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Studenten entwickeln Rennwagen "eH15"

Woche der Ideen Studenten entwickeln Rennwagen "eH15"

„eH15“ - der Name des Rennwagens klingt simpel, die Konstruktion dahinter ist es nicht. Mehr als 50 Studenten des Vereins „Horsepower Hannover“ haben ihn für den Wettbewerb „formula student“ konstruiert - und am Mittwoch im Lichthof der Leibniz-Universität offiziell vorgestellt.

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Nico Buff und Inka Nozinski stellen den Rennwagen „eH15“ vor.

Quelle: Behrens

Hannover. „Besonders sind in diesem Jahr das leichte Fahrgestellt aus Carbon und das Allradkonzept“, erklärt Nico Buff. Der 21-Jährige leitet gemeinsam mit Inka Nozinski das Team. Bereits zum zweiten Mal setzt man beim Bau auf Elektromotoren. Vier davon sorgen dafür, dass das Auto mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern fahren kann. Die Akkuleistung soll dabei für 40 Minuten Fahrzeit reichen. Etwa 200.000 Euro kostet der Wagen.

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Unterstützt wird das Projekt nicht nur von der Universität, sondern auch von Sponsoren aus der freien Wirtschaft. Die Konstruktion von der ersten Idee über die Herstellung der ersten Teile bis hin zum Einsatz auf der Rennstrecke liegt aber in der Hand des Teams. Entwicklung und Fertigung des Rennautos werden von den Studenten übernommen.

Dabei tüfteln nicht nur Maschinenbau- oder Elektrotechnikstudenten an dem Projekt. Auch aus anderen Bereichen wie den Politikwissenschaften stoßen Interessierte zum Team. Insgesamt 200 Mitglieder haben seit Gründung des Vereins 2009 jährlich an einem neuen Auto geschraubt - und das, obwohl das Projekt „eine enorme Belastung neben dem Studium ist“, sagt Buff. Die Leidenschaft für den Rennsport und die Technik sorgen dennoch dafür, dass mittlerweile das siebte Rennauto des Vereins auf die Strecke geht. Dabei wird der Wagen von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. 2014 stieg man schließlich auf den Elektroantrieb um.

Seit September vergangenen Jahres arbeiten die Studenten mittlerweile an dem neuen „eH15“. In den kommenden Monaten muss sich der Wagen aber nicht nur auf verschiedenen Rennstrecken beweisen. Die „formula student“ ist ein Konstrukteurswettbewerb und nicht immer gewinnt der schnellste Wagen. Neben der Geschwindigkeit werden auch die Gesamtkonstruktion, Verkaufsmöglichkeit und die Finanzplanung bewertet.

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