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Historische Stadtbahn in Deutschland angekommen

Aus Kanada eingeschifft Historische Stadtbahn in Deutschland angekommen

Ein Förderverein holt nach vier Jahrzehnten den Urvater der hannoverschen Stadtbahnwagen zurück in die Landeshauptstadt– aus Kanada. Nach vier Wochen auf einem Schiff ist der TW601 seit Donnerstag wieder zurück in Deutschland.

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Hannover/Bremerhaven. Der historische Straßenbahnwagen vom Typ TW 601 ist am Donnerstag nach rund vierwöchiger Reise aus Kanada in Bremerhaven angekommen. Eine Delegation des Fördervereins Straßenbahn Hannover war um 4.30 Uhr in Hannover aufgebrochen und hat das Schiff um 7.30 Uhr Bremerhaven in Empfang genommen. Anschließend durften die Mitglieder sogar auf das Schiff und im Laderaum die bestens erhaltene Mutter aller Stadtbahnen in Augenschein nehmen.

Ein Förderverein holt nach vier Jahrzehnten den Urvater der hannoverschen Stadtbahnwagen zurück in die Landeshauptstadt– aus Kanada. Jetzt kam er in Bremen an.

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Der TW 601 war der Prototyp für die Stadtbahn, das damals bundesweit neuartige System aus Straßen- und Untergrundbahn, das 1975 in der Landeshauptstadt als Ersatz für die althergebrachte Straßenbahn eingeführt werden sollte. Vom TW 601 sind nur zwei Exemplare gebaut worden.

Der jetzt angekommene Straßenbahnwagen war zuletzt vor 40 Jahren in Hannover. Mitglieder des Vereins hatten den Prototypen in Edmonton im Westen Kanadas aufgespürt. Die Rückholaktion startete zunächst per Lastwagen an die US-amerikanische Ostküste und ging dann per Schiff weiter.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 75.000 Euro. Der Förderverein, der Hannovers Oldtimer-Stadtbahnen pflegt, hat das Geld gesammelt, unter anderem von Sponsoren.

Die Prototypen waren rot-weiß lackiert, weil das die Wappenfarben Hannovers sind. Das Grün, dass auch zur Unternehmensfarbe der Üstra wurde, wurde erst für den späteren TW 6000 ausgewählt. Die beiden Prototypen rollten Anfang der Siebzigerjahre durch Hannover. Als sie 1975 außer Dienst gingen, wurde eines verschrottet, das andere nach Vancouver verkauft. Dort kam es aber nie zum Einsatz. Schließlich landete die Bahn bei einem Museumsverein in Edmonton.

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