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Aus der Stadt "The Fizz" schon vor Eröffnung ausgebucht
Hannover Aus der Stadt "The Fizz" schon vor Eröffnung ausgebucht
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00:24 03.10.2015
Von Conrad von Meding
Will kein „Luxuswohnheim“ sein – ist aber trotzdem schick: „The Fizz“ am Güterbahnhof ist bezugsfertig. Quelle: Katrin Kutter
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Hannover

Kein Wunder: Das Semester steht bevor, die Warteliste des Studentenwerks hat sich erneut verlängert. Aktueller Stand von Mittwoch: 1775 Studierende sind in Hannover noch ohne Unterkunft.

Ein großer Gemeinschaftsraum im Loungestil präsentiert sich mit Ledersesseln, Caféhaustischchen und Podesten, er steht für Veranstaltungen zur Verfügung. Ein großer Innenhof soll sommers zum Grillen einladen, eine Gemeinschaftsküche zu internationalen Kocherlebnissen: Rund die Hälfte der Bewohner hat keinen deutschen Pass, Diehl hofft, dass aus dem multinationalen Miteinander ein multikulturelles Gemeinschaftsgefühl entsteht. Man wolle eben mehr bieten als nur ein Apartmenthaus, sagte Diehl beim Rundgang.

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Das große neue Studentenwohnheim „The Fizz“ nahe dem alten Hauptgüterbahnhof ist fertig, am 1. Oktober ziehen die Bewohner ein. 

Als „Luxuswohnheim“, wie es manche nennen, will er das Angebot nicht verstanden wissen - obwohl man „fizz“ auch mit Schampus übersetzen kann. Schließlich gibt es kleinere Apartments bereits ab 405 Euro zum All-in-Preis: Nebenkosten, Möbelmiete und Internet/Sky-Versorgung. „Das liegt nur geringfügig über den Preisen am hannoverschen Wohnungsmarkt“, sagt der Manager, der selbst zwei Jahre bei der Tui in Hannover gearbeitet hat, bevor er nach München zog. Der Preis fürs größere Apartment klettert allerdings auf bis zu 625 Euro, Doppelapartments kosten bis zu 785 Euro - mit Balkon.

Das 2011 gegründete Unternehmen International Campus arbeitet mit dem Geld privater Investoren. 2012 wurde das erste Wohnheim in Bremen bezogen, dann kamen Berlin und Freiburg, jetzt werden parallel Hannover, Darmstadt und Frankfurt eröffnet. Betreibervorstand Diehl kündigte an, mit Stadt und Land Gesprächen über ein weiteres Engagement in Hannover zu führen - dann vielleicht auch mit öffentlicher Förderung, sodass die Apartments etwas billiger werden. In Köln versucht man sich gerade daran. „The Fizz Basic“ heißt das abgespeckte Konzept.

Rund 3000 Wohnheimplätze: Das Studentenwerk bietet in Hannover rund 2300 Wohnheimplätze, mit der Fertigstellung seines neuen Wohnheims im Lodyweg werden es 80 mehr sein. Etwa 400 weitere Plätze in Studentenwohnheimen gab es bisher, etwa im Schwesternhaus (Bult), im Haus Humanitas und der Clemensburse (City) oder im Ihme-Zentrum (Linden). Mit dem Angebot „The Fizz“ verdoppeln sich die privaten Wohnheimplätze nahezu.

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