Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) ist in Sachen Umweltzone nicht zum Einlenken zu belegen. „Es gibt keinen Anlass, den Erlass zurückzunehmen“, ließ Sander am Dienstag ausrichten. Mit jenem Erlass hatte er dafür gesorgt, dass in Hannover weiterhin Autos mit gelben Plaketten in die Umweltzone fahren dürfen, obwohl der Rat der Stadt Gegenteiliges beschlossen hatte.
Durch Recherchen der HAZ war bekannt geworden, dass die Gutachten, die Sander in seinem Erlass zur Begründung angeführt hatte, veraltet sind und sich in einem Fall gar nicht auf Personenwagen beziehen, sondern auf Busse. Der Berliner Anwalt Remo Klinger, der für die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegen die Weisung des Ministers klagt, nennt den Erlass gar eine „stümperhafte Arbeit, die deutlich mehr mit politischen als mit fachlichen Motiven zu erklären sein dürfte“. Die Weisung des Ministers lese sich „nicht wie ein amtliches Dokument, sondern wie ein Parteitagsbeschluss der FDP“. Aus dem Bundesumweltministerium ist dazu offiziell nichts Rechtes zu erfahren. Hinter vorgehaltener Hand aber heißt es, die Fachleute dort seien mindestens erstaunt über die Weisung des streitbaren FDP-Ministers aus Niedersachsen.
Den aber ficht die Kritik nicht an. „Unsere Fachleute sind der Auffassung, dass die Gutachten übertragbar sind“, erklärte seine Sprecherin am Dienstag – obwohl sogar die Verfasser der Studien, das Umweltbundesamt und das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung, gesagt hatten, eben dies sei nicht der Fall. Sander fordert, die Stadt solle, um den Schadstoffausstoß aus Autos zu verringern, dafür sorgen, dass sich der Verkehr seltener staut. Die durch die Schadstoffplakettenregelung erzwungene Nachrüstung von Fahrzeugen mit Partikelfiltern sei dagegen unverhältnismäßig und bringe nichts. Auch diese Aussage lässt das Umweltbundesamt so nicht stehen.
Die von der Deutschen Umwelthilfe angekündigte Klage gegen den Erlass kritisiert der Minister. „Ich halte von Klagen nicht ganz viel – der Bürger gegen den Staat und auch umgekehrt nicht“, sagte Sander. Laut DUH-Anwalt Klinger soll die Klage am Mittwoch beim hannoverschen Verwaltungsgericht eingehen. Mit ihrer Hilfe will die DUH einstweilige Verfügungen gegen die Weisung Sanders erreichen. Damit soll die vom Minister angeordnete Änderung des sogenannten Luftreinhalteplans ausgesetzt werden inklusive der mit dem Erlass bewirkten Ausnahmen für Fahrzeuge mit gelber Plakette. Anwalt Klinger spricht mit leicht drohendem Unterton vom „langen Atem“, den man in dieser Sache habe. Probleme, Musterkläger zu finden, hat sie offenbar auch nicht.
Im Rathaus schluckte man den Ärger über den Minister am Dienstag einstweilen herunter und beriet sich stattdessen – etwa darüber, was die von Oberbürgermeister Stephan Weil angekündigte juristische Prüfung des Erlasses ergeben hat. Auch die Frage, ob sich die Stadtverwaltung an die Frist gebunden fühle, die das Ministerium gesetzt hatte, ließ man einstweilen unbeantwortet. Am Mittwoch, so heißt es, will die Stadt „fundiert informieren“. Dass der Minister bis dahin noch „zur Besinnung kommt“, wie Weil hofft, ist derweil nicht sehr wahrscheinlich.
Derweil braut sich auch bei jenen Unmut zusammen, deren Interessen der Minister mit dem Erlass eigentlich unter anderem hochhalten wollte: dem Kfz-Handwerk. Am Dienstag versandte die Innung ein Schreiben an ihre Mitglieder, in dem sie nachfragte, wie viele Kunden bestellte Rußpartikelfilter wieder abbestellt hätten. „Es besteht die Gefahr, dass viele Kunden, die im letzten Jahr die Partikelfilter bestellt haben, die aber aufgrund von Lieferengpässen noch nicht ausgeliefert wurden, bei den Werkstätten die Aufträge für den Einbau stornieren“, heißt es da. Jetzt will die Innung einen Überblick über das Ausmaß des Schadens bekommen. Überschrieben ist der Text mit: „Umweltzone Hannover – jetzt ist das Chaos komplett“.
von Bernd Haase und Felix Harbart
HAZ.de Anmeldung
Kommentare
Armes Hannover Martin Berndmeyer – 21.01.10
Sehr geehrte(r) Verfasser/in, ihr, durch Vorurteile verfasstes Statement über Hannover macht mir Sorge. Ich schließe daraus, dass sie weder Hannover noch die Hannöverschen kennen. So eine abenteuerliche Behauptung zu veröffentlichen ist doch ein Zeichen ihrer Intoleranz. Wer nicht in ihr Schema passt, wird mit den von ihnen aufgeführten Attributen belegt. Sie sollten ihre Persönlichkeit selbst einmal kritisch hinterfragen.@Pendler Carsten – 20.01.10
Der gravierende Unterschied zwischen uns dürfte eher sein, dass ich versuche Ihren Unverschämtheiten mit Sachlichkeit zu begegnen.Das 'öfter mal HAZ lesen' bezog auf die Behauptung, ich käme wohl nicht aus Hannover, wenn ich den Niedergang im Einzelhandel nicht mitbekommen würde.
Dazu die Details, die ich sowohl sehenden Auges als auch aus der Zeitung mitbekomme:
Kröpcke Center: wird für 200 Millionen umgebaut, hat bereits einen festen Hauptmieter und ist nichtmal während des Umbaus 'dicht'. HAZ-Meldungen zum Trotz gehen die Bauarbeiten übrigens munter weiter.
Quelle (gibt's als Kaufhaus schon seit Ewigkeiten nicht mehr) und Sinn sind bzgl. der betroffenen Immobilie dasselbe, soviel zu Ihrem Sachverstand. 'Dicht' (bzw. mit Interimsmieter notdürftig gefüllt), aber bereits verkauft. Verzögerungen, aber nur weil der Investor in der Hoffnung gewartet hat, sich gleich noch Karstadt mit unter den Nagel zu reißen.
Karstadt: eins von drei Häusern dicht, aber wohl kaum wegen der Umweltzone (wie gesagt: Zeitung lesen!). Gebäude bereits verkauft, wird umgebaut und neu vermietet.
Usw., usw.
Zum Thema Wirksamkeit der Umweltzone bezieht die HAZ sich in der Tat mal auf die eine, mal auf die andere Studie. Fakt ist, dass jede Interessengruppe ihren Standpunkt mit 'wissenschaftlich fundierten Fakten' unterlegen kann. Wenn Sie natürlich das einzig wahre Wissen für sich gepachtet haben, dann will ich Ihnen das nicht neiden. ;-)
Armes Hannover Sabine – 20.01.10
Wer schon "schwarze Sheriffs" ungehindert in der Stadt toleriert, die Passerelle und das Ihmezentrum als Naherholungsgebiet betrachtet, der wird auch vor einer "Umwelthilfe" nicht kuschen und immer noch trotzig stolz sein auf eine Stadt, deren Hässlichkeit kaum zu überbieten ist und deren Bewohner zu den engstirnigsten und stursten und kritiklosesten der Republik gehören.respekt weert – 20.01.10
Wer würde es wagen, an der STIMME DER VERNUNFT (sic!) zu zweifeln!@weert Die Stimme der Vernunft – 20.01.10
Aha!Wenn man in der Sache nicht mehr logisch weiterkommt und einem die Argumente ausgehen, schmeißt man halt mit Dreck um sich, den man an den Haaren herbeizieht.
Glückwunsch! Sie haben sich mit ein paar Worten als ernstzunehmender Diskutant disqualifiziert ...
FDP-Stil weert – 20.01.10
Sander paßt perfekt zum FDP-Stil, wie er sich auch gerade bundespolitisch entlarvt: polpulistisch, klientelorientiert, stur. In der Konsequenz gefährlich und demokratiegefährdend.@ Pendler Juhu... – 20.01.10
Die Stadt Hannover hat sich beim Verwaltungsgerichtstermin plötzlich auf den Standpunkt gestellt, nicht NOx, sondern NO2-Emissionen reduzieren zu wollen, da sie gerade noch gemerkt hatte, mit dem Feinstaubargument nicht punkten zu können.@Carsten Pendeler – 20.01.10
"Vielleicht öfter mal HAZ-Artikel lesen? Mehr sage ich dazu nicht mehr.."Uns unterscheiden wohl zwei Dinge
a) Ich kann lesen
b) Ich entnehme mein Wissen nicht nur der Zeitung.
:-)
Deutsche Umwelthilfe Umweltschützer – 20.01.10
"Ob das Ganze nun messtechnisch nachzuweisen, interessiert uns von der Umwelthilfe nur am Rande"Diesen Satz von einem angeblichen Umwelthelfer muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ob er nun wirklich zur DUH gehört oder nicht, sei dahingestellt. Genau so ist die Denke und das Handeln der DUH. Diesem Verein wichtigtuerischer selbsternannter Umweltaktivisten. Man schaue sich mal an wer dort Mitglied ist und Funktionen innehat. Da merkt man woher der Wind bei dieser Organisation weht.
Der komische Verein schwingt sich zum Sprecher der Umwelt auf und maßt sich Kompetenzen an, die ihm nicht zustehen.Die wollten doch sogar selbst Plakettenkontrollen in Hannover durchführen und Anzeigen schreiben. Die Zeit der Blockwarte und nebenstaatlichen Organisationen mit staatsähnlichen Machtbefugnissen ist in D gottseidank vorbei und denen muss man das mal klar machen. Das ist nichts anderes als jeder Kegelverein.
@Pendler Carsten – 20.01.10
Vielleicht öfter mal HAZ-Artikel lesen? Mehr sage ich dazu nicht mehr...Wenn Sie natürlich lieber im Umland bei Joker Outlet einkaufen, ist das Ihre Sache. ;-)
Wenigstens... Carsten – 20.01.10
...bin ich als Lokalpatriot etwas erleichtert:Ich habe schon befürchtet, dass die betonköpfige 'Diskussion' hier Ausdruck eines besonders ausgeprägten hannoverschen Kleingeistes ist. Nun habe ich mir mal die Anzahl der Kommentare unter den letzten drei Artikeln zur Berliner Umweltzone im Tagesspiegel angeschaut: 48 - 83 - 102 !
Puh... also ist man nicht nur hier so bescheuert. Deutschland, einig Autoland.
Manche Argumente sind wirklich unglaublich ... Pendler – 20.01.10
@CarstenIhr "Argument": "Fraglich wer da aufwacht, wenn in Hannover neue Einzelhandelsimmobilien wie Pilze aus dem Boden schießen," zeigt wohl, dass Sie nicht aus Hannover kommen? Erdmann, Quelle, Sinn, demnächst Karstadt und ev. Kaufhof, Kröpckecenter, Ihmezentrum sind bereits dicht oder kurz davor.Das sind die Fakten!
Aber solche Erzählungen passen in das Bild. Es werden Behauptungen aufgestellt. Ein erstinstanzliches Urteil eines Verwaltungsgerichts wird als Begründung für die Wirksamkeit der Zone herangezogen. Die Zone wurde primär für die Reduzierung der Feinstäube verordnet. Genau damit wurde sie beworben. Erst als auch der letzte Heini begriffen hatte, das sie genau das nicht bringt, weicht man auf NOx als Begründung aus.Problem ist nur: Nachgerüstete Fahrzeuge erzeugen mehr NOx als welche ohne Nachrüstung. Und die alten Kisten erzeugen gar keinen Feinstaub. Da fliegen die Rußbrocken nur so aus dem Auspuff. Den vermeintlichen Teufel mit dem Beelzebub austreiben, nannte man das früher. Die Zone bringt nix für die Feinstaubreduzierung und bringt auch keine NOx -Verminderung. Nachhaltige Schadstoffreduzierung erreicht man nur durch Reduzierung des Verbrauchs. Also durch weniger Fahren, flüssigen Verkehr und Anwenden von alternativen Techniken wie Flüssiggas oder Erdgas, Elektrofahrzeuge oder Hybrid-Kfz oder auch Wasserstoff oder meinetwegen Pflanzenöl. Warum kauft die ÜstrA in der Situation Diesel-Busse und fährt nicht weiter mit Erdgas? Warum fahren Busse in die Stadt wo parallel die Stadtbahn fährt? Warum wird der Hauptgüterbahnhof aufgegeben und die Güter werden mit LKW in die Stadt gekarrt? Wer hat diesen ganzen Blödsinn mitgemacht oder geduldet? Genau diejenigen, die jetzt die Zone schön reden und Leuten, die schon so wenig Geld haben weitere Belastungen zumuten. Bald sind Wahlen. Hoffentlich vergisst der Wähler nicht, wer ihn hier mit vollem Anlauf in den Allerwertesten getreten hat.
@Umwelthelfer paulchen – 20.01.10
Der Beitrag ist das beste Argument gegen den Umweltschutz, denn er strotzt vor Unwahrheiten.1. Ich kenne keinen in ganz Deutschland der diese Umwelthysterie begrüßt.
2. Gegen eine bundesweit abgestimmte Regelung hätte keiner was gesagt, aber so ist ein, der Kleinstaaterei alle Ehre machendes, Gewirr entstanden.
3. Hannover und sauber, da lachen ja alle Hühner. Gehen sie mal nach Dresden, Stuttgart oder sonst wo im Süden, da ist es sauber.
4. Es gibt auch viele Leute die außerhalb der Verkehrszeiten der Öffis arbeiten müssen und so toll bezahlt werden, dass es halt nur zu einem alten Auto reicht.
5.Nicht jeder Student fährt mit dem Auto und nicht jeder Student kann sich eine Wohnung in Hannover leisten und jeden Tag zweimal von Burgdorf nach Hannover mit den Öffies kostet heftig Zeit die manch ein Student nicht mehr hat.
6. 7,8 oder 10 Jahre Autos als Rostlauben zu bezeichnen lässt ihre Borniertheit ganz hell aufblitzen.
7. Realitäten anerkennen ist scheinbar für Öko - Terroristen nicht möglich. Lieber knüppelt man eine Mehrheit nieder.
Ihr geistiger Mist gipfelt in dem Satz, dass messtechnische Realitäten die Umwelthilfe nicht interessieren. Wir haben aber eine Demokratie und keine Diktatur.
Schönen Tag noch Herr Blockwart oder oder soll ich lieber Stasioffizier sagen.
"Umwelthilfe" fred – 20.01.10
>Wer sich kein zeitgemäßes Kfz. >leisten kann, der fährt halt >Fahrrad oder benutzt die >hervorragend ausgebauten Öffis.Dieser Satz enthält vier sachliche Fehler.
Wer findet sie?
Internet Kackreiz – 20.01.10
Dieser und andere Artikel zum Thema Umweltzone zeigen: der wahre Umweltschützer ist das INTERNET!Wäre der ganze geistige Dünnschiss, der hier so seit Wochen von Betonköpfen auf beiden Seiten von sich gegeben wird, verbal geäußert worden, wäre die Klimaerwärmnung schon wieder ein ganzes Stück weiter fortgeschritten. ;)
Pampa Fred – 20.01.10
@ Carsten>Falsch, ich würde vor allem >deshalb nicht aufs Land ziehen, >weil ich es dort vermehrt mit >Menschen wie Ihnen zu tun hätte: >mit verbohrten Egoisten, die ihre >Steuern in der Pampa zahlen, aber >wie selbstverständlich erwarten >dass die Großstadt ihnen auf >eigene Kosten den roten Teppich >ausrollt.
Kommen Sie noch irgendwie klar?
Hannover bietet, verglichen mit dem Umland, NULL Lebensqualität, weil
1. man ist umgeben von 90% schlecht gelaunten, desolaten Hannoveranern
2. man lebt in einer "Umweltzone", die verkommener und dreckiger nicht sein kann.
3. zahlt Parkgebühren, von denen eine Familie auf dem Land eine Woche lang satt werden könnte.
Somit das Gegenteil richtig:
Das größte Leid der Landbevölkerung ist es, wenn die Hannoveraner am Wochenende in ihr Idyll einbrechen!
Bleibt alle weg!
Ja zur Umwelt Umwelthelfer – 20.01.10
Wir von der Umwelthilfe sind jedenfalls stolz, dass die Stadt Hannover sozusagen Fackelträger des Umweltschutzes geworden ist. Endlich ist Hannover mal positiv in den Nachrichten vertreten, nämlich in Verbindung mit Sauberkeit und Umweltsensibilität.Wer sich kein zeitgemäßes Kfz. leisten kann, der fährt halt Fahrrad oder benutzt die hervorragend ausgebauten Öffis. Muss jeder Student mit seinem Altauto die Innenstadt befahren?
Außerdem wird durch Einrichtung der UZ der Verkehr gemindert und Staus dadurch automatisch vermindert. Weiterhin verschwinden hässliche Rostlauben aus der Innenstadt- so ganz nebenbei wird die Innenstadt auch schöner.
Ob das Ganze nun messtechnisch nachzuweisen, interessiert uns von der Umwelthilfe nur am Rande. Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen, man kann Umweltpolitik auch durchaus als Symbol verstehen. Wir danken Herrn Mönninghof jedenfalls für seine Konsequenz ohne weichliche Rücksichtnahme auf Randgruppenvertreter, auf die die Wirtschaft in dieser Stadt ohnehin verzichten kann!
So, jetzt ist mir wohler...
Wie heißt es so schön... Carsten – 20.01.10
Stereotypen sind immer ein überspitztes Abbild der Realität.Dass Umlandgemeinden über Gebühr von ihrer Nähe zu Großstädten profitieren, ist nunmal statistisch erwiesen. Ebenso dass die Landbevölkerung politisch eher rechts-konservativ eingestellt ist... was mir nicht per se unympathisch ist. Gestalten wie Sie tun allerdings ihr möglichstes, um das schleunigst zu ändern.
Komisch... ich beobachte, dass Kneipen nach kurzer Durststrecke mittlerweile wieder genauso voll sind wie vorher, und dass 50% der Raucher in meinem Bekanntenkreis mittlerweile aufgehört haben.
Aber das ist nunmal die Standardargumentation heutzutage: geht nicht, lohnt sich nicht, bringt nur Unglück. Ja keine Veränderung. Nehmen Sie auch ein lebensrettendes Medikament nicht ein, weil 'Nebenwirkung: Kopfschmerzen' draufsteht?!?
@Carsten Die Stimme der Vernunft – 20.01.10
Ahhh, die eben von Ihnen beschrittene Argumentation macht Sie endgültig unglaubwürdig. Jeder mit gesunden Menschenverstand kann Ihre Vorurteil und das Denken in Stereotypen erkennen.
So jemanden kann und darf man nicht ernst nehmen.
Zum Thema Rauchverbot: Ich bin Nichtraucher und mag den Kippengestank in meinen Klamotten auch nicht. Ich habe zunächst das Rauchverbot begrüsst. Und dann habe ich erlebt, das der Gästeschwund in den Lokalen KEIN Märchen ist, sondern das dieses Verbot verheerende Auswirkungen hat. Seitdem bin ich - als strenger Nichraucher - GEGEN das Rauchverbot. Ich war da lernfähig, und hoffe das Sie das auch mal im Thema Umwelt-DDR sind.
Unsinnzone Hannover HeiFis – 20.01.10
Seit Einführung der Umweltzone habe ich alle Aktivitäten in dieser eingestellt, da die Unsinnzone wieder jeder Vernunft eingeführt wurde. Diesen Boykott halte ich seit der Einführung. Da die Unsinnzone in 2-3 Jahren wieder abgeschafft werden soll, kann ich solange nur zu einen Boykott aufrufen.@ "Stimme der Vernunft" Carsten – 20.01.10
Falsch, ich würde vor allem deshalb nicht aufs Land ziehen, weil ich es dort vermehrt mit Menschen wie Ihnen zu tun hätte: mit verbohrten Egoisten, die ihre Steuern in der Pampa zahlen, aber wie selbstverständlich erwarten dass die Großstadt ihnen auf eigene Kosten den roten Teppich ausrollt.Ihre Argumentation erinnert mich übrigens auch an etwas: die Raucherlobby zur Einführung des Rauchverbots. Was für ein Skandal, ganz Deutschland wird wirtschaftlich zugrunde gehen - dass es in anderen Ländern längst funktionierte, war sch...egal. Dann noch dramatische Einbrüche im Gastgewerbe um bis zu 20% Prozent - wir haben's ja gleich gewusst. Dass in Bundesländern, die das Verbot noch gar nicht eingeführt hatten, die Umsätze im gleichen Zeitraum ebenfalls um 15% zurückgegangen sind, wurde schön unter den Tisch gekehrt.
Komische Parallele... offenbar ist es fast immer das Recht zum Luftverpesten, das dem Menschen am heiligsten ist. ;-)
@ moi Hermann Karl – 20.01.10
Warum reiten Sie noch auf dem Feinstaub herum? Das ist laut der Aussagen der Stadt beim Verwaltungsgericht gar nicht mehr im Fokus. Der Stadt geht es um Stickstoffdioxid und diese Emissionen sind bei Euro 3 Dieselfahrzeugen niedriger als bei mit bestimmten RPF nachgerüsteten Dieselfahrzeugen, die in die Umweltzone (Umwelt-DDR) einfahren dürfen.@ Carsten Techniker – 20.01.10
Es geht bei der Umweltzone nicht um alle Stickoxide, sondern nur um Stickstoffdioxide.Da sehen Dieselfahrzeuge mit aktueller Reinigungstechnik nicht schlecht aus.
@Ralph @Carsten Die Stimme der Vernunft – 20.01.10
@RalphSie haben mein vollstes Verständnis. Ich drücke die Daumen das sich Herr Minister Sander in unserem Sinne durchsetzt. Meinetwegen kann man strenger Regeln für NEUzulassungen vorschreiben, aber nicht mal eben menschen das Fahrzeug entwerten und die basis der Mobilität wegnehmen ohne Rücksicht auf Verluste.
@Carsten
Meinetwegen sollen sich Ihrer Kohrten durchsetzen in Hannover. Dann haben sie endlich Ihre "ruhige" Innenstadt. Aber so ruhig das sich da wohl bald wieder Wölfe ansiedeln. Eine Stadt ist auch zum Leben und für das Wirtschaften da. Wenn sie Ruhe und frische Luft wollen, dann ziehen Sie doch aufs Land.. Oh moment das geht ja nicht , dann würde für Sie ja ein Diesel sinn machen....
Aha , die Masken fallen Die Stimme der Vernunft – 20.01.10
@moi@123
Aha, jetzt lässt man die Maske fallen. JAAAAAA VERBIETEN!
"Hass" ist schon eine starke Motivation, nicht wahr? Hauptsache auf irgendwen eindreschen macht spass, nicht wahr?
Stimmt ja auch : In Hannover kann man ohne Atemschutz auch keine 10 Minuten überleben , nicht wahr? Sobald man in der City ist tränen einem die augen und die Bronchen tun weh, nicht wahr?
Mann,Mann,Mann! Es ist unglaublich. Erinnert an die "Handystrahlenhysterie" : Nichts ist bewiesen, aber man kann ja mal schön dagegen sein.
Mit "grüner Ideologie" ist das wie mit Grünkohl: Wenn er zu lange köchelt, wird er braun !
Umweltcaos Hannover Ralph – 20.01.10
Ich finde es gut, das die Regelung verschoben wurde, ich bin in der Ausbildung, muss jeden Tag 150 KM fahren und bin auf einen Diesel angewiesen, nur eine Umrüstung könnte ich mir gar nicht leisten. Und alle die sich beschweren schon nachgerüstet zu haben sollen mal gegenrechnen was es ihnen gebracht hat. 330€ Bonus +ca 100 €weniger Steuern + ca 500 - 800€ Wertsteigerung des Fahrzeugs. Also eine Nullrechnung. Was die Leute vom Staat bekommen haben, da redet keiner drüber. Für mich als Azubi, der mit 400€ jeden Monat über die Runden kommen muss, ist diese Entscheidung Gold wert. Sollen doch die Stadt Hannover mal dafür sorgen das der Verkehrsfluss richtig läuft, das wäre doch mal ein Schritt in die richtige Richtung. Leute kommen eher nach Hause, Kraftschtoffverbrauch sinkt und die Umweltbelastung geht dem zufolge auch zurück.Vielen Dank an unseren Umweltminister
@fn moi – 20.01.10
Hoffen wir auf einen schön heißen, trockenen WM-Sommer 2010. Dann kann die Stadt die 100 Klagen wegen Nichteinhaltung der Feinstaubwerte gleich 1:1 ans Land weiterreichen. Spätestens dann ist Sander politisch tot. ;-)Umweltzone sn – 20.01.10
"Umwelt"-Minister Sander ist doch politisch fast schon tot - wenn er das noch nicht erkannt haben sollte, ist ihm wirklich nicht mehr zu helfen. Während des Klageverfahrens der Umwelthilfe wird sicher weiter deutlich, dass es ihm um ideologische statt um fachliche Auseinandersetzungen geht. Es war doch klar, dass im Gegensatz zu damaligen vom ADAC unterstützen Klage gegen die Umweltzone jetzt nach dem Sander-Erlass die Gegenseite klagen wird. Und die damalige Klage gegen die Umweltzone ist ja schließlich auch aus fachlichen Gründen verworfen worden; Sander hat sich jetzt mächtig verspekuliert. Es wird Zeit, dass seine Koaltionskollegen von der CDU endlich eingreifen und die FDP mit ihren merkwürdigen Eskapaden im Umwelt- und Verkehrsbereich einfängt!Abgerechnet wird am Schluss Die Stimme der Vernunft – 20.01.10
Die Hannoveraner werden schon verstehen was ihnen der rot(z)-grüne Rat einbrockt. Hoffen wir das es dann noch nicht zu spät ist, Hannover wirtschaftlich wieder auf die Beine zu bringen.Zur Zeit sehe ich es mit Genugtuung wenn wieder ein Laden in der City schliesst. Noch tut es wohl nicht weh genug das die Anwohner auf die Barikaden gehen würden.
Was Hannover alles aus seine Zentralen Lage in Deutschland mit der Positionierung am Ost-West/Nord-Süd-Drehkreuz (Sowohl Autobahn als auch Eisenbahn) machen könnte, wenn es nicht seit Jahrzehnten von Inkompetenz regiert würde.
Es ist bezeichnend und typisch das Hannover in Verblendung bei der Umweltzone vorprescht. Ich freu mich auch schon insgeheim , wenn es in geraumer Zeit auch den grünplakettierten an den Kragen geht, und glaubt mir : Das wird kommen. Wenn man von Leuten regiert werden die Autos hassen, dann ist man nie sicher.
Am meisten musste ich lachen als eben jemand geschrieben hat das man das "Einloggen" wieder aktivieren soll - Wenn einem die Argumente ausgehen und die Menge der Leute (verständlicherweise) GEGEN die eigene Position sind, dann will man sie Mundtod machen...
Sander politisch schon tot sn – 20.01.10
"Umwelt"-Minister Sander ist doch politisch fast schon tot - wenn er das noch nicht erkannt haben sollte, ist ihm wirklich nicht mehr zu helfen. Während des Klageverfahrens der Umwelthilfe wird sicher weiter deutlich, dass es ihm um ideologische statt um fachliche Auseinandersetzungen geht. Es war doch klar, dass im Gegensatz zu damaligen vom ADAC unterstützen Klage gegen die Umweltzone jetzt nach dem Sander-Erlass die Gegenseite klagen wird. Und die damalige Klage gegen die Umweltzone ist ja schließlich auch aus fachlichen Gründen verworfen worden; Sander hat sich jetzt mächtig verspekuliert. Es wird Zeit, dass seine Koaltionskollegen von der CDU endlich eingreifen und die FDP mit ihren merkwürdigen Eskapaden im Umwelt- und Verkehrsbereich einfängt!@Nina Carsten – 20.01.10
Leider überschätzen Sie den IQ des Durchschnittswählers maßlos. Sander hat ihn hingegen erkannt - 'Bauernschläue' nennt man so etwas dann wohl.Im Land der vier Million BILD-Leser wird man für solch eine Aktion noch haufenweise beglückwünscht, wie man hier an den Kommentaren ablesen kann. Schadenersatz wird im Zweifelsfall von der bösen Stadt gefordert. Selbst schuld wenn die ihre Aktionen zweieinhalb Jahre im voraus ankündigt, und keinen Hau-Ruck-Populismus pflegt wie Sander.
Schlimm finde ich dabei, dass hetzutage offenbar niemand mehr konstruktiv diskutieren kann. Jeder verschanzt sich mit seiner Position im Schützengraben. Will man eine intelligentere Verkehrssteuerung, dann werfen einem linke Ideologen 'auotfreundliche Politik' vor. Will man eins dieser überdimensionierten, hässlichen Parkhäuser in der City abreißen, ebenso überdimensionierte Straßen zurückbauen oder ist man für die Umweltzone, dann kriegt man von der konservativen Autolobby die volle Breitseite.
Wie wär's denn mal mit grüner Welle UND Umweltzone?!? Aber für Kompromisslösungen müsste man ja auch nur mal einen Schritt aufeinander zugehen. Das ist heute offenbar nicht mehr erwünscht.
Sander politisch schon tot fn – 20.01.10
"Umwelt"-Minister Sander ist doch politisch fast schon tot - wenn er das noch nicht erkannt haben sollte, ist ihm wirklich nicht mehr zu helfen. Während des Klageverfahrens der Umwelthilfe wird sicher weiter deutlich, dass es ihm um ideologische statt um fachliche Auseinandersetzungen geht. Es war doch klar, dass im Gegensatz zu damaligen vom ADAC unterstützen Klage gegen die Umweltzone jetzt nach dem Sander-Erlass die Gegenseite klagen wird. Und die damalige Klage gegen die Umweltzone ist ja schließlich auch aus fachlichen Gründen verworfen worden; Sander hat sich jetzt mächtig verspekuliert. Es wird Zeit, dass seine Koaltionskollegen von der CDU endlich eingreifen und die FDP mit ihren merkwürdigen Eskapaden im Umwelt- und Verkehrsbereich einfängt!@Stimme der Vernunft 123 – 20.01.10
Nein, ich habe und werde nie einen Diesel fahren! Schon gar nicht so einen "Kraft durch Freude" TDI aus WOB! Schön auf dem Land wohnen und mir jeden morgen die Luft verdrecken! Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen und endlich Diesel Pkw abschaffen! Solange es Erdöl gibt, ist Benzin der einzig vernünftige Kraftstoff.Nicht... moi – 20.01.10
...lesen können, nicht schreiben können, unverschämt werden, puren Egoismus als einzige Motiviation heraushängen lassen...Aber wenigstens Mut zur Selbstironie hat sie, die 'Stimme der Vernunft' - oder wie entstand der Name?!?
@ "Stimme der Vernunft" Carsten – 20.01.10
Tja... vielleicht hätte die deutsche Lobbypolitik der heimischen Automobilwirtschaft, die als einzige auf die Dreckschleuder Diesel als "Umweltwunder" setzt, nicht so in den Allerwertesten kriechen sollen!Selbst ein modernster Diesel stößt noch dreimal mehr Stickoxide pro km aus als ein fünf Jahre alter Benziner. Die in knapp fünf Jahren für Neuwagen geltenden Grenzwerte können nach heutigem Stand der Technik nur mit Harnstoff-Filterung erreicht werden, wodurch zusätzliche Kosten auf die Halter zukommen. Vielleicht lernt ja dann auch endlich der letzte Dinosaurier, dass Diesel nicht umweltfreundlich ist. Aber solange man sich auf der großen politischen Bühne auf den "Umweltkiller" CO2 eingeschossen hat, kommen einem Maßnahmen gegen echte Schadstoffe natürlich spanisch vor.
Bei wirklich umweltfreundlichen Antriebskonzepten hinkt Deutschland natürlich - mal wieder - hinterher. Aber das merkt man vermutlich erst, wenn der Export noch massiver einbricht. Hierzulande reißt man den Herstellern die Dreckschleudern wohl noch lange begierig aus den Händen. Sander & Co. sei Dank.
P.S.: und die vielen, vielen Mehrkosten für den Diesel haben Sie natürlich in Kauf genommen, um ein reines Umweltgewissen zu haben... nicht wahr? ;-)
einseitige Berichterstattung Arnulf Neumann – 20.01.10
wahrscheinlich hat die HAZ nun ihr Thema gefunden, mit dem sie jeden Tag Wichtiges aus der Landeshauptstatt berichten kann.Danke HAZ Nina – 20.01.10
Liebe HAZ-Redaktion,danke für die Berichterstattung und Recherche rund um diese Angelegenheit. Auch wenn ich selbst nicht unbedingt mit der Einführung der Umweltzone übereinstimme, halte ich diese Aktion von Herrn Sander zu diesem Zeitpunkt für - Entschuldigung - unglaublich dämlich. Populismus pur. Ich hoffe, die Bürger, die sich jetzt extrem verarscht vorkommen, weil ihre frisch gekauften Partikelfilter sinnlos geworden sind, denken beim nächsten Wahlgang hier dran zurück. Jeder ökologisch denkende Mensch wird dies sicher sowieso tun. Spätestens dann, wenn man die gesamten Aktionen dieses "Umwelt"-Ministers mal genauer betrachtet.
Und diese blödsinnige Aktion, die Zurücknahme einer stufenweisen und seit Jahren angekündigten bzw. durchgeführten Aktion, 2 Wochen nachdem sie vom Tisch gewesen wäre, wird nur noch durch die teils wirklich nutzlosen, inhaltsleeren und subjektiv-doofen Kommentare hier übertroffen. Und das, wo ich bis vor kurzem noch dachte, das Motzen über die Schneeräumung könnte kommentartechnish gar nicht mehr unterboten werden. Wie leicht man sich doch irren kann.
Hey ihr ganzen Motzer: würdet ihr nicht ständig mit euren Autos in den Innenstadtbereich fahren (z.T. bestimmt auch noch jeden Tag zur Arbeit, bestimmt auch noch immer nur ein Mensch pro 5-Personen Auto), sondern statt dessen mal das Rad benutzen oder die Strassenbahn (die immer grün hat) nutzen, würde Hannover keine Probleme haben, die ab nächstem Jahr geltenden EU-Normen der Schadstoffe in der Luft einzuhalten!
@HAZ: wie wäre es, wenn ihr das Login für die Kommentare wieder aktiviert. Solange dies vorhanden war, waren die Kommentare zwar weniger, aber - gefühlt - auch wesentlich lesbarer. Sogar wenn sie nicht meiner Meinung entsprachen.
P.S.: ja, ich habe ein Auto und ich liebe es, dies zu fahren!
Wenn man keine Ahnung hat .... Die Stimme der Vernunft – 20.01.10
... einfach mal die Schnautze halten!Wohl nie nen Diesel gefahren, was?
KFZ-Steuer ist um ein vielfaches teuerer, Dieselpreise sind schon lange nicht mehr so günstig, Anschaffungspreis der Dieselfahrzeuge (Euro3 - 5 Liter ) waren bei gleichem Fahrzeug bis zu 35% höher.
Schon interessant wie Einige auf das "Teile und Herrsche" eines Mönnighoffs/Weils anspringen...
Och, die Armen... moi – 20.01.10
Seit Jahrzehnten von steuerbegünstigtem Dieselsprit profitieren (vermutlich als besonders eifriger Umweltverpester, denn sonst lohnen sich die Mehrkosten für den Diesel ja nicht) und sich nun über ein paar hundert Euro Nachrüstkosten für den Partikelfilter aufregen. Das ist Jammern auf hohem Niveau, das ist Deutschland pur!Warum nicht.. Die Stimme der Vernunft – 20.01.10
Warum Feuerwerk und Kamine nicht verboten werden?Weil "Das Auto" an sich der "Erbfeind" der Öko-Fanatiker ist. Das hat auf der Seite nicht, aber auch gar nichts, mit Logik, Menschenverstand oder Umweltschutz zu tun. Es ist ein "Glaubenskrieg" in dem für diese Verblendeten "Das Auto" der Belzebub ist. Und da man auf deren Seite feige ist sich gleich mit allen Autofahrern anzulegen, sucht man sich willkürlich ein Gruppe aus (Euro3-Diesel) und verbietet diese schon mal.
Aber die grünplaketierten sollten sich nicht zu sehr zurücklehnen: Wenn man in Hannover mit dem Verbot der "Gelben" durchkommt, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis auch ihr drangsaliert werdet! Ich kann mich noch erinnern wo mein 5Liter Euro3-Diesel als sparsames Umweltwunder gefeiert wurde, heute gelte ich mit meinem Auto in der City als "Aussetziger". Das kann JEDEM grünplaketierten auch passieren in Zukunft.
Jedem der sich aufregt über die Umweltzone kann ich nur empfehlen: Schreibt email, Briefe oder Faxe. Ich habe Herrn Minister Sander einfach einen Dreizeiler beschrieben, dass ich seine Entscheidung sehr begrüsse. Schreibt auch an die Medien. Einem Weil oder Mönninghoff zu schreiben kann man wohl vergessen. Da wäre eine Parkuhr einsichtiger...
Meine Güte... Autofahrer – 20.01.10
Es wird gemeckert und gefordert, die Umweltzone mal wieder als Beweis für die 'Provinzialität' Hannovers bezeichnet (ob die Berliner das wohl ihrerseits auch tun...?), mit Fortbleiben aus der Stadt gedroht, das parteipolitische Gezänk eines senilen verhinderten Ruheständlers als Weltenrettung verherrlicht...Mein beschämendes Fazit als leidenschaftlicher Autofahrer: die Autolobby in Deutschland ist schlimmer als die Waffenlobby in den USA!
Was für ein Chaos..... Tim N. – 20.01.10
Egal ob für oder gegen die Umweltzone - die Politik hat hier ein Meisterstück der Inkonsequenz abgeliefert. Wie in allen Bereichen der Politik: hin und her.Warum ist nur der Verkehr in der Umweltzone betroffen? Warum hat man nicht gleich Feuerwerke verboten? Oder Kamine etc.?
Neues aus der Provinz Tullius Destructivus – 20.01.10
Die "HAZ" ist nicht die "Zeit" oder die "FAZ", sondern nur ein Provinzblättle - und wird es auch immer bleiben.ich seh das wie die meisten hier Wedemärker – 20.01.10
Die Stadt Hannover will eine überregionale Einkaufsstadt sein. Wie passt das mit der PKW feindlichen Politik zusammen?"rote Welle", Parkplatzmangel, Plakettenwahn...
Wenn man als Kunde diesen Hürden überwunden hat um in die Stadt zu kommen ist, ist man nicht mehr in Einkaufslaune, sondern hat schon den Horror vor Augen wieder aus der Stadt zu herauszukommen.
Hamburg! Braunschweig wir kommen!
Nicht akzeptabel nur ich – 20.01.10
Liebe HAZ, dieser einseitige, meinungsmachende Artikel ist nicht akzeptabel! Da kann ich auch Bild-Zeitung lesen. Ihr habt soeben einen Abonennten verloren.Umsetzung des Urteils Achim F. – 20.01.10
Es ist mal wieder unglaublich, wie die HAZ ihr Medienmonopol nutzt, um einseitig gegen den Minister, der mutig gegen den lautstarken Widerstand der Umweltgruppen das einzig Richtige getan hat , Stimmung zu machen. Der wissenschaftliche Hintergrund, warum Sander so handeln mußte, wurde nur zum kleinen Teil beleuchtet, das wesentliche verschwiegen. Strenggenommen hat Sander wohl auch nur die 1 zu 1 Umsetzung des Verwaltungsgerichtsurteils durchsetzen wollen. Die Urteilsbegründung enthält neben einigen wissenschaftlich nicht haltbaren Elementen, auch einige Wahrheiten. So steht geschrieben, daß sich die Nachrüstung von Nutzfahrzeugen in der Regel NO2-erhöhend auswirkt, bestenfalls NO2-neutral. Dies steht eindeutig im Widerspruch zu der Feststellung, daß Fahrverbote streng nach Plakettenverordnung, geeignet seien sollen, NO2 zu senken. Dieser Widerspruch, der eigentlich schon allein gegen das Urteil spricht, wurde jedoch nicht aufgelöst. Die Stadt war durch das Urteil aufgefordert, zumindest die Nutzfahrzeuge durch eine generelle Ausnahme von den Fahrverboten auszunehmen. Desweiteren hätte man PKW, die nicht mit einem Oxy-Kat ausgestattet wurden, gegen Nachweis befreien müssen.Außerdem sah das Gericht die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme nur unter der Vorraussetzung gegeben, daß die damaligen Ausnahmeregeln weiterhin gelten. Dabei wurde ausdrücklich die Bagatellreglung erwähnt, die jedoch von Mönninghoff wieder abgeschafft wurde. Hätte die Stadt die Ausnahmeregeln entsprechend ausgestaltet, hätte der Minister wahrscheinlich kein Grund gehabt, einzugreifen.
Viel explosiver ist jedoch, was zu Feinstaub in der Urteilsbegründung steht.
"...dass nur 6 bis 8 % der PM10 - Emissionen aus den Auspuffabgasen der Kraftfahrzeuge entstammen, was bereits deutlich macht, dass auf Umweltzonen begrenzte Fahrverbote nur einen sehr begrenzten Verminderungseffekt haben können." Wenn alle Städte dies Urteil als Musterurteil verwendet hätten, gäbe es jetzt wohl bundesweit keine Umweltzone mehr !
Leihautos Paul – 20.01.10
Alle Leihwagen in Deutschland, egal aus welcher Stadt haben Plaketten, meistens sogar die grünen.Umweltterrorzone - nein danke! Erbswurst – 20.01.10
Danke an Herrn Sander im Namen aller Hannoveranerdenen etwas an unserer Stadt und der Lebensqualität
hier liegt. Mit Verboten und der Ausplünderung des
Bürgers ist diese jedenfalls nicht zu verbessern.
Vielleicht sollte unser Umweltprälat samt Bürgermeister
sich mal bei den Amish-People in den USA vorstellen, mit
einer solchen Gesinnung wären sie dort gut aufgehoben.
Wo bleibt die grüne Welle ?? man wird hier irre – 20.01.10
Man sollte mal lieber endlich mal die Ampelschaltungen überarbeiten die sind totaler Müll "siehe Vahrenwalder Straße oder Langenhagen" Man steht in Hannover mehr an den Ampeln als das man unterwegs ist.Leihautos Plumper – 20.01.10
@BorisSchon mal auf die Idee gekommen das nicht jeder sein Leihauto auch in Hannover leiht, sondern eventuell auch aus dem Ausland mit dem Auto anreist.
Weiter als über die Stadtgrenzen denken ist wohl nicht.
@ Plumperquatschi Boris – 19.01.10
Leihautos aus Hannover haben übrigens eine Umweltplakette. Fördert also das regionale Gewerbe.brech ex-hannoveraner – 19.01.10
muessen wirklich maligne politiker sein, die in hannover da herumoxydieren. durch rote welle, wird an jeder ampel, massenhaft eine neuer abgaswolke induziert, um das gefährt wieder ins rollen zu bekommen. die zusatzemissionen durch rote welle (multiplizierung der zahl der beschleunigungsvorgängeauf stadtgebiet)duerfte die vorteile der umweltzone bei weitem überkompensieren. da die mehrheit der hannoveraner offenbar tablettenabhängige, radfahrende sekretärinnen sind, sollten gewerbetreibende hannover verlassen und die zonenbewohner nicht mehr bedienen.
U n weltzohne Plumperquatschi – 19.01.10
Wie stellen sich das den die Gastronomen in der City vor ? jeder Messegast der mit Auto in die City möchte muss sich erstmal eine Plakette für den Leihwagen kaufen. Was soll das den ? Dann lieber an den Stadtrand ins Restaurant ist sowieso billiger. Liebe Stadtindianer kommt bitte mal auf Land da könnt Ihr im Sommer den Mähdreschern die Ihr Stroh nicht mehr zu Ballen pressen sondern in einer Riesen Staubwolke zerhäckseln die Arbeit verbieten. Ach Ihr braucht ja nicht aufs Land kommen denn der Wind wird's euch schon den Staub in die City bringen. Echt SuperAbwarten sag ich nur Die Stimme der Vernunft – 19.01.10
Soso , in Hannover schiessen also die Handelsunternehmen aus dem Boden. Das ich nicht lache...
Hannover und seine Bürger werden schon sehr bald merken wo die ideologisch Verblendete und verfilzte Politik ihres Stadtrates hinführt.
Und ehrlich hat Hannover diesen wirtschaftlichen Niedergang auch verdient, wenn man gegen politische Borniertheit nichts tut
Experten Patrick S – 19.01.10
@Die Stimme der VernunftDas ist ja ne super Idee, die ganzen "Gewerblichen" nach Garbsen Langenhagen und Laatzen zur gemeinsamer Gruppeninsolvenz einzuladen.
Da muß mann auch erst mal drauf kommen :)
Frage des Geldes? manne – 19.01.10
Vielleicht hat wieder irgendeiner der FDP eine Milliarde gespendet? Da fallen Gesetze und Weisungen dann "flink" vom Himmel...?Kleiner Tipp für die Ökofans in Hannover: Geld auftreiben - auch spenden. Vielleicht wird dan die Umweltzone wieder eingeführt und gleich verschärft, so dass alle Autos verbannt werden....
Oh ja... Carsten – 19.01.10
"Stimme der Vernunft" passt wirklich sehr zu Ihrem Geschreibsel. ;-)Fraglich wer da aufwacht, wenn in Hannover neue Einzelhandelsimmobilien wie Pilze aus dem Boden schießen, während sämtliche Einkaufzentren in den Umlandgemeinden (CCL, LEZ, Planetencenter) vor dem Ruin stehen. Scheint mit dann doch eher so, als ob Hannover Menschen wie Sie nicht braucht. Und geisteskranke, altersstarrsinnige Hau-Ruck-Politiker wie Herrn Sander noch viel weniger!
Jaja Die Stimme der Vernunft – 19.01.10
Egal mit welchem politischen Interesse: Endlich zeigt ein Politiker mal gesunden Menschenverstand, indem er den Mist stoppt und schon kommen die Öko-Fanatiker aus allen Ecken gesprungen. Sie waren so nah ihrem Ziel "Autofahren muss wehtun und darf kein Spass machen" und dann - auf der Ziellinie - will ihnen noch einer einen strich durch die Rechnung machen.
Ich hoffe inständig das sich kein Musterkläger findet, bezweifele das aber, denn irgendein Misgünstiger , der sich daran erfreut anderen etwas zu verbieten (Verbieten ! JAAA VERBIETEN !!!)
Man entschuldige bitte meine Wortwahl, aber
HANNOVER KANN MICH MAL !
Eingekauft wird im Internet oder am Stadtrand. Freizeitveranstaltungen und Lokale gibts auch genug ausserhalb der sog. "Umwelt"zone
Im Rat scheint man einen "Hass auf Autofahrer" an sich zu haben, wenn man sich anschaut das man auch wieder die anzahl der Parkplätze in der City reduzieren will. Gewerblichen kann ich nur empfehlen : Haut ab aus der Stadt die merkbefreit regiert wird voll von ideologischer Verblendung. Laatzen , Langenhagen und Garbsen sind gute Standorte. Sollen sie doch die City so grün machen, das da bald die "Strohballen durchwehen"
Wenn das letzte Geschäft aus der Stadt vertrieben wird, wird man wohl endlich mal die Betonköpfe aus dem Rathaus jagen !
Feinstaub kommt woanders her Zielinski – 19.01.10
Die Ursache für den Feinstaub sind die roten Wellen und künstlichen Staus in Hannover.Der Streit um die Partikelfilter ist damit rein virtuell, die wirkliche Welt kommt in diesem Streit überhaupt nicht vor. Mein Vorschlag zur Güte: wer das richtig findet, darf sich gerne einen Partikelfilter einbauen und wird sogar noch mit meinen Steuergeldern gefördert.
Und Herrn Sanders sollte man dankbar sein, daß er mit seiner heftigen Aktion das Thema so weit in die öffentliche Diskussion gerückt hat.