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Aus der Stadt Südstädter Läufer dominieren bei Stadtstaffel
Hannover Aus der Stadt Südstädter Läufer dominieren bei Stadtstaffel
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13:00 20.04.2009
Los geht’s: Irichad Koli Sama von der Hannoverschen Musterturnschule macht sich auf die 75 Meter lange Laufstrecke. Quelle: Ulrich zur Nieden

Dabei sein ist alles – das reicht bei der „Gilde-Stadtstaffel Hannover“ keineswegs, um eine der begehrten Medaillen zu erhalten. Auf das Treppchen kommen nur die Mannschaften, die das Staffelholz auf der Mehrkampfanlage oder rund um den Maschsee am schnellsten ins Ziel tragen. Und am häufigsten feiern konnten am Wochenende – wie in den Vorjahren – die Läufer des SV Eintracht.

Für den Verein aus der Südstadt ist der Traditionswettbewerb, der zum 95. Mal ausgetragen wurde, so viel wert wie für einen Tennisprofi ein gutes Abschneiden auf dem „heiligen Rasen“ von Wimbledon. Und beileibe nicht nur der Heimvorteil rund um den Maschsee verleiht den Einträchtlern Jahr für Jahr Flügel. Sie schaffen es Jahr für Jahr, die meisten Starter zu stellen, auch 2009 hatten sie mit Abstand die meisten Teams (39) unter den 243 Staffeln mit 2394 Teilnehmern gemeldet.

Und auch für die ganz Großen aus den Eintracht-Reihen wie Hochspringer Eike Onnen, Weltmeisterschafts-Siebter von 2007, ist es eine Herzensangelegenheit, für seinen Verein bei der Stadtstaffel zu laufen. Er trug das Holz als Schlussläufer für die (natürlich) siegreiche Männermannschaft ins Ziel. „Anstrengend war die 300-Meter-Strecke für mich schon. Nur vor fast zehn Jahren im Zehnkampf bin ich länger gelaufen“, sagte der 26-Jährige noch etwas schnaufend hinter der Ziellinie

Erster bei den Männern, Bester in vier von acht Schülerklassen und Schnellster bei den „W 30-Seniorinnen“ – diese Breite auch in der Spitze konnte außer dem SV Eintracht kein anderer Verein bieten, sodass auch die Prämien für die Siege in der Gesamt- und Nachwuchswertung in der Südstadt blieben. Und dabei setzten die Einträchtler mit dem Rekordvorsprung von 54 Punkten in der Nachwuchswertung ein besonderes Ausrufezeichen. „Das ist einmalig“ sagte der stellvertretende Abteilungsvorsitzende Peter Hampe.

Über Erfolge konnten sich aber auch die anderen bekannten Klubs freuen. Der TK Hannover lief bei den Mädchen und Frauen vorneweg, der TuS Bothfeld, der TSV Bemerode und Hannover 96 stellten ebenfalls Klassensieger. Eine kräftige Überraschung gelang dem TuS Vahrenwald: Der Klub aus dem Norden der Landeshauptstadt war nicht nur bester Verein ohne Leichtathletik-Abteilung, er hatte zudem bei den Jüngsten einen Grund zum Feiern: Die Vahrenwalder D-Schülerinnen zeigten allen die Hacken – auch dem SV Eintracht.

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