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Sudanesische Flüchtlinge treten in Hungerstreik

Zeltlager am Weißekreuzplatz Sudanesische Flüchtlinge treten in Hungerstreik

Ein Teil der sudanesischen Flüchtlinge, die seit mehr als einem Jahr auf dem Weißekreuzplatz ein Zeltlager unterhalten, ist in den Hungerstreik getreten. Damit wollen sie auf die weiterhin angespannte Lage in ihrem Heimatland aufmerksam machen und für die Anerkennung des Asylanspruchs ihrer Landsleute kämpfen.

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Etwa 50 Sudanesen zogen vom Weißekreuzplatz vor die Staatskanzlei. Dort haben sie bis einschließlich Donnerstag eine Mahnwache angemeldet.

Quelle: Michael Thomas/Archiv

Hannover. „Wir trinken nicht, wir essen nicht, wir wollen unsere Rechte“, stand auf einem Spruchband zu lesen, das die Sudanesen zu Beginn ihres Hungerstreiks am Montagnachmittag bei einer Demo durch die Stadt trugen. Etwa 50 Sudanesen zogen vom Weißekreuzplatz vor die Staatskanzlei. Dort haben sie bis einschließlich Donnerstag eine Mahnwache angemeldet.

Am Abend harrten nach Auskunft der Polizei noch etwa 45 Flüchtlinge auf dem Platz vor der Staatskanzlei aus.

Bislang ist unklar, wie lange die Demonstranten die Aufnahme von Wasser und fester Nahrung verweigern wollen. Es ist nicht der erste Hungerstreik der Flüchtlinge aus Afrika seit der Besetzung des Areals in der Oststadt. Im Juni 2014 verweigerten 29 Sudanesen die Nahrungsaufnahme, um gegen die Abschiebung von Landsleuten zu protestieren.

Die Besetzung des Weißekreuzplatzes wird von der Polizei als Dauerdemonstration eingestuft und so lange geduldet, wie die Demonstranten nicht gegen die Auflagen der Behörde verstoßen.

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