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Südschnellweg bleibt bis Mittwoch gesperrt

Lange Staus Südschnellweg bleibt bis Mittwoch gesperrt

Verkehrschaos zum Ferienstart in Hannover: Die Brücke des Südschnellwegs über die Hildesheimer Straße ist wegen neuer Bauarbeiten seit Freitag in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Folge waren lange Staus in und um Hannover, weil die Ausweichrouten völlig überlastet waren.

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Der Südschnellweg ist ab Seelhorster Kreuz bis Hildesheimer Straße gesperrt.

Quelle: Archiv

Hannover. Die Arbeiten am Südschnellweg gehen weiter: Seit Freitagmittag wird die Fahrbahn auf zwei Kilometern Länge zwischen dem Seelhorster Kreuz und der Brücke über die Hildesheimer Straße erneuert. In westlicher Fahrtrichtung ist der Südschnellweg bis 4. Oktober gesperrt. In der Gegenrichtung ist nur eine Fahrspur frei. Was in der Mitteilung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr allerdings fehlte: Die Brücke über die Hildesheimer Straße ist in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, weil auch dort bis zum 4. Oktober Arbeiten ausgeführt werden. Egal ob auf Messeschnellweg, Hans-Böckler-Allee, Marienstraße sowie am Maschsee und auf dem Cityring – überall bildeten sich seit dem Mittag lange Autoschlangen. Eine Umleitungsstrecke vom Seelhorster Kreuz über Messeschnellweg, Garkenburgstraße und Hildesheimer Straße ist ausgeschildert, in der Gegenrichtung nutzten Autofahrer den Weg unterhalb der Brücke. 

Warum die Brücke entgegen der Ankündigung komplett gesperrt wurde, ist unklar. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr war am Freitag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Mit Behinderungen und Staus ist auch in den nächsten Tagen zu rechnen. Nach Angaben der VMZ benötigten Autofahrer vom Landwehrkreisel in Richtung Seelhorster Kreuz teilweise bis zu eine Stunde. Durch die Reduzierung auf nur einen Fahrstreifen staute sich der Verkehr auf mehreren Kilometern Länge. 

Jenseits des Seelhorster Kreuzes in Richtung Sehnde wird ebenfalls noch bis zum 22. Oktober gebaut. Die Fahrspuren nach Osten sind gesperrt, die Autos werden auf die Gegenfahrbahn übergeleitet.

Staus auf Autobahnen im Norden

Wer an diesem Wochenende in den Urlaub startet, braucht auch auf den Autobahnen viel Geduld. Denn auf Norddeutschlands Autobahnen wird derzeit so viel gebaut wie selten zuvor. Holger Heuer von der Niedersächsischen Verkehrsma­nagementzentrale nennt als „die größten Sorgenkinder“ die Autobahn 7, die A 2 und die A 1 ( mehr dazu lesen Sie hier ).

Außer in Niedersachsen beginnen am Wochenende in fünf weiteren Bundesländern die Ferien, darunter in Sachsen-Anhalt. In Berlin und Hamburg ist der Montag schulfrei. Viele Bundesbürger werden sich also zu einem Kurzurlaub aufmachen. Immerhin: Am 3. Oktober gibt es ein Lkw-Fahrverbot, das ein wenig Entlastung bringt.

Die Experten raten, am späten Abend oder am frühen Morgen zu fahren. Der ADAC empfiehlt, bei Stau die Autobahnen nicht zu verlassen. „Die Umleitungsstrecken sind auch voll.“

sbü/frs/pah

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