tag. Umgeleitet wurde das hohe Verkehrsaufkommen von der viel befahrenen Landesstraße über den landwirtschaftlichen "Schleichweg" zwischen den beiden Orten. Dort begegneten sich auf schmaler Fahrbahn und matschigen Seitenräumen die umgeleiteten Fahrzeuge – Schwerlaster wie Gewerbefahrzeuge, Berufsverkehr, dazwischen Treckergespanne der Landwirte. Nicht zuletzt hatten sich ältere Schüler zu Fuß auf den Weg gemacht, oder Eltern haben sie in eigenen Fahrzeugen zur Schule gebracht, weil die Busse nicht planmäßig fuhren.
Offenbar fuhren alle umsichtig genug – die Polizei hatte keine Unfälle aufgrund dieser Umstände zu vermelden.

uc

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