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Kommentar Nun ist auch gut

Mit ihrer Aktion haben die sudanesischen Flüchtlinge wirkungsvoll auf das Leiden ihrer Landsleute im Sudan hingewiesen. Jetzt würden würden sie allen einen Gefallen tun, wenn sie den Abbau des Camps nicht noch lange hinauszögerten.  Ein Kommentar von Felix Harbart.

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Die Flüchtlinge am Weißekreuzplatz wollen ihr Camp räumen.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Die Entscheidung der sudanesischen Flüchtlinge, die Besetzung des Weißekreuzplatzes zu beenden, ist gut - zumal sie eine Begründung mitlieferten, mit der sie das Gesicht wahren. Mit ihrer Aktion hätten sie wirkungsvoll auf das Leiden ihrer Landsleute im Sudan hingewiesen, sagen die Besetzer, und haben damit recht.

Unwillkürlich haben die Flüchtlinge noch auf etwas anderes hingewiesen: auf die lähmende Untätigkeit, zu der das deutsche Asylrecht Flüchtlinge verurteilt. Mehr als ein Jahr lang konnten die Oststädter bewundern, wie sich die meist jungen Männer die Zeit mit Schach spielen, rauchen und kicken vertrieben. Junge Männer, die, wie sie mit vielen Aktionen bewiesen haben, alles andere als antriebslos sind.

Freuen kann man sich darüber, wie gelassen und teils solidarisch die Oststädter mit der Besetzung ihres zentralen Platzes umgegangen sind. Zuletzt indes begann diese Solidarität zu schwinden. Zu wolkig waren die Forderungen der Besetzer und zu unklar ihre Ziele. Sie würden allen einen Gefallen tun, wenn sie den Abbau des Camps jetzt nicht noch lange hinauszögerten. Nun ist auch gut.

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