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Telekom bezieht Neubau auf Hanomag-Areal

Neues Callcenter Telekom bezieht Neubau auf Hanomag-Areal

Eine der letzten Freiflächen auf dem Hanomag-Gelände wird bald bebaut: Das Münchener Unternehmen Dibag Industriebau errichtet auf dem Eckgrundstück zwischen Marianne-Becker- und Elfriede-Paul-Allee einen neuen Bürobau für die Telekom. 400 bis 500 Mitarbeiter sollen in dem Callcenter arbeiten.

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Die Telekom bezieht ein Callcenter auf dem Hanomag-Gelände.

Quelle: Symbolbild

Hannover. Das Gebäude, das westlich der U-Boot-Halle in die Höhe wachsen wird, hat fünf Vollgeschosse und eine Mietfläche von 5500 Quadratmetern. Es soll eine Klinkerfassade erhalten und sich städtebaulich in die bestehenden Bauten einfügen. Den Baubeginn kündigt Projektentwickler Sebastian Kuhlen für März 2017 an. Mit der Fertigstellung des Bürohauses rechnet er im Juli 2018.

In welcher Höhe die Dibag investiert, ließ Kuhlen offen. Die Telekom wollte sich zu dem Projekt noch nicht näher äußern. Der technische Service werde dort untergebracht, teilte eine Sprecherin lediglich mit. Im Bezirksrat Linden-Limmer, wo das Projekt vorgestellt wurde, war schon mehr zu erfahren. Nach den Worten von Stadtplanerin Carmen Winters soll ein weiteres Callcenter mit 400 bis 500 Arbeitsplätzen in den Komplex einziehen.

Die Telekom ist seit sechs Jahren auf dem Gelände vertreten. Der Konzern war der erste Ankermieter des von der Dibag vermarkteten Areals. Ein Callcenter betreibt die Telekom bereits in einem der historischen Hanomag-Bauten und in einem Erweiterungsbau an der Göttinger Straße. Der Ernst-Winter-Saal, in dem sich 1946 die SPD um Kurt Schumacher nach dem Krieg wiedergründete, wurde zur Kantine umgebaut. Auf 16 000 Quadratmetern Bürofläche arbeiten derzeit mehr als 1250 Telekom-Angestellte.

Vor zwei Jahren verkaufte die Dibag den größten Teil des von ihr entwickelten sieben Hektar großen Areals an die Hamburgische Immobilien Handlung (HIH). Die für den Telekom-Neubau vorgesehene Fläche misst 4500 Quadratmeter.

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