Die Stadtwerke Hannover erhöhen die Strompreise im Oktober um 5,8 Prozent und halten die Gastarife konstant. Wer sich als Kunde länger an das Unternehmen bindet, bekommt einen Bonus von einmalig 50 oder 100 Euro. Enercity begründet die neue Tarifstruktur mit den zunehmenden Wettbewerb. „Damit verringern wir den Preisabstand zu den aggressivsten Konkurrenten“, sagte Vorstandschef Michael Feist am Donnerstag.
Für den Anstieg der Strompreise machen die Stadtwerke in erster Linie die Belastungen aus der Förderung erneuerbarer Energien verantwortlich. Während die Beschaffungskosten an der Leipziger Strombörse zuletzt gesunken seien, steige die auf alle Verbraucher verteilte Umlage für Windkraft- und Photovoltaikanlagen stetig an, rechnete Feist vor. Hinzu komme der Aufwand für die vom Gesetzgeber geforderte Trennung der Sparten Netz und Vertrieb – unter dem Strich führe das zu einem Aufschlag von netto 1,16 Cent je Kilowattstunde. Für einen Kunden mit einem Durchschnittsverbrauch von 2500 Kilowattstunden im Jahr bedeutet das Mehrkosten von 34,50 Euro.
Ein deutlich höherer Preisaufschlag kommt auf die Besitzer von Nachtspeicherheizungen zu. Hier wollen die Stadtwerke die Tarife netto um 2,04 Cent je Kilowattstunde erhöhen – das ist ein Plus von 19,8 Prozent. Feist begründete den Schritt mit einem „Nachholbedarf“. Bei Enercity hatte lange niemand bemerkt, dass die Tarife für die etwa 4000 Anlagen seit 2005 nicht angehoben worden waren. Das habe den Stadtwerken „substanzielle Verluste“ beschert, räumte Feist ein. Mit der jetzigen Erhöhung werde der Fehler jetzt korrigiert.
Nach Einschätzung der Stadtwerke werden die Strompreise weiter anziehen – und zwar in einer deutlich steileren Kurve als bisher. „Die Kosten für die Förderung der regenerativen Energien wachsen in eine Dimension, wo derzeit der Börsenpreis für Strom liegt“, sagte Feist. Mit anderen Worten: Die Beschaffung des Stroms kostet bald soviel wie der Öko-Aufschlag für den Ausbau der Erneuerbaren. Beim Bund der Energieverbraucher zieht man diesen Zusammenhang in Zweifel. „Die Bezugskosten an der Strombörse sind zuletzt stärker gesunken als die EEG-Umlage gestiegen ist“, sagte Verbandschef Aribert Peters.
In den vergangenen Wochen haben bereits mehrere Versorger Tariferhöhungen angekündigt. Der Preisindex des Verbraucherportals Verivox verzeichnet beim Strom in diesem Jahr bisher einen Anstieg um rund zwei Prozent. Zwischen Januar und Juli 2010 haben demnach 454 Versorger die Preise um durchschnittlich sechs Prozent erhöht – bei 129 Unternehmen sanken sie im Schnitt um fünf Prozent. Die Stadtwerke Hannover haben ihre Stromtarife seit April vergangenen Jahres konstant gehalten.
In der Politik stieß die jetzt geplante Anhebung auf Verständnis. Aufsichtsratschef Walter Meinhold sprach von einem „fairen Kompromiss“ zwischen unternehmerischer Notwendigkeit und Rücksicht auf die Kunden. Grünen-Fraktionschef Lothar Schlieckau nannte den Schritt „nachvollziehbar“ – andere Versorger verlangten deutliche höhere Aufschläge, sagte er. Die FDP sieht ihre Befürchtungen bestätigt, „dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien für die Verbraucher richtig teuer wird“, wie Fraktionschef Wilfried Engelke sagte.
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Kommentare
@x -mat – 07.08.10
Stromsparen ist Hobby; um große Beträge geht es letztlich nicht.Speziell mit Gabriel-Lampen kann man nicht viel sparen. Beleuchtung macht in der heimischen Stromrechnung etwa 8% aus. Selbst wenn man davon 80% spart, reduziert sich die Haushaltsstromrechnung nur um 6,4%.
Bei den Standbygeräten kann man oft verblüffend viel sparen, aber halt nur einmal. Wenn man sie abgeschaltet hat, ist dieses Sparpotential ausgeschöpft.
Generell ist es eine gute Idee, die Stromaufnahme seiner Geräte zu messen. Dabei kommt oft etwas anderes heraus als erwartet: Bei mir war eine Gefrierkombi der Stromfresser, die eigentlich das Etikett A+ trug.
Die Politik wünscht eine besonders ineffektive Art, regenerativen Strom zu erzeugen, zu subventionieren, nämlich den Solarstrom. Die Leute springen dennoch wie die Wilden darauf an. Allein das wird uns in den kommenden Jahren unweigerlich eine Strompreissteigerung von mindestens 1,5 ct/kWh pro Jahr bescheren.
Die Stadtwerke sind trotz allem noch so eine Art öffentlicher Dienst. Daß sie in Zeiten, da den Angestellten im sonstigen öffentlichen Dienst Tarif und Weihnachtsgeld derbe gekürzt bzw. gestrichen wird, ihren sämtlichen Mitarbeitern satte Boni zahlen, deutet darauf hin, daß die Strom- und Gastarife zu hoch sind.
Karl Wilhelm X – 07.08.10
Das Argument, jeder kann bei sich zu hause sparen ist was für Doofe.Ich nutze schon Sparlampen in meiner Wohnung so lange die auf dem Markt sind.
Ich habe in Nebenräumen Akkulampen mit Bewegungsmeldern die sich automatisch an- und ausschalten.
Ich schalte alle unnötigen Standbygeräte ab.
Wir sitzen, wenn es kalt wird, so lange wie möglich ohne Heizung.
Was ist das Ergebnis?
Wir bezahlen trotzdem immer mehr.
Seit weit über 10 Jahren haben wir es nicht geschafft die Kosten klein zu halten.
Alle Anbieter ziehen mit, auch wenn sie teilweise unter den Preisen der Stadtwerke liegen.
Die Stadtwerke müssen die Preise ständig erhöhen um ihre Kosten decken zu können.
Um so mehr die Leute sparen desto teurer muss der Preis werden um die selben Einnahmen zu haben, ist doch klar.
Außerdem, geht Enercity locker mit dem Geld der Kunden um.
Wenn ich höre wieviel Boni die Mitarbeiter (Elektriker usw.) am Jahresende (dreifaches Monatseinkommen) mit nach hause nehmen, ist klar warum erhöht wird.
Der laufende Betrieb muß ja bezahlt werden, oder soll man Elektriker entlassen und Fahrzeuge abschaffen, oder was?
Guten Abend, Wettberger besserwisser – 06.08.10
Das ist aber leider nicht die Schuld der Stadtwerke. Ich habe einen Bekannten, der in Laatzen wohnt (EON Avacon-Gebiet) und hat auch eine Nachtspeicherheizung. Er ist zu den Stadtwerken Hannover gewechselt, weil die (bisher) den wesentlich günstigeren Nachttarif hatten und das hat auch bestens funktioniert, es liegt somit nicht am Grundversorger. Hier ist eher das Problem vermutlich, dass andere Anbieter keinen Nachttarif anbieten, weil es für die nicht lukrativ ist (weiß gar nicht, ob dieser an der Börse überhaupt gehandelt wird, glaube aber nicht, weil es sooo viele Kunden nicht gibt mein ich). Hoffen wir mal, dass es bald nur noch Smartmeter gibt, dann wird es auch wesentlich mehr tarife geben (wobei dies auch wieder mehr bürokratie nach sich zieht). Nachtspeicherheizungen gibt es ohnehin nur noch max. 9 Jahre, ist von der EU so vorgeschrieben, daher kann man seinen Vermieter durchaus jetzt schon mal auf die Füße treten ;-)Hallo besserwisser Wettberger – 06.08.10
Hey, wirf doch mal den Tipp rüber, welcher Stromanbieter mir ein Angebot macht zum Hoch- und Niedrigtarif?Siehste! Und so sieht der von der Politik gemachte Wettbewerb aus. Wie, es gibt keinen? Ach was...
Wie wäre es denn... Thomas – 06.08.10
...mal mit einem interessanten Konditionenvergleich (z.B. analog Verivox) in der HAZ. Oder haben die Stadtwerke (Enercity) bei der HAZ eine zu große Lobby?Ich habe mir das nun lange genug angesehen. Der Wechsel zu günstigeren Anbietern ist wahrlich nicht schwer. Das werde ich nun umgehend umsetzen.
Würde sich Enercity auf sein Kerngeschäft konzentrieren und nicht den ganzen unnützen Schnickschnack drumherum mitschleppen, könnten sie den Strom günstiger anbieten.
Hurra, wir haben gewechselt Skipper – 06.08.10
Ich kann der HAZ für diese Meldung nur danken. Hat sie bei uns doch dazu geführt, die Wechselpläne, die schon länger in unserer Schublade lagen, zu reaktivieren.Wir haben uns jetzt für ein Anbieterkonsortium aus 15 Stadtwerken entschieden, die wohl besser wissen, wie man es macht: Ersparnis gegenüber Hannovers Normaltarif schlappe 14 Prozent. Preisgarantie 12 Monate. Kündigungsfrist ein Monat. Ohne jahrelange Zwangsbindung.
Vielen Dank, HAZ!
@Wettberger besserwisser – 06.08.10
man Wettberger, soviel Dummheit gehört echt bestraft!!! Aber dann zahlst du ja noch mehr! Die Zähler schalten automatisch um 22 Uhr auf den Niedertarif und um 6 Uhr morgens wieder zurück in den Hochtarif. Bei dir kommen die Stadtwerke aber vorbei und stellen den selbst um und lassen keinen anderen an den Zähler!!! tz tz tz... Wenn es so einfach ist, sollte ich denen vllt mal vorschlagen bei Ihnen den Zähler komplett dicht zu machen, dann brauchen Sie sich auch über iwelche Kosten nicht beschweren, weil Sie nix verbrauchen ;-)Preiserhöhung betrifft vorwiegend nur die Kunden in der Grundversorgung, die die ihren Sondervertrag abgeschlossen haben mit Preisbindung bleiben außen vor, allerdings ist da dann eher der jetzt gewährte Boni für Bestandskunden nicht vorhanden, was ich traurig finde! Für Bestandskunden wird nie was getan...
Wechsel a la Phil ist aber auch sehr lächerlich! Kannst du überhaupt lesen??? Es gibt auch sowas wie versteckte Kosten ;-) Wenn ich dann von anderen lese, 7% günstiger...ruf mal deinen Versorger an, da biste das wieder los, hahaha!
Strompreise Mafuma – 06.08.10
Ganz schön dreist Hr. Feist, und Hr. Meinhold (SPD) noch dazu.Ich bin von Natur aus letargisch und habe mich noch nicht aufgerafft den Stromanbieter zu wechseln.
ABER dieses Wochenende tue ich es !!!!
schon wieder erhöhung für nachtspeicherheizung? Tino – 06.08.10
Enercity hat erst zum 1.1.2010 die Preise für Nachtspeicherheizungen um 20% erhöht. Zusammen mit der neuen Erhöhung sind das mehr als 44% innerhalb eines Jahres!Nachtspeicherheizungen sind für Enercity eine wahre Goldgrube, denn ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist faktisch unmöglich - magels Wettbewerbern beim Strom für Nachtspeicherheizungen!
So nutzt man seine Monopolstellung schamlos aus!
40% Günstiger an der Börse zum Löschen vorgemerkelt – 06.08.10
Heute wieder für den Bürger teurer.Das sind mitnichten Steuern und abgaben. Die zahlen die Industriekunden auch,
Die Privaten Stromkosten sind pure ABZOCKE durch nichts gerechtfertigt.
Wolfsmond Django – 06.08.10
Atomstrom billiger?Mag sein, dass es dir kurzfristig billiger erscheint.
Dafür zahlst du im Gegenzug kräftig Steuern um den Müll zu beseitigen.
Ich bin mal gespannt was es den Steuerzahler kosten wird, den Müll aus der Asse wieder rauszuholen:
Wenn das nämlich nicht passiert,
dann wird es noch viel teurer und wir alle vielleicht richtig krank....
Dafür braucht man nicht studieren, um zu wissen, dass radioaktive Stoffe im Boden und somit in der Nahrungskette nicht so toll sind.
Strompreise steigen um 5,8% Betroffener – 06.08.10
so langsam aber sicher kann einem die Hutschnur platzen, da stimmt doch irgend etwas vorne und hinten nicht mehr.Der eine Anbieter senkt die Preise und der andere erhöht sie, wie ein Ping Pong-Spiel und die Zeche zahlt immer nur der Endverbraucher, der schon bald nicht mehr weiss, woher das ganze Geld genommen werden soll.
Es gibt sogar eine Strombörse wo der Strompreis gehandelt ge- und verkauft wird. Arbeiten die dort alle umsonst, was habe ich davon?
Vor vierzig Jahren konnte ein Familienvater seine achtköpfige Familie als Alleinverdiener ernähren. Heute schaffen es manchmal sogar zwei Verdiener nicht mehr, ihre dreiköpfige Familie über die Runden zu bringen.
Das ganze System sollte mal hinterfragt, analysiert und korrigiert werden.
Max Liebermann sagte einmal, wenn auch in einem "etwas" anderem Zusammenhang: "Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte".
Wie lange soll das eigentlich noch so weitergehen, wohin soll das eigentlich führen, merken Sie, Herr Feist oder wie die da alle heissen, denn nichts mehr?
Der Kuchen wird immer kleiner und jeder ist inzwischen auf den Trichter gekommen, das größte Stück haben zu wollen. ALLE!!!!
@ ich Wettberger – 06.08.10
Entschuldigung, da ist mir ein faux pas unterlaufen.Ich wollte eigentlich rüberbringen, dass die anderen Stromanbieter mit keinen Zweitarifvertrag anbieten können, da die Stadtwerke das Schaltmomopol besitzen und ein Tarif für alles teuerer wäre als die jetzige Knebelvertragsgestaltung mit den Stadtwerken.
Die Realität Ökofreak – 06.08.10
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Im Artikel der HAZ vom 06.08., Seite 14, ist der Zusammenhang klar dargelegt: Einkaufs-und Vertriebskosten werden um 7% billiger, das Netzentgeld fällt um 6%. Öffenliche Abgaben insbes. Ökoförderung steigen um 21%!Hoffentlich merkt es endlich der letzte, dass unter dem Öko-Siegel wieder einmal ideologisch motivierte Abzocke betrieben wird.
Wer Öko will und Öko wählt, muss halt zahlen.
@ ich Wettberger – 06.08.10
Wenn Sie keine Ahnung haben...Fakt ist, dass nur die Stadtwerke den Impuls schalten können. Andere Anbieter können das nicht, denn die Stadtwerke arbeiten nicht für andere Anbieter.
Ich könnte sonst zu anderen Anbietern wechseln, bei denen sogar nur ein Tarif insgesamt immer noch billiger als bei den Stadtwerken wäre.
Wessen Unvermögen ist es also nun?
Genau, die Kundenfesselung der Stadtwerke.
Erst informieren, dann schreiben!
wolfsmond Dreieck – 06.08.10
Frankreich ist ja nun ein ganz schlechtes Beispiel.Frankreich transportiert ja auch einen Teil seines Atommülls nach Russland.
In Frankreich gibt es eine Gesetzeslücke, die besagt, dass abgereichertes Uran, wiederaufbereitetes Uran und Plutonium nicht als Atommüll, sondern als "radioaktives Material" gilt. Daher handelt es sich nicht um Atommülltransporte ins Ausland, diese sind nämlich in Frankreich verboten.
Ich finde das ist ein Verbrechen: Den Müll ins Ausland unter viel schlechteren Sicherheitsbedingungen
höhere strompreise wolfsmond/ von webu – 06.08.10
selten so gelcht, wie über die unwissenheit von wolfsmond. der atomstrom ist nur deshalb so billig, weil die ganzen folgekosten (milliarden für die sanierung Asse II, Morsleben, Ausbau und erkundung Schacht Konrad und Gorleben) der Steuerzahler trägt.Nicht mitgerechnet die Milliarden, die es kosten wird, falls einml in Deutschland ein ähnlicher GAU wie in Tschernobyl geschieht.
Sparen ist auch ein Weg Karl Wilhelm – 06.08.10
Leider trägt der Normalhaushalt schon einen hohen Anteil an Fixkosten in der Stromrechnung, die auch ohne jeden Verbrauch entstehen. Dennoch sollte bei einem Steigen der reinen Verbrauchskosten die Einsparung von Strom etwas bringen. Daran führt auch aus Umweltschutzgründen kein Weg vorbei. Jeder hat es in der Hand, überflüssige Verbraucher, wie Standby Geräte etc. wirksam vom Netz zu nehmen, beim Kauf von Neugeräten nicht allein auf Design und Anschaffungspreis zu achten sondern auf den Verbrauch. Zur gemütlichen abendlichen Beleuchtung der Wohnung ohne Arbeits- und Leseabsichten reicht wahrscheinlich auch eine leistungsärmere Lampe vollkommen aus. Einfach mal in den Keller gehen und schauen, wie viel schneller oder langsamer sich das Rädchen am Zähler bei vergleichbaren Wohnungen dreht.SO Phil – 06.08.10
SO ein stromvergelichsrechner sagt ich solle zu Hitstrom wechseln und wäre a) viel günstiger und b) 100 Prozent erneuerbare Energien.Kann ich einfach online wechseln oder was muss ich beachten?
Die HAZ und das Atom wolfsmond – 06.08.10
Nur mal nebenbei bemerkt:Der private Haushalt zahlt in Deutschland 23 cent pro kwh.
In Frankreich fast nur die Hälfte, nämlich 12 cent.
Liegt daran, dass in Frankreich der Atomstrom primär zur Versorgung beiträgt.
Also nicht meckern hier. Wer keine Atome will, der zahlt eben den doppelten Preis. So einfach ist das.
Öko kostet. Scheinen einige nie zu begreifen.
Am wenigsten der HAZ-Kommentator in der Printausgabe. Der schiebt die hohen Preise auf "Verbraucherverzagtheit" und "überzogenes Gewinnstreben der Konzerne".
Selten so gelacht.
Zweitariefzähler ich – 06.08.10
Sehr geehrter Wettberger,wenn ich solche Kommentare, wie von Ihnen lese, dann geht mir das Messer in der Tasche auf. Was hat die Umschaltung Ihres Zählers zwischen Hoch- und Niedrigtarif mit einem Unvermögen der Stadtwerke zu tun? Und an einem Wechsel zu irgendeinem anderen Anbieter werden Sie dadurch auch nicht gehindert. Es ist zwar so, daß viele alternative Anbieter, wie z.B. der Ökostromanbieter, bei dem ich meinen Strom beziehe, keine Doppeltarife anbietet, aber es ist Ihnen natürlich freigestellt, Ihren gesamten Stromverbrauch nach nur einem Tarif zu bezahlen. Wenn Ihnen doch ein HT-NT angeboten wird ist doch alles Gut.
Wenn ein Wechsel aus wirtschaftlicher Sicht für Sie keinen Sinn macht, dann können Sie doch froh sein, daß Sie bei den Stadweken als günstigstem Anbieter sind. Das Unvermögen liegt somit wohl eher auf Ihrer Seite.
Da hilft wohl nur noch ein Wechsel! enercity-Kunde – 06.08.10
Unvergessen die lobenden Kommentare und Artikel über die hohen Gewinne der LHH-Tochter Stadtwerke vor ein paar Monaten.Unvergessen auch die dreiste Art und Weise der Gehaltserhöhung (eines ohnehin schon hohen Gehalts) von Herrn Feist vor ein paar Wochen.
Hier wird bis weit über die Schmerzgrenzen der Kunden Geschäft gemacht! Wir werden nun wechseln. Mal sehen ob Herr Feist dann im kommenden Jahr ebenfalls eine so glänzende Bilanz präsentieren kann.
Meine Sorge ist und bleibt, obgleich der Wechsel eines Stromanbieters möglich ist - es nutzen zu Wenige die Chance. (fasse mir an die eigene Nase dabei...)
Jetzt reicht es!
Betrug und Verarsche durch Rot Grün Ich – 06.08.10
Jeder schimpft und meckert über die Rot-Grüne Filzgesellschaft, aber wenn es dann zur Wahl geht wird diese Maximalversagerbande wieder das sagen haben.Jeder der die Rot-Grünen wählt ist selber schuld.
Leider müssen alle Anderen mit darunter leiden.
Anbieter wechseln demsoz – 06.08.10
Also, ich habe über den Ökostromrechner der NaturFreunde zu Eprimo gefunden: Strom aus 100% Wasserkraft und das auch noch billiger als der Standardtarif von EnercityStadtwerke erhöhen Strompreise Gast – 06.08.10
Eine Preiserhöhung mit den Kosten des EEG zu begründen entspricht nicht der Wahrheit. Hierzu gab es jüngst eine Studie von Hans-Josef Fell als RWE auch die Preise mit ähnlicher Begründung angehoben hat. Zudem ist dies nur eine Politikum gegen die erneuerbaren Energien, da die Energieriesen und Betreiber von Kohle- und Atomkraftwerken Angst um ihre riesigen Gewinne und die zukünftige Marktstellung haben, wenn deren Kraftwerke nicht mehr benötigt werden.Anbieter wechseln Phil – 06.08.10
Wie wechselt man den Anbieter? Wo wechselt man günstigster Weise hin?Tipps bitte!
@ Fuchs Wettberger – 06.08.10
Sparen Sie sich doch bitte Ihre Unterstellungen. Es ist nicht Faulheit, sondern Unvermögen der Stadtwerke. Hier in Wettbergen haben viele Kunden zwei Stromzähler, einen für den Tag- und einen für den Nachttarif. Beide werden nun erhöht. Leider ist dadurch ein wirtschaftlich verbünftiger Anbieterwechsel nicht möglich, da nur die Stadtwerke um 22 Uhr das Umschaltsignal liefern kann, so dass dann der Nachttarifzähler aktiviert ist. So bindet/fesselt man Kunden und saugt sie aus, die Politik hat ein Interesse an den Zahlungen der Stadtwerke an die Stadtkasse (und die Aussichtsratsmitglieder der Stadt Hannover). Die Politik ist nicht in der Lage im Interesse der Bürger zu agieren, zumal der Strompreis an der Strombörse in Leipzig sinkt, die Kunden jedoch abgezockt werden.Filz hoch drei Fransl – 06.08.10
Die Städtischen Unternehmen der Stadt Hannover sind von rot grünen Führungskräften hochgradig verfilzt. Das Resultat ist keine Kontrolle.wechseln! dringend! Wechsler – 06.08.10
Dank meines Wechsel bei Gas und Strom weg von Enercity spare ich nun über 300 € pro Jahr! Und es ist kinderleicht!Teurer Strom Fuchs – 06.08.10
Verstehe nicht, warum viele zu Faul sind einfach den Stromanbieter zu wechseln..@ Mama Leone Stromnonze – 06.08.10
Hier hilft kein murren, sparen und wechseln zu einem preiswerten Anbieter.Mit dem gesparten Geld A++ Geräte kaufen und sich zusätzlich freuen.
<Strompreise Mama Leone – 06.08.10
Meinhold konnte sich wieder nicht zurückhalten. Die Preise müßten sinken anstatt zu steigen. Wer soll das noch bezahlen ? Bald müssen wir noch selbst in die Pedale (Dynamo) treten um unseren Strom zu erzeugen, ist doch auch ÖKO-Strom. Wo bleibt der Protest der Bevölkerung ?Tunnelblick der Politiker Willi – 06.08.10
"Aufsichtsratschef Walter Meinhold sprach von einem „fairen Kompromiss“ zwischen unternehmerischer Notwendigkeit und Rücksicht auf die Kunden."Der ist auch schon weit weg von "Otto Normalverdiener". Oder gibt es hier einen normalen Beschäftigten, der in den letzten Jahren schon mal 5,8% Lohnerhöhung bekommen hat?? Allerdings werden wir uns im nächsten Jahr wieder an der Meldung für die gezahlten Erfolgsboni der Stadtwerke erfreuen!!
Wer noch bei den Stadtwerken ist Boris – 06.08.10
dem ist sein Strompreis eh egal. Verivox ist eine gute Adresse um sich einen günstigeren Anbieter rauszusuchen. Meiner ist 7% günstiger.Der Strompreis Blitz – 05.08.10
Wer fünf Jahre schläft, hat den Laden nicht im Griff und verschwendet das Vermögen Hannovers!Wer kommt für den Schaden auf?
Welche Verantwortung trägt der Vorstand?
Weg mit Vorstand und Aufsichtsrat!