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Aus der Stadt Heißes Wasser für glattes Eis
Hannover Aus der Stadt Heißes Wasser für glattes Eis
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16:14 13.12.2015
Von Michael Zgoll
Indians-Geschäftsführer David Sulkovsky erklärt Tim (11), Jan (14) und ihrer Mutter Cornelia Schwengler (46) die Beschichtung eines Eishockeyschlägers. Quelle: Privat
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Hannover

Einen Blick ins Innenleben des Eisstadions am Pferdeturm durften die Besucher am Samstag werfen, am Tag der offenen Tür. Die Führung des Rundgangs durch die Kabinen des EC Hannover übernahm Indians-Geschäftsführer David Sulkovsky höchstpersönlich. Er erklärte Jan (14), Timo (13) und Tim (11), warum die Kufenkünstler die Kellen ihrer Schläger mit Kerzenwachs präparieren (hält das Tape zusammen). Mit welchem Tempo ein Puck auf das Halbvisier eines Helms donnern darf, ohne dass der Schädel Schaden nimmt (170 Stundenkilometer). Warum die Handschuhe der Spieler in jeder Drittelpause von innen gefönt werden (damit sie nicht mehr kalt und schwitzig sind). Oder warum die Eismaschine 70 Grad heißes Wasser auf der Eislaufbahn verteilt (weil nur so die Oberfläche richtig schön glatt wird).

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Bilder vom Tag der offenen Tür bei den Hannover Indians.

Hautnah konnten die Besucher am Tag des Eishockeys auch andere Prominente der lokalen Wintersportszene erleben: Etwa Frederick Carroll, den Trainer des Drittligisten EC Hannover, oder Gastgeber Gerhard Griebler, Betreiber des Stadions am Pferdeturm. Selbst die Sprecherkabine war an diesem Tag keine Tabuzone für neugierige Fans. Spieler wie Verteidiger Tobias Maeter und Stürmer Jörg Noack verkauften in weihnachtlicher Montur handsignierte Pucks, zum Gruppenbild mit Gästen des Kinderheims Limmer stellten sich Torwart Boris Ackers und Verteidiger Armin Finkel auf. Der vorweihnachtliche Besuch von rund 15 Fans aus dem Kinderheim hat übrigens schon Tradition am Pferdeturm – ebenso wie die Betreuung der Limmeraner Besucher durch den Leo Club Hannover Ernst August.

Dass auch ältere Damen ein Faible für knackige Eishockey-Cracks haben, zeigte sich am Stand der Initiative „Senioren stricken mit Herz“. Der Erlös des Verkaufs von knuffigen Indianer-Maskottchen oder vereinsfarbigen Socken, berichtete Initiatorin Sabine Baraniak, ist für die Jugendarbeit des EC Hannover bestimmt. Und Mitstreiterin Sabine Bliem fädelte ein: „Wir basteln auch Handpuppen für die Klinikclowns in Hannover.“ Bei spätherbstlichen Temperaturen werkelten die Wohltäterinnen fleißig vor sich hin – und die zahlreichen Schlittschuhläufer, die unter dem Stadiondach gemächlich ihre Runden drehten, verbreiteten ebenso viel vorweihnachtliche Gelassenheit. 

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