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Aus der Stadt 10.000 protestieren für mehr Solidarität
Hannover Aus der Stadt 10.000 protestieren für mehr Solidarität
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22:47 01.05.2016
Kundgebung auf dem Trammplatz in Hannover.  Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

"Wir kämpfen heute für mehr Solidarität", sagt Eifler und begrüßt Tausende Demonstranten auf dem Trammplatz. "Auch für Solidarität zwischen Einheimischen und Geflüchteten." Es ist eines der vorherrschenden Themen bei der Kundgebung am Sonntagmittag. Oberbürgermeister Stefan Schostok lobt das Engagement der Gewerkschaften gegen Intoleranz und Ausgrenzung. Auch Edeltraud Glänzer, stellvertretende Vorsitzende der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), berichtet stolz, dass sich der DGB in der Flüchtlingsfrage stark gemacht habe. Doch ebenso wichtig sei es jetzt, "dass endlich die Probleme angegangen werden, die den Menschen schon Sorgen bereitet haben, bevor die Flüchtlinge gekommen sind", sagt sie. Solche Probleme seien der knappe Wohnraum sowie eine noch immer große Zahl an Arbeitslosen und an Jugendlichen ohne Schulabschluss.Glänzer spricht außerdem über die von Finanzminister Wolfgang Schäuble geforderte Rente mit 70. "Das ist wirklich das Allerletzte", ruft Glänzer und wird mit Applaus belohnt. Wer so etwas fordere, sei reif für den Ruhestand. Vielmehr brauche es flexible und individuelle Übergänge in die Rente, so Glänzer.

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 Kundgebung des DGB zum Tag der Arbeit auf dem Trammplatz. 

Auch die Industrie 4.0 ist ein wichtiges Thema bei der Maikundgebung. Neben Schostok äußern auch die Mädchen und Jungen des Jugendbündnisses der IG Metall ihre Sorgen und Gedanken zur Digitalisierung. „Es ist unsere Zukunft und nicht die der Roboter“, sagt eine Sprecherin des Jugendbündnisses, „wir wollen 4.0 mitgestalten.“

Die Ansprache der Jugendlichen gefiel Hillu Rink-Jöhnk besonders gut. Die Lehrerin hatte sich mit einigen Flüchtlingen aus der Sprint-Klasse ihrer Schule am Trammplatz getroffen und ihnen erklärt, was es mit dem 1. Mai und der Demonstration auf sich hat. „Außerdem finde ich es wichtig, dass auch Schülern ohne Abi Chancen auf dem Arbeitsmarkt geschaffen werden“, sagt Rink-Jöhnk.von Johanna Stein/mit: dpa

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