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Studentinnen kämpfen um den Modepreis 2016

Expo-Plaza Studentinnen kämpfen um den Modepreis 2016

Sie haben Sportmode entworfen, Kleider und Dessous: 30 angehende Designerinnen des Studiengangs Modedesign der HsH zeigten am Sonnabend ihre Kreationen. Mit denen bewarben sie sich um den Modepreis Hannover.

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Quelle: Wilde

Hannover. Fußball ist die eine Sache. Es gibt tatsächlich ein paar Zuschauer beim Modepreis 2016, die ganz verstohlen einen Blick werfen auf den Ticker oder sogar eine Stream vom EM-Viertelfinalkrimi der Deutschen gegen Italien in Bordeaux. Aber weil die andere Sache an diesem Abend im Design Center die Mode ist, spielt der Fußball hier nur eine Nebenrolle.

Das Aufgebot des Studiengangs Modedesign ist schon zahlenmäßig stärker als das von Jogis Jungs. Nicht weniger als 30 Kollektionen gibt es zu sehen. Erdacht und umgesetzt wurden diese von Absolventinnen des Studiengangs, vorgeführt auf einem im Gegensatz zu den vergangenen Jahren eher schlichten Catwalk: drei schwarzen Stegen in der Form eines Us, in dessen Bauch Bildschirme in einer Art alten Kamerakästen stehen und den Zuschauern Infos über die Kreationen geben.

Sie haben Sportmode entworfen, Kleider und Dessous: 30 angehende Designerinnen des Studiengangs Modedesign der HsH zeigten am Sonnabend ihre Kreationen. Mit denen bewarben sie sich um den Modepreis Hannover.

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Seit 2009 gibt es den Modepreis unter der künstlerischen Leitung von Martina Glomb, inzwischen ist er für viele mittlerweile der hannoversche Höhepunkt der Saison. Eine der Konstanten ist das Spektrum der Entwürfe, die ganz unterschiedlich weit vom Alltag entfernt sind. Manche wie die von Susanne Siebert sind von spielerischer Phantasie geprägt, bei der sich um ein enges Kleid auch schon mal eine Art Wendeltreppe rankt. Die angehende Designerin hat sich vom Thema Zeit inspirieren lassen, die mal davonrast und ein anderes Mal kaum vergeht. Das Publikum ist so angetan, dass Siebert schließlich einen der beiden Publikumspreise bekommt, über den die Zuschauer auch schon bei der frühen Show abstimmen konnten. Insgesamt sehen etwa 1000 Besucher die beiden Schauen. Auch von den Emporen des Atriums im Design Center gibt es viel Applaus – und gelegentlich auch Jubel. Schließlich sind auch viele Studenten dabei und feuern ihre Kommilitonen an, die entweder die Mode entworfen haben – oder sie auf dem Laufsteg zu Markte tragen. Wie auch das Lumix-Festival für junge Fotografie ist der Modepreis eine Veranstaltung, die die Studenten und Mitarbeiter der Hochschule komplett aus sich heraus organisieren – vom Bühnenbau, Licht- und Tontechnik über das grafische Konzept bis zum Getränkeverkauf. Eines der Models: Thorsten Schumacher. Der Vizepräsident der Hochschule läuft in Gummistiefeln und rustikalem bäuerlichen Jeanslook unter dem Motto „Rup up’s Feld“ von Stefanie Sieverding über den Laufsteg.

Den mit 3000 Euro und der Goldenen Schere dotierte Hauptpreis, anstatt der Sparkasse das erste Mal vom Finanzdienstleister Dr. Klein gestiftet, geht an ein Damendoppel: Gesa Schröder und Yangchuan Weng, beide 25, überzeugten die internationale Jury mit ihrer Kollektion, die den Titel „1/2“ wörtlich nimmt und aus zwei ganz unterschiedlichen, halbierten Jacken auch schon mal eine macht.

Der mit 2000 Euro dotierte Preis der Firma Cecil für das beste Casual Outfit geht an Anna Sophia Flemmer, das beste Männeroutfit – 1000 Euro, gestiftet vom Herrenausstatter Lo&Go – entwarf Thi Hien Nguyen. Den zweiten Publikumspreis ergatterte Barbara Daniel mit ihrer Kollektion unter dem Titel „Obviously Old“.     

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