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Buntes Treiben im Neuen Rathaus

Tag der offenen Tür Buntes Treiben im Neuen Rathaus

Beim Tag der offenen Tür im Neuen Rathaus zeigen sich die 13 hannoverschen Stadtbezirke von ihrer Schokoladenseite. Neben einer Fahrradversteigerung und Führungen mit Stefan Schostok durchs Rathaus, lockt auf dem Trammplatz das Fest der Kulturen. 

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Oberbürgermeister Stefan Schostok informiert über das Neue Rathaus.

Quelle: Christian Behrens

Hannover. Linden-Limmer gibt sich vielfältig, im Norden hat man die ganze Bandbreite von hippen Szenekneipen in der Nordstadt bis zum Dorf in Vinnhorst, Ahlem ist ein Ort der Erinnerungskultur, der Bezirksbürgermeister von Bemerode, Kirchrode und Wülferode, findet, dass er den schönsten Stadtbezirk führt, Ekkehard Meese, Ratsherr aus der Südstadt, nennt sein Viertel „quadratisch, praktisch, gut“, Misburg-Anderten lobt seine Toleranz gegenüber den Flüchtlingen im Bezirk, aber auch untereinander, in Buchholz und Kleefeld ist man stolz auf viele Naherholungsgebiete, in der List hebt man die Lister Meile und die Nähe zu Innenstadt hervor, und in der City, im Stadtbezirk Mitte, spielt das „spannende, pralle Leben mit Obdachlosentreff und Straßenstrich“ – Hannovers 13 Stadtbezirke präsentieren sich beim Tag der offenen Tür im Rathaus von ihrer Schokoladenseite.

Beim Tag der offenen Tür im Neuen Rathaus gab es viel Programm. Im Mittelpunkt standen Führungen durch das Rathaus. Auf dem Trammplatz wurde trotz des Regens das Fest der Kulturen gefeiert.

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Aber es gibt noch vieles mehr: Polizei, Feuerwehr, Seniorenbüro, Schwimmbäder und Ratsfraktionen stellen sich vor. Oberbürgermeister Stefan Schostok führt selbst durch sein Büro, man kann den Ratssaal besichtigen, vom Balkon auf den Trammplatz blicken, mit dem Fahrstuhl in die Kuppel des Rathauses fahren oder einen Blick in die Goldenen Bücher der Stadt werfen. Bei einer Fahrradversteigerung ersteigern Bürgermeister Thomas Hermann und andere Ratspolitiker mit dem Preisgeld, das sie beim diesjährigen Stadtradeln gewonnen haben, gut 20 Räder. Sie sollen später den Flüchtlingen zur Verfügung gestellt werden, die bald von Laatzen in den früheren Hornbach-Baumarkt umziehen.

Antje Schmerwitz aus Wunstorf ist mit einer Freundinnenclique aus früheren Studentenzeiten ins Rathaus gekommen. Beim Hüteprobieren haben die sechs Damen sichtlich ihren Spaß, ein Stockwerk höher sitzen Ulrike, Mechthild und Elke auf drei Stühlen und pausieren. Ins Rathaus sind die Frauen aus dem Münsterland eher zufällig geraten, das schlechte Wetter hat sie nach drinnen getrieben, eigentlich wollten sie in die Herrenhäuser Gärten. Aber das hannoversche Neue Rathaus, das viel größer sei als ihr heimisches in Billerbeck („Wir haben auch nur 10.000 Einwohner“), finden sie imposant. Auch Mario aus der Südstadt hat den Blick vom Balkon genossen: „Ins Rathaus kommt man ja sonst nur zum Wählen.“ Sein zweijähriger Sohn findet die Tüte Gummibärchen viel interessanter: „Aufmachen“, fordert er.

Drinnen feiern die Politik und die Stadtverwaltung, draußen vor dem Rathaus ist das Fest der Kulturen mit viel Musik, Tanzeinlagen (von Ballett, über HipHop und Bossa Nova bis zum Tango), Handwerk, Tiefseilgarten, Clowns und Craft-Bier-Ständen.

 

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