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Emile Moïse gibt den Rhythmus vor

Tanzen lernen auf dem Maschseefest Emile Moïse gibt den Rhythmus vor

Das Maschseefest geht auf die Zielgerade, Möglichkeiten zum Feiern gibt es viele. Emile Moïse und sein Team geben im Puerto Español den Salsa-Rhythmus vor und bringen Tanzschritte bei. Am Donnerstag wird außerdem auch an der Löwenbastion getanzt.

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Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. "Okay, let’s go!“ Mit dieser schwungvollen Ansage eröffnet Tanzlehrer Emile Moïse den Salsa-Abend im Puerto Español. Schnell stürmen die ersten Besucher die Tanzfläche. Das Maschseefest hat eindeutig Rhythmus im Blut.

Auch am Mittwochabend war unser Fotograf Uwe Dillenberg wieder auf dem Maschseefest unterwegs und hat das "Partyvolk" fotografiert.

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Ehe sie sich versehen, finden sich Christoph und Martina, beide aus Hannover, in einer der Tanzreihen wieder, die nun von Emile und seinen Ko-Tänzern zu karibischen Klängen angeleitet werden. Zusammen mit Freundin Katja, die sich bereits vorher ein paar professionelle Tipps abgeholt hat, werden sie rasch in Bewegung gebracht. Das Warm-up hat begonnen.

„Jeder kann mitmachen“, erklärt Moïse, der von den Seychellen stammt und seit 1997 in Hannover lebt. Neben Anfängern sind auch sehr viele regelmäßige Teilnehmer bei den kostenlosen Salsa-Veranstaltungen dabei. „Wir haben hier alle zusammen sehr viel Spaß.“ Schon bevor es los geht, ist Moïse im Puerto Español unterwegs, um möglichst viele Menschen zu animieren. Das Vorurteil, wonach die Hannoveraner etwas dröge, gar unterkühlt seien, bestätige sich dabei nicht. „Wenn die Leute einmal Feuer gefangen haben, dann sind sie manchmal verrückter als die Latinos“, lacht er.

Mittwochabend war wieder allerhand los im Tanzzelt. Bereits eine halbe Stunde vorher - die ersten spanischen Klänge sind gerade erst ertönt - warten einige der Gäste darauf, dass es losgeht. Bewegungsdrang ist spürbar. Klar, manche stehen am Rande und schauen erst mal nur zu. Fast alle beginnen aber schon bald, wenigstens mitzuwippen.

Für Emile Moïse kein Problem. Der Tanzlehrer und Choreograf, der seit 2002 die Salsa del alma Dance Academy in der Langen Laube betreibt, hat nicht nur das Geschehen auf der Tanzfläche im Blick. „Wir nehmen das gesamte Ambiente mit“, erklärt er. Vielleicht die Magie des Maschsees? „Man hat hier das Gefühl, irgendwo in der Karibik zu sein“, sagte der Tanzlehrer. „Oder wenigstens in Südspanien.“

Novize Christoph ist nach der Aufwärmphase, unter anderem mit Merengue, schon etwas ins Schwitzen gekommen. „Es ist anstrengend, macht aber viel Spaß“, sagt er lächelnd. Die Hoffnungen seiner Lebensgefährtin Martina, ihm das Tanzen etwas näherzubringen, scheinen sich zu erfüllen. Als die ersten Salsa-Töne erklingen, finden sich die beiden unter den 50 Menschen, die mittlerweile die Tanzfläche säumen. „Das sieht doch super aus!“, lobt Emile Moïse bereits nach einigen Momenten.

Bis Sonnabend wird im Puerto Español am Westufer täglich um 18 Uhr getanzt. Auch weiter südlich wird heute getanzt. Auf der Löwenbastion sind am heutigen Donnerstag um 18 Uhr die Lehrer der Bothe-Tanzschulen zu Gast und zeigen Tricks und Schritte - quer durch alle Genres.

Von Marius Klingemann

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