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Tipps gegen Langeweile in den Ferien

Unternehmungen für Kinder Tipps gegen Langeweile in den Ferien

Es ist Ferienzeit und das Wetter ist schlecht. Oder die Freizeit ist in Langeweile umgeschlagen? Die HAZ hat ein paar Tipps für Kinder, damit die Ferien noch zum Erlebnis werden. 

Carl (links) und Clara handwerkeln im „PorzellanCafé“ mit Alexandra Fries (Mitte) und Tante Frauke Asche.

Quelle: Eberstein

Hannover. Carls Porzellantasse soll schwarz werden. Schwarz? Frauke Asche ist skeptisch, was den Wunsch ihres elfjährigen Neffen angeht. Aus Celle ist er mit der siebenjährigen Schwester Clara bei der Tante zu Besuch. Schon einmal waren sie im „PorzellanCafé“ in der Südstadt, Dieckmannstraße 1, um sich in den Ferien die Zeit zu vertreiben. Teller haben sie damals angefertigt und sich bestens amüsiert. Jetzt müssen passende Tassen her.

Clara hat Skizzen auf Papier für ihre Tasse „in Pink und Lila“ angefertigt, Carl überzeugt seine Tante mit der selbstsicheren Gelassenheit eines elfjährigen Jungen, dass die Smileys - das zweite Element auf seiner Tasse - schon für Leuchtkraft sorgen werden. Ihm gefällt, dass hier nicht alles vorgegeben ist, sondern er auch mal was anderes, Eigenes machen kann.

Man kann ganz individuell mit dem Material umgehen, aber man muss es nicht. So kann man das Ladenkonzept von Inhaberin Alexandra Fries vermutlich treffend beschreiben. Kinder (und Erwachsene), die handwerklich geschickt sind, aber auch „völlig Unbegabte“ können sich ihr zufolge an den mattweißen Rohlingen austoben. Mit Schwämmchen tupfen, mit Siebdruck arbeiten, mit Stempeln oder Schablonen und Stempeln könne man arbeiten. Die Palette der Hilfsmittel, die die 45-Jährige aufzählt, ist schier unerschöpflich. Wie viel Verschiedenes man anfertigen kann, sieht man am voll bepackten Tisch von Jule (13) und Hannah (15). Zwei Eierbecher haben sie vor sich, eine Dose, ein Set aus Teller und Tasse. Die Schwestern wollen an diesem Nachmittag „auch schon mal für Weihnachten vorsorgen“. Und dass „wirklich jeder ein schönes Ergebnis erzielen kann“, wie Fries sagt, kann man an den abholbereiten Kostbarkeiten im ersten Stock sehen.

Es ist an diesem Tag ein ständiges Kommen und Gehen in dem Café, obwohl Fries in den Ferien längere Öffnungszeiten anbietet. Ein Anruf unter (05 11) 54 57 68 81 vorher lohnt sich also. Weitere Infos gibt es unter www.porzellancafe.de.

Wer keinen Platz bekommt, kann es auch im Lister Keramik-Malstudio „MalZeit“, Podbielskistraße 71, versuchen. Auch hier braucht man „weder Vorkenntnisse noch malerisches Talent“ (O-Ton Inhaberin Claudia Möller) und kann aus mehr als 200 Formen eine Rohkeramik auswählen. Auch hier lohne sich ein Anruf (05 11-54 30 61 43), so Claudia Möller, und ein Blick auf die Website: www.malzeit-hannover.de.

Escaladrome

Nicht nur immer drin sitzen, sondern sich bewegen, auspowern, die ganze angestaute Kraft an einem Ferientag mit schlechtem Wetter rauslassen: Das ist in diesen Tagen vor allem im Escaladrome, Hannovers großer Boulderhalle an der Straße Am Mittelfelde 39, möglich. Klettern kann man dort wie sonst kaum irgendwo in der Stadt: 180 Routen mit 4000 Griffen sind auf 950 Quadratmetern verteilt. Infos gibt es unter der Telefonnummer (05 11) 4 75 64 44. Aber Achtung: Die Halle liegt nicht direkt an der Straße, sondern etwas versteckt in einem älteren Industriegebiet. Deshalb lohnt es sich für Neulinge tatsächlich, sich auf der Website www.escaladrome.de vor der Fahrt die Wegbeschreibung für die „letzten Meter“ durchzulesen, bevor man losfährt.     

Haus der Jugend

Filzwerkstatt, Nähwerkstatt, Backwerkstatt, aber auch Gokart fahren oder Videos drehen: Das Angebot beim Herbst-Ferienalarm im Haus der Jugend, Maschstraße 22–24, ist groß. Sogar eine Wutballaktion, bei der man Luftballons mit Sand füllt und dann Dampf ablässt, indem man sie so richtig kräftig knetet, gibt es nach Angaben von Uschi Grüber, pädagogische Mitarbeiterin. Kinder zwischen sechs und 15 Jahren können hier noch bis einschließlich Freitag ohne vorherige Anmeldung den Tag verbringen. Um 10 Uhr geht es los. Weil vorher koordiniert wird, wer wohin darf, ist man aber am besten schon früher da. Ab 9 Uhr ist das Haus der Jugend geöffnet. Zweiter Einlass für Spätaufsteher: 13 Uhr. Ende 16 Uhr, am Freitag schon 14 Uhr. Weitere Infos (05 11) 1 68-4 65 11.

Indoor-
und Funparks

Der Klassiker in den Ferien, besonders bei schlechtem Wetter, sind Indoor- und Funparks wie das Tumultus im Lohweg 2. Ein Kletterlabyrinth, eine Kletterwand und ein Bällebad für die Allerkleinsten sind nur einige der Attraktionen. Man braucht nicht anzurufen, man kommt eigentlich immer hinein. Für viele Angebote muss man aber zusätzlich zum Eintrittspreis noch einmal zahlen, für die Kartbahn oder die sogenannten Bumpercars: Autoskooter, die mit Joysticks gesteuert werden. Vieles wendet sich auch an Ältere, es ist oft ziemlich voll. Eine Alternative ist das Abenteuerland in Mellendorf in der Wedemark, Am Freizeitpark 6. Dort ist alles etwas kleiner dimensioniert, dafür aber auch überschaubarer für Eltern und jüngere Kinder. Telefon: (0 51 30) 5 85 07 75.    

Küchenmuseum

„WOK, World of Kitchen“ nennt sich das Küchenmuseum in der Spichernstraße 22 in der List schlicht. Mehr als 10 000 Exponate umfasst die Sammlung aus Kochbüchern, Töpfen, Geschirr und anderen Utensilien, die Betreiber Carl-Werner Möller zusammengetragen hat. Dazu sind offene Feuerstellen und Küchenkulturen von der Urzeit bis in die Moderne ausgestellt. Ein besonders schönes Angebot für Kinder sind Koch- und Backkurse, die man in der Zeit von 9 bis 11 Uhr dort machen kann. Wichtig ist allerdings: Man muss vorher dort unter der Nummer (05 11) 54 30 08 58 sowohl Führung als auch Koch- und Backkurs reservieren. Und man muss sich entschließen, mit vielen dorthin zu gehen. Ins Küchenmuseum kommt man nur als Gruppe von mindestens zehn Personen.     

Eislaufen

Es wird Winter: Wenn im Eisstadion am Pferdeturm in Kleefeld nicht gerade die Hannover Indians spielen, kann dort Schlittschuh gelaufen werden. Denn wer will schon darauf warten, dass der Maschsee das nächste Mal zufriert? Während der Ferien ist die Bahn täglich von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags von 10 bis 12 Uhr, von 15 bis 17 Uhr und zusätzlich von 19 bis 22 Uhr. In der Eishalle Langenhagen, Brüsseler Straße 1, kann dienstag-, donnerstag- und freitagnachmittags gelaufen werden, dazu sonnabends und sonntags außerhalb der Mittagspause. An den ersten drei Sonnabenden des Monats ist zudem Eisdisco angesagt. Dritte Eislaufstelle in der Region ist das Ice House in Wedemark-Mellendorf, Am Freizeitpark 2. Oder eben jeder frei gegebene See – aber das dauert noch.

Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

300.000 Kunden am dritten Adventswochenende in der City

Es ist Hochsaison für Geschenkekunden: Etwa 300.000 Menschen strömten allein am Sonnabend in Kaufhäuser und Geschäfte. Wer das erledigt hatte und danach noch zum Weihnachtsmarkt wollte, musste Zeit mitbringen: Zwischen Marktkirche, Holzmarkt und Ballhofplatz war zeitweise kaum Durchkommen.