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Stadt putzt Handball-Harz weg

Sportpolitik Stadt putzt Handball-Harz weg

Die Stadt Hannover soll nach Handballspielen mit klebrigen Haftmitteln die Turnhallen auf eigene Kosten säubern. Bisher müssen die Vereine selbst zum Lappen greifen. Testweise soll zunächst nur in einer Halle die Reinigung übernommen werden. Darauf hat sich der Sportausschuss am Montag geeinigt.

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In den oberen Ligen, hier die Damen der HSG Badenstedt, müssen die Spieler Haftmittel verwenden. Die Hallenböden sind nach den Partien verklebt.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Ab Oberliga müssen Handballmannschaften ein Haftmittel bei Punktspielen verwenden. Das ist eine Vorgabe des Deutschen Handballverbands. In Hannover sind vier Vereine von der Regelung betroffen. Nach den Spielen sind die Hallenböden extrem verklebt. Bisher bleibt der Putzdienst an den Vereinen hängen. Sie sind gezwungen, nach den Spielen den Boden auf eigene Kosten zu feudeln. "Manchmal haben die Spieler nach den Wettkämpfen noch die Hallen gereinigt", sagt Rita Girschikofsky, Präsidentin des Stadtsportbunds. Wenn man den Spitzensport in Hannover weiter halten wolle, müsse sich diese Praxis ändern.

Die Ratspolitik hat sich jetzt mit dem Stadtsportbund auf die Forderung geeinigt, dass die Stadtverwaltung testweise die Reinigung in einer einzigen Halle übernimmt. Welche das sein wird, steht noch nicht fest. Dabei soll herausgefunden werden, wie hoch der Personalaufwand ist und welche Reinigungsmittel verwendet werden können. Die Testphase dauert bis zum 1. September. Danach soll die Stadt ein Konzept entwickeln, ob und wie die Kosten zwischen Stadt und Vereinen verteilt werden können.

SPD und Grüne sind sich einig, dass die Harz-Reinigung letztlich dauerhaft von der Stadt übernommen werden sollte. Im kommenden Haushalt müsse der zusätzliche Kostenaufwand berücksichtigt werden, heißt es.

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