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Tarif-Abschluss kostet Stadt 20 Millionen Euro

Einigung im öffentlichen Dienst Tarif-Abschluss kostet Stadt 20 Millionen Euro

Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Hannover können sich nach dem Tarif-Abschluss auf höhere Löhne freuen. Das Plus wird die Stadt etwa 20 Millionen Euro kosten, schätzt Kämmerer Marc Hansmann. Die Mehrkosten treffen die Stadt nicht unvorbereitet - sie hatte bereits Geld zurückgelegt.

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Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes legten bei einem Warnstreik die Arbeit für einen Tag nieder.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Der kürzlich ausgehandelte Tarif-Kompromiss für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes verursacht erhebliche Mehrkosten für die Stadt Hannover. Die erste Stufe der Gehaltserhöhung um 2,4 Prozent werde bereits in diesem Jahr mit etwa zehn Millionen Euro zu Buche schlagen, schätzt Kämmerer Marc Hansmann (SPD). Die nächste Erhöhung um 2,35 Prozent ab Februar 2017 wird die Stadtkasse noch einmal um eine ähnliche Summe belasten. Die Gewerkschaft Verdi hat sich mit den kommunalen Arbeitgebern zudem auf eine neue Entgeltordnung geeinigt. Dadurch rutschen etliche Beschäftigte in höhere Lohngruppen. Welche Zusatzkosten dadurch für die Stadt entstehen, kann der Kämmerer noch nicht beziffern.

Die Mehrkosten treffen die Stadt nicht unvorbereitet. Im laufenden Haushalt hatte Hansmann zehn Millionen Euro zurückgelegt, um für eine mögliche Tariferhöhung gewappnet zu sein. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) begrüßt den Tarifkompromiss. In seiner Rede am 1. Mai sagte er: „Gewerkschaften stehen für eine friedliche, gerechte und solidarische Gesellschaft.“

Mehrere Tausend Menschen haben sich am Sonntag zur Mai-Kundgebung in Hannover auf dem Trammplatz versammelt. 

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