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So sieht das neue Studentenwohnheim aus

Am Georgengarten So sieht das neue Studentenwohnheim aus

Preiswerter Wohnraum ist in Hannover knapp. Am Georgengarten gibt es nun neue Wohnhäuser für Studenten, die das Studentenwerk am Freitag öffentlich vorgestellt hat. Insgesamt 80 neue und 54 modernisierte Wohnheimplätze zählt die Einrichtung am Lodyweg.

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Im Wohnheim am Lodyweg leben 134 Studenten.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Volker Epping, Präsident der Leibniz-Universität, machte deutlich, dass die entstandenen Plätze dringend erforderlich sind. Die meisten der 134 Studenten sind bereits in das Wohnheim eingezogen. Die Leibniz-Uni zählt aktuell 28.000 Studenten und damit knapp 1700 mehr als vor einem Jahr. „Wir sind deshalb sehr froh über den Leiter des Studentenwerks, der sich mit großem Nerv dahinter an jeder Ecke für neue Studentenwohnheime einsetzt.“ Der Bau des letzten öffentlich geförderten Studentenwohnheims in Hannover - an der Nordstädter Callinstraße - liegt ganze 20 Jahre zurück.

Uni-Präsident Volker Epping, Architekt Olaf Scheinpflug und Studentenwerkschef Eberhard Hoffmann präsentieren das neue Wohnheim.

Uni-Präsident Volker Epping, Architekt Olaf Scheinpflug und Studentenwerkschef Eberhard Hoffmann präsentieren das neue Wohnheim.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Eberhard Hoffmann, der Gelobte, dankte seinerseits für die finanzielle Beteiligung der Uni am Bau: Im Erdgeschoss eines der Neubauten sind Arbeitsräume für Studenten entstanden. Rund 70 flexibel nutzbare Plätze an verschiedenen Tischgruppen sollen voraussichtlich in zwei Wochen zur Verfügung stehen und dann montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr nutzbar sein. Zum ersten Mal bietet die Uni außerdem vier Gruppenräume, die Studenten buchen können. Das Reservierungssystem startet im Lauf des Semesters. Das Management liegt bei der Zentralen Einrichtung für Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre, die das Verhalten der Nutzer später analysieren will. 

Die Bauarbeiten für das Studentenwohnheim Lodyweg hatten Ende 2014 mit dem Abriss zwei alter Wohnhäuser begonnen. Zwei weitere alte Gebäude von 1952 sind so von Grund auf saniert worden, dass sie den vier Neubauten in nichts nachstehen. In den Altbauten gibt es im Erdgeschoss nun neun rollstuhlgerechte Ein-Zimmer-Apartments, die inklusive des großen Bads jeweils rund 25 Quadratmeter groß sind. Weitere acht Einzelapartments im Erdgeschoss sowie eine Wohngemeinschaft sind barrierefrei. Generell zahlen die Studenten für die rund 20 Quadratmeter großen möblierten Zimmer mit Internetanschluss 270 Euro Grundmiete sowie 80 Euro Betriebskosten. Für die Neubauten hat das Studentenwerk insgesamt 7,9 Millionen Euro ausgegeben, für die Sanierung 3,7 Millionen Euro. Ein Teil der Neubaukosten ist aber nicht dem Studentenwohnheim, sondern Büroräumen zuzurechnen.

Das Wohnhaus verfügt auch über Arbeitsplätze für die Studenten.

Das Wohnhaus verfügt auch über Arbeitsplätze für die Studenten.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Mit den hell, freundlich und klar gestalteten Häusern hat Architekt Olaf Scheinpflug Geschmack und Bedürfnisse der Bewohner offenbar getroffen. Als er zufällig einen der Studenten mit Umzugskarton traf, bedankte der sich mit Handschlag bei dem Architekten. „Mir ist richtig warm ums Herz geworden.“

In die vier Neubauten durften die Architekten im Erdgeschoss keine Wohnungen einplanen, denn der Lodyweg liegt im Überschwemmungsgebiet der Leine. In zwei Häusern hat das Studentenwerk im Parterre Büros bezogen, in einem liegen die Arbeitsräume für Studenten, im vierten ein Sitzungssaal. Und falls tatsächlich ein Jahrhunderthochwasser heranrollt, gibt es rechts und links der Türen eigens große Schienen. Dort können die Mitarbeiter Sperren einhängen.

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