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Friedrichswall

Todesfahrt in Hannover: Motorrad hatte 100 auf Tacho


Todesfahrt auf dem Friedrichswall in Hannover: Das Motorrad hatte mindestens Tempo 100 auf dem Tacho. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig: Trifft den getöteten Fußgänger juristisch eine Mitschuld?
Der Friedrichswall am Dienstagmorgen: Polizisten sichern die Unfallstelle.

Der Friedrichswall am Dienstagmorgen: Polizisten sichern die Unfallstelle.

© Michael Thomas

Der 44-jährige Motorradfahrer, der am Dienstag auf dem Friedrichswall einen Fußgänger in eine tödliche Kollision verwickelt hat, war mit einer Geschwindigkeit von weit mehr als 100 Stundenkilometern unterwegs. Das haben nach HAZ-Informationen erste Untersuchungen der Spuren am Unfallort ergeben. Derzeit glauben die Experten, dass der Hondafahrer etwa mit Tempo 120 unterwegs gewesen ist. Zeugenangaben zufolge war der 44-Jährige mit einem anderen Kradfahrer um die Wette gefahren und hatte dabei den tödlichen Unfall verursacht. Er kann nach Angaben der Polizei wegen seiner schweren Verletzungen in dieser Woche wohl nicht mehr zum Unfallhergang befragt werden.

Vom zweiten Motorradfahrer fehlt weiter jede Spur. Die Polizei wertet Aufnahmen von Verkehrsüberwachungskameras an der Strecke aus. Sie hofft, so die Identität des Flüchtigen herauszufinden. Unklar ist aber, ob die Qualität der Aufzeichnungen reicht, um etwa das Nummernschild entziffern zu können. „Die Kameras sollen eher das gesamte Verkehrsgeschehen einfangen und sind nicht für Nahaufnahmen gedacht“, sagt eine Polizeisprecherin. Unternehmen wie etwa die Nord/LB, die ihren Firmensitz an der Strecke haben und ihre Gebäude separat überwachen lassen, können die Polizei bei der Suche nach dem Motorradfahrer nicht unterstützen. „Wir dürfen den Straßenbereich nicht filmen, das verbietet der Datenschutz, deshalb sind unsere Kameras nur auf unser Gebäude gerichtet“, sagt Sprecher Jan-Peter Hinrichs.

Fraglich ist nach wie vor, ob den getöteten 81-Jährigen eventuell sogar eine Mitschuld an dem Unfall trifft. Grundsätzlich, so steht es in Paragraf 25 der Straßenverkehrsordnung, begeht jeder Fußgänger eine Ordnungswidrigkeit, der eine Straße nicht an der vorgesehenen Stelle betritt oder nicht auf den Verkehr achtet. Statt die dreispurige Straße zu überqueren, hätte der Rentner möglicherweise die Unterführung unter dem Friedrichswall oder die etwa 100 Meter entfernten Ampel an der Culemannstraße nutzen müssen. Das könnte die Schuld des Motorradfahrers reduzieren. Genaueres wird wohl ein Gericht klären müssen.

Derweil kommt aus der Kommunalpolitik die Forderung nach mehr Tempokontrollen. Der Friedrichswall werde wegen seiner Breite zum Rasen genutzt, deshalb müsse dort häufiger geblitzt werden, fordert SPD-Ratsfraktionsvize Thomas Hermann. Zudem könnte der Unfall Überlegungen befeuern, den Friedrichswall um zwei Fahrspuren zu verjüngen. Einem Siegerentwurf aus dem Stadtdialog City 2020 zufolge soll der Fußgängertunnel zugeschüttet und oberirdisch eine Fußgängerfurt angelegt werden. Der Rat hat darüber aber noch nicht entschieden.

„Schwarzer Tag“: Neben dem Unfall auf dem Friedrichswall hatte sich die Polizei am Dienstag mit der Aufklärung zweier weiterer tödlicher Verkehrsunfälle beschäftigen müssen. Auf der Podbielskistraße wurde ein 83-Jähriger von einem Opel erfasst und tödlich verletzt. Zuvor war eine 49-jährige Beifahrerin auf der Autobahn 7 bei Berkhof gestorben. „Ein derart schwarzer Tag ist zum Glück selten“, sagte Kai-Oliver Apel vom Verkehrsunfalldienst der hannoverschen Polizei. Zuletzt habe sich vor gut zehn Jahren eine ähnlich schlimme Unfallserie ereignet.

Tobias Morchner und Conrad von Meding

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  • @ÖPNV-Mobilist prof.kohlenbrenner – 06.09.10
    Sie haben recht - Ihre Kommentare sind nicht einmal fake.
    Wer seine Kfz-nutzenden Mitbürger als potentielle Mörder und Verbrecher bezeichnet, gehört in andere Einrichtungen, aber nicht in das Forum einer renommierten Tageszeitung.
  • @kohlenbrenner ÖPNV-Mobilist – 27.08.10
    Lieber Kohlenbrenner,

    dass ich mit meinen Ansichten so ganz alleine dastehe, da sollten sie sich nicht all zu sicher sein. In wachen Momenten dämmert es bisweilen sogar Autofahrern, dass der Autoverkehr keine so tolle Erfindung ist. Obgleich ich sagen muss, dass diese Kritik auch aus meiner Sicht so wie sie formuliert ist, nicht in Ordnung ist.

    Aber lesen Sie bitte selbst das folgende Zitat aus einem Kommentar zum dem Artikel, Kilometerlanger Stau nach schwerem Unfall auf der A2, HAZ vom 26.8.2010, das war dieser Tag, an dem es in Hannover so stark anhaltend regnete.

    Der Kommentator Trainer schreibt dazu:

    "Und dann auf der BAB, was für verbrecherische LKW Fahrer ich in diesen Tages erleben mußte ist schlimm. Das sind (50%)regelrechte Verbrecher. Sie wollen Dich Töten, nur weil Du vor ihnen Dich an die Geschwindigkeitsbegrenzung und " an die Abstände" hälst. Hier scheinen Mörder unterwegs zu sein, gerade jetzt wo sie noch mehr dem Stress ausgesetzt sind werden zu viele zu Kamikaze Fahrern. ..."

    Und seien Sie versichert, dass dieser Kommentar kein Fake von mir ist!
  • @kohlenbrenner ÖPNV-Mobilist – 17.08.10
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  • @ÖPNV-Mobilist prof.kohlenbrenner – 17.08.10
    In einem Punkt stimme ich überein: Unsere Vorstellungen hinsichtlich der Zukunft des MIV (Motorisierten Individualverkehrs) gehen deutlich auseinander. Der MIV gehört zum Leben einfach dazu. Der MIV hat folglich mehr als nur eine Zukunft!
    Im Gegensatz zu Ihren "Ansichten", die, wie Sie es sicher verfolgen konnten, hier und woanders von niemandem geteilt werden. Gibt das nicht zu denken ?
    An schwachsinnigen Diskussionen über Hirngespinste werde ich mich - wie immer - nicht beteiligigen.
    Ich bedaure, dass ich auf Ihren ersten, ursprünglich relativ sachlichen Beitrag überhaupt eingegangen bin.
    Ich wundere mich über die Toleranz von haz.de. Ich engagiere mich auch in zwei anderen Foren und habe die Erfahrung gemacht, dass dort die Konsequenz gegenüber Troll-Kommentaren wesentlich drastischer ausfällt.
  • Tempobegrenzer in MIV-Fahrzeugen? ÖPNV-Mobilist – 16.08.10
    Lieber Herr Kohlenbrenner,

    was dem einen sehr verständlich, ist dem anderen bisweilen völlig unverständlich.

    Folgender Hinweis zur aktuellen Debatte über den Unfall am Friedrichswall, müsste jedoch eigentlich auch von Ihnen wohlwollend aufgenommen werden.

    "Einen Tempo-Begrenzer für Taxis und Busse will die Nahverkehrsbehörde Transport for London (TfL) ab dem Sommer testen.
    Das System erkennt über einen Satellitenempfänger den Standort und die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs und gleicht beides mit gespeicherten Daten zu Geschwindigkeitsbegrenzungen ab. Ein elektronischer Begrenzer verhindert dann die Überschreitung von Tempolimits unabhängig vom Fahrer. Bei Fahrten in eine geschwindigkeitsbegrenzte Zone bremst die Elektronik das Auto zudem automatisch ab."

    Sie wissen, dass meine Vorstellungen hinsichtlich der Zukunft des MIV (Motorisierten Individualverkehrs) deutlich weiter gehen, als das was hier angedeutet wird. Der MIV hat keine Zukunft!

    Aber nichts desto trotz interessiert es mich, was Sie von dem halten, worüber in dem Zitat aus focus online vom 11.5.2009 berichtet wird. Ist ein solches Gerät nicht auch in allen Fahrzeugen des MIV, auch in Motorrädern, denkbar? Und könnten damit Unfälle wie der letzte Woche Dienstag am Friedrichswall, bei dem ein Motorradfahrer einen Menschen tötete, nicht wirkungsvoll verhindert werden?

    Die Busse der Üstra fahren mit einem Tempobegrenzer!
  • ÖPNV-Mobilist von Sinnen prof.kohlenbrenner – 16.08.10
    Was Sie in div. Foren für eine Show abziehen, ist einfach nur noch peinlich. Ich hatte gehofft, es sei etwas sachlicher geworden. Leider ein Irrtum. Nicht jedem ist wohl Verstand gegeben.
    Beherzigen Sie doch einfach mal den gutgemeinten Rat: "Schreiben Sie was Sachliches zum Thema oder halten Sie sich an das, was meistens Gold ist."
  • Fahrlässige Tötung mit Motorrad in Davenstedt ÖPNV-Mobilist – 15.08.10
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  • haz.de - ÖPNV-Terror kat – 15.08.10
    Zitat aus: Die Suche nach den Schuldigen ... ÖPNV-Mobilist – 14.08.10
    ‟(…)Bei einer Tötung mit einem Messer oder einer Axt würde vermutlich niemand daran Anstoß nehmen, wenn ein solcher Gegenstand "Tötungswerkzeug" genannt wird. In Deutschland sterben sehr viel mehr Menschen im MIV (Motorisierten Individualverkehr) als durch ein Messer oder eine Axt.“
    Nicht schon wieder - jetzt geht diese ‟MIV-Tötungsphobie“ in die nächste Runde. Wann wird so ein ‟Kommentator“ endlich dauerhaft gesperrt? Es reicht – raus damit. Für diesen Paranoiker ist ja scheinbar jeder Autofahrer ein potentieller ‟Mörder“ und die Medien geben die Empfehlungen für die ‟killing cars“. Gibt es keinen thread über Verkehrsthemen mehr, wo man diesen ‟Troll-shit“ nicht lesen muss? Bei Einlassungen zu einem so schrecklichen Unglück sollte jeder in der Lage sein, sachlich und angemessen zu kommentieren.
  • Die Suche nach den Schuldigen ... ÖPNV-Mobilist – 14.08.10
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  • @ÖPNV-Mobilist - Wozu Baumaßnahmen? prof.kohlenbrenner – 14.08.10
    Wenn nach jedem tragischen und womöglich tödlichen Unfall gleich Umbaumaßnahmen erfolgen müssten, wäre die öffentliche Hand wohl rasch pleite. Solche ‟Forderungen“ sind einfach unrealistisch und maßlos übertrieben.
    Dass man das Verhalten des Motorradfahrers nicht gutheißen kann und hier ein sehr langer - wenn es denn nachweislich ein Rennen war, auch gern lebenslanger - Führerscheinentzug die Konsequenz sein sollte, steht nicht Infrage.
    Nach meiner Recherche ist dieser schlimme Motorrad-Fussgängerunfall aber an dieser Stelle zum Glück ein Einzelfall. Der Friederichswall ist folglich kein neuralgischer Unfallschwerpunkt, der bauliche Veränderungen zwingend erforderlich machen würde.
    Optimierungsbedarf an der aktuellen Wegeführung wäre aber durchaus zu prüfen, wobei der zitierte Tunnel für diesen Bereich weniger relevant ist. Die viel genutzte Fusswegverbindung zur Markthalle, direkt neben dem Maritim gelegen, verleitet manchen, die Strasse mitunter leichtsinnig auf direktem Wege zu queren. Eine parallel zur Ampel an der Osterstrasse bzw. am Friederikenkreisel getaktete Fussgängerampel könnte mehr Sicherheit bringen und sollte auch finanzierbar sein. Eine Bedarfsampel mit Druckanforderung wäre m.E. kontraproduktiv, da der Verkehrsfluss unnötig behindert würde. Eine Haltelinie vor der Einmündung der Tiefgaragenausfahrt des Maritim, würde zusätzlich den dort ausfahrenden Fahrzeugen das Einscheren in den Friederichswall bei hohem Verkehrsaufkommen erleichtern.
    Abschließend eine kleine Bitte, die sicher auch im Interesse anderer Leser sein könnte:
    Als mittlerweile foren-bekannter MIV-Verächter, sollten Sie es vermeiden, hier wieder eine idiotische Debatte über MIV und ÖPNV loszutreten. Schreiben Sie was Sachliches zum Thema so wie in Ihrem aktuellen Beitrag weitgehend gelungen oder halten Sie sich an das, was meistens Gold ist.
  • unappetitlicher Tunnel ÖPNV-Mobilistr – 14.08.10
    Wozu dient ein solcher Fußgängertunnel wie der am Friedrichswall, der die VHS mit dem Rathaus verbindet?

    Früher einmal führte der rote Faden durch diesen Tunnel. Der rote Faden ist ein auf dem Pflaster markierter Rundweg, auf dem Touristen an allen Sehenswürdigkeiten der Stadt entlanggeführt werden.

    Die Stadtverwaltung hat diesen roten Fahrten später aus diesem Tunnel wegverlegt, der Tunnel war wohl schlicht zu "unappetitlich". Noch heute kann man die Frässpuren in dem Tunnel sehen an den Stellen, an denen einst der rote Faden entlanglief.

    Und jetzt, nach einem Motorradrennen mit tödlichem Ausgang, soll der Tunnel, wohl vor allem dazu dienen, die Schuld des Motorradfahrers zu mindern, der einen Rentner getötet hat? Das macht den Tunnel nicht "appetitlicher"!

    Um nicht missverstanden zu werden, es geht mir hier nicht darum, auf Motorradfahrern rumzuhacken. Es geht mir darum aufzuzeigen, dass die einseitige Förderung des Motorisierten Individualverkehr (MIV) zu solch "unappetitlichen" Tunnellösungen führt
    wie am Friedrichswall.

    Und dies soll auch kein Aufruf dazu sein, diesen Tunnel zu boykottieren und sich stattdessen oberirdisch über den Friedrichswall einen Weg durch den MIV zu bahnen! Ich nutze selbst bisweilen den Tunnel und man kann durchgehen, ohne dabei die Luft anhalten zu müssen. Aber möglichst bald sollte der Friedrichswall oberirdisch umgestaltet werden!
  • Chapeau Lappenhaber – 12.08.10
    @BRA

    Besser hätte ich es nicht sagen können.

    Die Verallgemeinerung "...alle Motorradfahrer sind.." ist natürlich auch blödsinnig. Aber viel schlimmer finde ich, dass von einigen Foristen (so wie es rüberkommt wohl alles Motorradfahrer (die sich eigentlich mehr über die vereinzelten Idioten in ihren Reihen ärgern, genauso wie wir alle)) und vor allem von der HAZ selber versucht wird, hier die Schuld auf den -sich rechtskonform und normal verhaltenden- Fußgänger zu lenken.

    Auch mal an die Redaktion: Überlegt doch bitte noch mal, wie gut das recherchiert ist, was ihr da schreibt. Meiner Auffassung nach ist die -potentielle- Mitschuld des Fußgängers vernachlässigbar und mithin nicht erwähnenswert. Überlassen wir das doch bitte der Gerichtsbarkeit, die ist fehlbar genug.
  • @ Willi BRA – 12.08.10
    Nun, die 120 km/h sind ja wohl aus polizeilich verlässlicher Quelle gekommen. Den Rest kann man natürlich nachrechnen: Ein Fußgänger mit üblicherweise 7 km/h schafft die 10 m bis zum Grünstreifen in der Mitte in gut fünf Sekunden. In der Zeit ist ein Fahrzeug selbst mit 75 km/h nicht von der Kreuzung Osterstraße bis zur Unfallstelle gekommen, das dauert nämlich 6 sec. Selbst ein langsamerer Fußgänger mit nur 5 km/h schafft es mit 7,2 sec. wahrscheinlich noch bis zur anderen Seite, es sei denn, der Fahrer fährt auf der linken Spur und hält unvermindert drauf. Kommt aber ein Fahrzeug mit 100 km/h, so ist der langsame Fußgänger gerade über die Mitte, der durchschnittliche Fußgänger wäre auch noch nicht ganz am rettenden Ufer. Quintessenz: Wenn ich - was ich bisher getan habe - davon ausgehen dürfte, dass in der Stadt nicht schneller als 75 km/h gefahren wird (was ja schon 1,5 mal so schnell wie zulässig ist), dann wäre die Überquerung des Friedrichswalls auf Höhe Maritim absolut ungefährlich, solange kein Fahrzeug in Sicht ist. Seit vorgestern müssen wir das wohl anders sehen und als Fußgänger in Kauf nehmen, blöde Umwege zu nehmen und uns als lästiges Hindernis beschimpfen zu lassen, weil irgendwelche hochmotorisierten Deppen vorbeikommen könnten, die ihre Hormone nicht im Griff haben. Vielleicht kann man damit leben, aber Verständnis dafür aufbringen, wie das hier zum Teil geschieht und Schuldzuweisungen in Richtung Fußgänger probieren, das bringt mich echt in Rage.
  • @das_schaf BRA – 12.08.10
    Jaja, der feine Unterschied, ob man etwas nicht tun darf oder nicht tun sollte. Aber die Sache ist ganz einfach: Man DARF in der Stadt definitiv nicht schneller als 50 km/h fahren. Und man SOLLTE Straßen nicht überqueren, WENN die Verkehrslage es nicht zulässt. Aber die Verkehrslage sah so aus, dass vom Maritim bis Nord/LB kein einziges Fahrzeug zu sehen war. Da wäre definitiv jeder von uns rübergegangen. Ich kenne die Ecke ganz gut und habe auch in den vergangenen Tagen wieder zig Fußgänger über die Straße gehen sehen. Ich selbst traue mich nur noch in den Tunnel, nicht weil ich mir nicht mehr zutraue, ein nahendes Fahrzeug zu erkennen, sondern weil ich Schiss vor Idioten habe, die etwas tun, was man nicht tun DARF.
  • Rechenaufgabe Willi – 12.08.10
    Hier wird ja ständig gerechnet und behauptet, dass der Motorradfahrer " mehr als 100 Km/h auf dem Tacho hatte? Wo sieht man das eigentlich??
    Aber die Rechenaufgabe könnte auch lauten: wie lange benötigt ein Fußgänger um drei Fahrbahnen zu überqueren bei einer angenommenen Geschwindigkeit von 6 Km/h? Ist es dann nicht fahrlässig, die Straße an einer solchen Stelle zu queren? Und wer kann belegen, dass es sich um ein Wettrennen handelt?
    Zu einem Wettrennen gehört nach meinem Verständnis auch eine Absprache!
    Dass der Motorradfahrer zu schnell war, ist sicherlich richtig und selbstverständlich gilt mein Mitgefühl den Angehörigen sowohl des Rentner als auch dem verunglückten Motorradfahrer. Aber die tendenziöse Berichterstattung ist zum Kotzen!!
  • @silberruecken EffJott – 12.08.10
    "...die abgeknickten Nummernschilder geradebiegen"...
    Und alle Autofahrer, die sich bei Regen auf der Autobahn mit 150 km/h einen Sch...dreck um das Leben der anderen kümmern oder die mit ihrem rücksichtslosen Parkverhalten Rettungswege zustellen -> was machen wir dann mit denen?
    Es ist richtig, dass es nicht nur die eine Art von Motorradfahrern gibt. Abre leider gibt es viel zu viele Verkehrsteilnehmer, die zu wenig Rücksicht aufeinander nehmen und ihre Spezies immer im Recht sehen. Schade!
    @joeyyy
    Das es eine XX ist, glaube ich auch. Somit hat dieser amateurhafte Versuch, die Situation darzustellen, nicht mehr den Hauch von Relevanz. Weder die Leistungsdaten des Krades, noch die äußeren Bedingungen stimmten...
    Kein Ruhmesblatt für die HAZ!
  • wurde mitgenommen Selbst Fahrer – 12.08.10
    Polemik beiseite:
    Es ist sicher richtig, dass es auch normal fahrende unter den Motorrad Fahrern gibt. Aber welche fallen auf: Die die sich auf Straßen in Hannover wie hier beschrieben,oder am Maschsee Rennen mit anderen Fahrern liefern oder einfach mal so ihre Maschinen hochziehen. Da muss man nicht Rentner sein um denen die Vorfahrt zu schneiden, weil man eben nicht damit rechnen muss, dass sich innerorts ein Fahrzeug mit Tempo 1 2 0 km/h nähert.
  • @Lappenhaber das_schaf – 12.08.10
    Nur weil alle es tun, heißt es noch lange nicht, das man es selber tun sollte.
    Ich gehe an dieser Stelle lieber einen Umweg, als direkt über die Straße zu gehen, eben weil ich weiß das motorisierte Fahrzeuge auch mal schneller fahren, als ich sie einschätze...
  • Wieso illegal? Lappenhaber – 12.08.10
    Wieso wird hier immer davon ausgegangen, dass der alte Herr dort nicht die Fahrbahn queren durfte?

    § 25 Abs. 3 StVO:

    Fußgänger haben Fahrbahnen unter Beachtung des Fahrzeugverkehrs zügig auf dem kürzesten Weg quer zur Fahrtrichtung zu überschreiten, und zwar, wenn die Verkehrslage es erfordert nur an Kreuzungen oder Einmündungen, an Lichtzeichenanlagen innerhalb von Markierungen oder auf Fußgängerüberwegen (Zeichen 293). Wird die Fahrbahn an Kreuzungen oder Einmündungen überschritten, so sind dort angebrachte Fußgängerüberwege oder Markierungen an Lichtzeichenanlagen stets zu benutzen.

    Maßgebend ist also "wenn die Verkehrslage es erfordert". An besagter Stelle gehen jeden Tag hunderte von Menschen über die Straße, da es die Verbindung Rathaus/Bauverwaltung - Markthalle ist. Wenn die angrenzenden Ampeln den Hauptverkehr anhalten, entstehen große Lücken im Fahrzeugstrom, die eine Überquerung bequem ermöglichen. Die Straße ist zudem gerade und übersichtlich.
    Nicht mit einem Beschleunigungsrennen zu rechnen begründet auch keine Verletzung der Sorgfaltspflicht.
  • ne, also .. bibabutzemann – 12.08.10
    Ich bin schon oft durch die Straßen in Hannover gefahren, und hab noch nicht einen 120 fahren sehen.

    Allerdings sind schon unzählige passanten an stellen über die straße gegangen, wo sie dies nicht hätten machen sollen.

    [… Absatz von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungen …]


    Es kann man drehen wie man will, aber wer mit 120 innerorts fährt, ist entweder zu doof zum fahren, oder nimmt Tote offen in Kauf.

    Das mag euch gefallen oder nicht, aber der Mensch gehört für mich hinter Gittern.
  • Was soll die Stimmungsmache gegen Motorradfahrer? G.Helmke – 12.08.10
    Die Polemik und Unkenntnis mit der der Artikel und der Kommentar der gestrigen Ausgabe verfasst worden, lässt vermuten, dass Herr v. Meding mehrmals durch die Motorradprüfung gefallen ist, oder als Jugendlicher nie auf dem Moped mitgenommen wurde. Anders lässt sich die Unsachlichkeit und die Abneigung gegen „viel zu schnelle Maschinen“ mit der der Artikel verfasst wurde nicht erklären. Im Übrigen steht mittlerweile fast täglich ein Artikel in der HAZ über einen Rentner der einem Motorrad- oder Mopedfahrer (aus Versehen – kommt halt ab einem gewissen Alter mal vor) die Vorfahrt genommen und ihn damit ins Jenseits befördert hat.
  • Was soll die Stimmungsmache gegen Motorradfahrer? Guenther Helmke – 12.08.10
    Die Polemik und Unkenntnis mit der der Artikel und der Kommentar der gestrigen Ausgabe verfasst worden, lässt vermuten, dass Herr v. Meding mehrmals durch die Motorradprüfung gefallen ist, oder als Jugendlicher nie auf dem Moped mitgenommen wurde. Anders lässt sich die Unsachlichkeit und die Abneigung gegen „viel zu schnelle Maschinen“ mit der der Artikel verfasst wurde nicht erklären. Im Übrigen steht mittlerweile fast täglich ein Artikel in der HAZ über einen Rentner der einem Motorrad- oder Mopedfahrer (aus Versehen – kommt halt ab einem gewissen Alter mal vor) die Vorfahrt genommen und ihn damit ins Jenseits befördert hat.
  • Maßnahmen... wachrütteln – 12.08.10
    ... einfach überall auf Raserstrecken in kurzen Abständen Rüttelstreifen auf den Straßenbelag aufbringen, und so mancher Motorrad-oder Autofahrer wird wach und überlegt sich, ob er bei Tempo 100 weiter rasen will...
  • Schuldfrage HAZ-Leser – 12.08.10
    Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass das Opfer eine Teilschuld vor Gericht erhält. Aber wenn jemand mit 120 Sachen (!) am Tag durch die Innenstadt fährt, nimmt er doch wirklich alles in Kauf. Klar ist jeder schonmal verbotener Weise über die Straße gegangen, nachdem man links und rechts geguckt hat. Man rechnet eben damit das Autos/Motorräder mit 50, 60 oder vielleicht sogar 70 kmh angefahren kommen. Nur wer rechnet damit, dass jemand Autobahngeschwindigkeit fährt. Illegale Straßenrennen werden in Deutschland viel zu lasch bestraft, nur 400 Euro...wer so unvernünftig und unreif ist, dem gehört der Führerschein sehr sehr lange abgenommen! Es hat nämlich nichts mit einem "Ausrutscher" zu tun, der mal passieren kann, sondern sagt etwas über die absolute Untauglichkeit im Straßenverkehr aus!
  • Rechtsfreier Raum loup garou – 12.08.10
    Den mitbeteiligten Motoraadfahrer zu ermitteln wird für die Polizei doch höchstwahrscheinlich unmöglich sein. Ausgestattet mit verdunkelten oder verspiegelten Helmvisieren sowie abgeknickten Kennzeichen haben einige -ich sage: EINIGE - Biker die Vorstellung sich im öffentlichen Strassenverkehr jenseits jeder Regel aufführen zu können wie sie wollen. Und ich erlebe es oft genug in der Stadt, das mit 100km/h und mehr "geheizt" wird - diese Typen versauen natürlich allen Motorradfreunden ihr Image.
    Unter einem Schutz vermeintlicher Anonymität sich dann aufzuführen wie .... (denkt auch was aus), ist einfach nur kriminell. Und das gilt auch für - leider - VIELE Radfahrer!
    Wird Zeit, dass hier Kennzeichnungspflicht eingeführt wird.
    Trotz alledem: im täglichen Strassenverkehr erlebe ich zumindest überwiegend rücksichtsvolle Biker, zumal diese sowieso für viele Autofahrer "mitdenken" müssten.
  • Gedankenexperiment carsten f – 12.08.10
    Ein 81 Jahre alte Rentner ist von einem Kradfahrer beim Überqueren einer Straße in Hannover angefahren worden. Er erlag seinen Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.
    Der 81 Jährige hat den Friedrichswall abseits einer Ampel überquert - offensichtlich ohne auf den Verkehr zu achten. Dabei wurde er von einem Motorrad erfasst. Der ältere Herr zog sich bei dem Unfall tötliche Verletzungen zu - der Motorradfahrer liegt schwer verletzt im Krankenhaus und noch nicht vernehmungsfähig.
    Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich mit dem Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer (0511) 109-1888 in Verbindung zu setzen.
    Würde sich hier jemand aufregen? Als Vorlage diente der Artikel über die angefahrene 14-jährige auf dem Opernplatz.
    Es ist schon enorm wie eine Zeitung lenken kann und laut Herrn D. auch Meinungen unterdrückt bzw. gar keinen anderen Blickwinkel zulassen kann indem sie Vermutungen (ohne auf den Verkehr zu achten einfügt) etc.
  • wir auch? ich – 12.08.10
    Genauso wenig, wie der Rentner damit gerechnet hat, zu sterben weil er "illegal" die Straße überquert, hat der Motorradfahrer damit gerechnet, dass er bei seiner Aktion jemanden totfahren könnte.
    Ich möchte niemanden in Schutz nehmen. Es steht völlig außer Frage, dass das Verhalten des Motorradfahrers unreif und verantwortungslos gewesen ist und das er seinen Führerschein nie wieder bekommen sollte.
    Allerdings muss man sich, wenn man sich derartig über andere aufregt, auch an die eigene Nase fassen.
    Wer von uns ist noch nie zu schnell gefahren oder hat beim Fahren Kaffee getrunken oder Telefoniert oder war sonst wie (strafbar oder nicht) abgelenkt.
    Wenn ich mit meinem Auto aus Unkonzentriertheit jemanden übersehe, der auf die Straße läuft, und ihn mit 60 km/h (das ist in der Stadt nicht so ungewöhnlich) erwische, dann ist der auch tot oder schwerverletzt.
    Ich möchte fast behaupten, niemand kann sich von solchen Dingen völlig freisprechen.
    Dass bei uns noch niemand zu Schaden gekommen ist, ist vielleicht auch unserem Glück zu verdanken.
  • @ Fisch Marianne – 12.08.10
    Die Kameras dienen ganz anderen Zwecken, von daher handelt es sich nicht um eine mangelhafte Inbetriebnahme der Geräte, wenn man anhand der Aufnahmen keine Kennzeichen vorbeirauschender Motorradfahrer nachvollziehen kann.

    Man greift hier nur auf die zufällig an der Strecke gefertigten Bildaufnahmen zurück und hofft auf einen Zufallstreffer.

    Um Verkehrsdelikte aufzuklären wurden die Kameras aber nicht angebracht.
  • Gelöschter Kommentar Sascha Aust | HAZ.de – 12.08.10
    @ Herr D.: Der entsprechende Kommentar beziehungsweise dessen Überschrift war unserer Auffassung nach pietätslos und beleidigend und ist aus diesen Gründen entfernt worden.
  • Zensur Herr D. – 12.08.10
    Heute Vormittag hatte ich einen wohl provokanten aber niemanden beleidigenden noch die Unwahrheit wiedergebenden Leserbrief geschrieben.
    Dieser hatte ca. 30 min. Bestand und ist nun gelöscht.
    Wozu führen Sie eine Leserbrieffunktion als Diskussionsforum, wenn Sie die Diskussion durch solches Verhalten im Keim abwürgen aber vor allem lenken?
  • Unsaubere Recherche in wichtigen Details joeyyy – 12.08.10
    Guten Tag,

    bei dem Motorrad handelt es sich nach meiner Auswertung der Bilder nicht um eine "betagte" Honda CBX mit sechs Zylindern und 105 PS (Bauzeit 1978 bis 1983), die in der Tat ausschließlich ohne ABS verkauft wurde. Vielmehr vermute ich eine Honda CBR 1100 XX Blackbird - ein durchaus modernes Motorrad mit vier Zylindern und knapp 160 PS (Bauzeit 1997 bis 2007). ABS wurde zwar nicht angeboten, aber das Dual-CBS-Bremssystem ist sehr wirkungsvoll. Aber bei den Umständen hätte ein ABS auch nicht geholfen. Die Reifenspuren werden ein Schlingern nach der Berührung mit dem Fußgänger vermuten lassen. Da ist das Bremssystem unerheblich.
  • Datenschutz Volker – 12.08.10
    "Kameras der Nord LB und von Geschäften dürfen nicht filmen..." Darüber kann ich mich nur aufregen. Der Datenschutz geht mir teilweise extrem auf die Nerven. Dass man mich 3 Sekunden sieht, wie ich an einem Geschäft vorbeifahre, ist mir schnuppe ohne Ende, doch könnte die Aufnahme wie hier im eventuellen Falle der Aufklärungsarbeit Hinweise bieten. Lächerlich in meinen Augen, welche Ängste Datenschützer haben- sich aber wohl gerne dennoch mit PayBackkarten eindecken, die zur Durchleuchtung eines Kunden kaum zu schlagen sind bzw. man bei Facebook alles postet. Gute Nacht, Deutschland.
  • Kommentarfunktion Sascha Aust | HAZ.de – 12.08.10
    @ J.R62: Sie haben recht, das ist ein Fehler in unserer Kommentarfunktion, der zeitweise auftritt. Wir haben die Kommentarfunktion jetzt aber rundum neu bearbeitet, diese neue Version geht demnächst online. Bis dahin kann ich Sie leider nur um Geduld bitten.
  • @ Herr D. BRA – 12.08.10
    Das ist absolut zynisch, dem Fußgänger zu unterstellen, er hätte einen Motorradfahrer gefährdet, der mit meint, mit 120 km/h durch die Innenstadt rasen zu müssen. Jeder Verkehrsteilnehmer muss im innerstädtischen Verkehr jederzeit damit rechnen, dass andere Verkehrsteilnehmer, Fußgänger, Radfahrer, Kinder (!) kreuzen könnten. Und die Fahrweise muss entsprechend angemessen sein. Punkt.
  • Von der HAZ.de-Redaktion gelöscht Herr D. – 12.08.10
    Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungen
  • Schuld Heinz Meyer – 12.08.10
    Ich möchte hier ausdrücklich zustimmen, diese Schuld und Strafedebatten führen uns nicht weiter. Die Mehrheit verhält sich verantwortlich und für eine dummer Minderheit überfluten wir die Welt mit Massnahmen und Regeln, nein- es wäre viel besser den Dummen die Fähigkeit zur Selbstkontrolle abzuverlangen oder aber Ihre Aktionsmöglichkeiten einzuschränken, soll heissen nur wer Selbstverantwortung hat und zeigt darf Fahren.
  • Unfälle durch extrem überhöhte Geschwindigkeit Heinz Meyer – 12.08.10
    ...Ich habe selbst als langjähriger hannoverscher Autofahrer noch niemals erlebt dass jemand so extrem schnell in der Stadt fährt, -es ist eine extreme Ausnahme, Gottseidank aber hier mal ein neuer Vorschlag dazu-- Schon in der Fahrausbildung müssten wir alle lernen unsere geweils gefahrene Höchstgeschwindigkeit selbst zu bemessen aber dann auch für alle Folgen wirklich selbst voll zu haften, dh zu lernen immer nur so schnell zu fahren dass wirklich auch nicht passiert ( in Italien gibt es viel weniger Unfälle zb. mit Kindern als in Deutschland obwohl der Verkehr viel chaotischer abläuft). Erhöhte Eigenverantwortung schärft die Sinne und verbessert die Fahrweise.
  • Kameras Fisch – 12.08.10
    Wiedereinmal zeigt sich, dass die vielen Überwachungskameras in Hannover nur der Zierde dienen, da die Bildqualität für eine Auswertung nicht ausreicht. Offensichtlich werden die meisten System nach der Installation nicht getestet, sondern einfach nur eingeschaltet.
  • Schuld und Teilschuld BRA – 12.08.10
    Erstaunlich, dass hier immer wieder über die Mitschuld des Fußgängers spekuliert wird, dabei zeigen die Experimente der HAZ (egal ob man die für seriös oder sinnvoll hält), dass niemand eine Chance gehabt hätte, das Motorrad beim Betreten der Straße zu erkennen und dann im entscheidenden Moment auszuweichen. Welche Schuld soll denn da der Fußgänger gehabt haben? Als Fußgänger darf ich doch an jeder Stelle der Stadt über die Straße gehen, wenn es nicht ausdrücklich verboten ist. Links rechts links gucken und losgehen, wenn kein Auto (oder Motorrad) kommt. Wenn ich aber gehe, weil weit und breit kein Fahrzeug zu sehen ist (man muss sich das mal vorstellen: die Straße war total frei vom Maritim bis zur NordLB - da wäre jeder von uns über die Straße gegangen), dieses dann aber mit 120 Sachen angeschossen kommt, bis ich gerade mal die Straßenmitte erreicht habe und dann noch eine Sekunde bleibt, um zu entscheiden, ob ich vorwärts oder rückwärts springen möchte, dann ist es zynisch, hier von einer Teilschuld des Fußgängers zu sprechen. Dass der Tunnel als einzige Querungsmöglichkeit in diesem Bereich nicht akzeptabel (und deswegen nicht angenommen) ist, habe ich hier schon geschrieben. Von daher sollte mal diese unsinnge Schulddebatte gestoppt werden und lieber über eine zukunftsweisende bauliche Lösung für diese und dann vielleicht auch andere Raserpisten nachgedacht werden. Der Hinweis auf den City 2020-Wettbewerb ist ja mittlerweile gegeben.
  • Kommentar J.R62 – 12.08.10
    Wer hier länmger als 3 Minuten Kommentar schreibt, wird rausgeschmissen... mußt eich gerade feststellen.
    Da wird dann lapidar mitgeteilt:.. sie sind nicht berechtigt hier teil zu nehmen, ogwohl man sich als epaper voher angemeldet hatte udn ein Abo hat .

    Schon komisch bei der HAZ..

    Zudem ist der Kommenatwr dann ganz wen , seine Text ,meine ich.
    Er wird nicht mal zwishen gespeichert.

    Hallo HAZ Aufwachen!!
  • Kommentare hier zum Motorrad Unfall Friedrichswall J.R.62 – 12.08.10
    Das man in de Stadt schon mal 60 oder gar 70 fährt, weiß jeder, dies geschieht dann oft aus Gedankenlosigkeit, oder weil man so "dahinrollt!" Und Schupp wurde man geblitzt und gilt anschließend als Raser. Wenn diese Personen dies jedoch häufiger tun ist das schon bedenklich und zeigt , das diese Person für den allgemeinen Fahrzeugbetrieb nicht geeignet erscheint Kraftfahrzeug im Strassenverkehr zu führen.
    Wenn dann Einige in der Innenstadt aud eine " Geraden von 800 m" ihr Fahrzeug auf mehr als doppelte GEschwindigkeit erhöhen, darf man mit Fug und Recht " Raser" zu ihm sagen und, in dem Wort Raser verbirgt sich Rücksichtlslosigkeit größten Ausmaßes. Hier wird nicht mal eben so banal 30 KM / H Schneller gefahren , Nein, hier wird zum Zwecke des Exhibitionismusses , mit möglicherweise noch hoch gestelltem Kennzeichen oder abgeknicktem, ein Kraftfahrzeug in 3 Sec auf 120 beschleunigt wobei man gar nicht merh reagieren kann, wenn etwas im Wege steht oder in den Beschleunigungsweg kommt....! Alle wissen wir das das unverantwortlich ist und aufzeigt, das dieser Fahrer ungeeignet ist zum Führen eines Kraftfahrzeugs; Fazit: Füherschein Beschlagnahme und keine Herausgabe.
    Zudem für derartige Vergehen( fast als Verbrechen zu betrachten) sollte zudem dann, wenn es ein Opfer gegeben hatte(so wie hier) eine Freiheitsstrafe von mindestens 6 Monaten ( adhock !! ) ausgesprochen werden; damit der Typ Gelegenheit hat seine Gedanken zu ordnen.
    Nur so kommen wird dazu, das die Raserei von Motorrad Fahrern, die über 50 KM/H schneller im Stadtverjerh unterwegs sind, aufhört oder es immer weniger werden.
    Warum der Gesetzgeber, trotz vieler BEschwerdne noch nicht adequat reagiert hat und nur PKW Fahrer abkassiert, ist schleierhaft.

    J.R.
  • Bußgeld Moin – 12.08.10
    So lange das Bußgeld, nicht nach dem Einkommen festgelegt wird und einem der Führerschein für minimum 3. Monatet abgenommen wird, wird sich auf den Straßen nichts ändern. Die Bußgelder sind einfach nur noch ein Witz in Deutschland und schrecken niemanden ab hier.
  • Motorradfahrer Silberruecken – 12.08.10
    Es gibt ja nicht nur blöde und geisteskranke Motorradfahrer, das sollte man nicht allzusehr verallgemeinern. Immer wieder erlebt man, daß manche Biker auch verantwortungsvoll sich selbst und anderen gegenüber fahren. Auch bei Auto- und Radfahrern gibt es immer wieder so manchen psychisch Gestressten, der lieber zuhause seine Tabletten einnehmen sollte, als sich am Straßenverkehr zu beteiligen. Allerdings: die Polizei sollte mal darauf achten, daß die ganzen absichtlich abgeknickten Nummernschilder geradegebogen werden, Rennteilnehmer in der Stadt sollten die Fahrerlaubnis für immer entzogen bekommen. Die Region Hannover entzog beispielsweise einem Betrunkenen die Fahrerlaubnis, sogar das Führen eines Fahrrades wurde ihm untersagt. Hier nun, wo ein Bekloppter mit Tempo 100 durch die Stadt raste, kann man ja wohl zumindest ebenfalls ein umfassendes dauerhaftes Fahrverbot erwarten.
  • "Schwarze Tage" vermeiden prof.kohlenbrenner – 12.08.10
    Der ‟schwarze Tag“ mit seinen 3 tragischen Unfällen wird vermutlich noch ein wenig nachwirken.
    Ohne den absolut verantwortungslosen Motorradfahrer als Verursacher auch nur im geringsten zu entlasten, muss man das ein wenig unvernünftige und nebenbei nicht den Regeln der StVO entsprechende Verhalten des Rentners registrieren. Dieser Unfall zeigt auf sehr bittere Weise deutlich, dass Straßenverkehr eben kein rechtsfreier Raum ist und von uneingeschränkt jedem Teilnehmer – egal wie oder womit dieser unterwegs ist - drei elementare Dinge verlangt werden müssen: Rücksicht, Vernunft und StVO-Regeleinhaltung.
    Ohne diese Basics helfen auch keine Schnellschüsse wie zusätzliche Beschilderungen, Forderungen nach baulicher Veränderung oder nach Strafmaßerhöhungen.
    Trotz der Konzentration auf einen Wochentag, was den Blick für die Häufigkeit solcher Unfälle oft etwas unscharf werden läßt – zum Glück sind solche schweren Vorfälle (noch) Einzelfälle.
  • @ T. FT – 12.08.10
    setzen sie sich mal mit dem Begriff Mord auseinander.

    So ein Herumposaune wie Ihres können wir hier nicht gebrauchen. Einfach nur DUMM.
  • stefane blubb – 12.08.10
    ich geb ihnen recht das hier überwiegend blödsinnige kommentare zu finden sind. auch haben beide verunfallten wohl eine schuld.

    hätte der motorradfahrer die 50 eingahlten, wären juristisch gesehen beide schuld wohl eher gleich schuld, da zum einen der motorradfahrer dann hätte bremsen können bzw. der fußgänger nicht "illegal" die straße überqueren müssen.

    da der krad fahrer jedoch stärk überhöhte geschwindigkeit hatte, ist diesem eine mehrschuld einzugestehen.

    wieviel genau, das müssen gerichte klären.

    solche sachen sind immer sehr tragisch. es ist leicht über regeln und das verhalten anderer zu diskutieren. und der verstorbene ist bestimmt nicht bewusst das risiko eingegangen zu sterben.

    viel schlimmer find ich die erkenntnis, wieviel tote es inzwischen in 2010 auf hannovers straßen gibt. und nicht wenige davon mit motorradbeteiligung.
  • tempo 120? t. – 12.08.10
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  • Traurig Stefane – 12.08.10
    Alles, aber auch alles was ich hier
    zu diesem Artikel lesen mußte finde
    ich einfach nur traurig!

    Und leider auch ebärmlich!

    Zwei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten treffen aufeinander...
    ein Unfall!
    Beide haben sich nicht genau an Regeln gehalten,
    was soll denn hier jetzt die Panikmache?

    Bei dem anderen UNFALL war es nicht
    viel anders, oder?

    Mein Beileid an alle Angehörigen!

    P.S.: Ich bin schon oft,
    aber möchte nie wieder meinem
    Konterfei begegnen!
  • Haftung statt Strafe jc – 12.08.10
    Einfach den gesamten Kostenaufwand inkl. Entschädigung in die private Haftung des Bikers überleiten (Ausserhalb von Haftpflicht und Co.). Das sollte Nachahmer deutlich abschrecken und den (vermutlich) lebenslangen wirtschaftlichen Ruin des rennfahrenden Verursachers manifestieren.
  • @leser jörg – 12.08.10
    ich finde die parkplatz situation in hannover ist sehr gut durch die ganzen parkhäuser in der city z.B. ernst-august galerie oder kaufland. man sollte die strasse so lassen wie sie ist bei dem verkehr.
  • @leser jörg – 12.08.10
    ich finde die parkplatz situation in hannover ist sehr gut durch die ganzen parkhäuser in der city z.B. ernst-august galerie oder kaufland. man sollte die strasse so lassen wie sie ist bei dem verkehr.
  • Bürgerinitiative F. aus Kleefeld – 12.08.10
    Verkehrsteilnehmer, die sich innerorts ein Wettrennen bei Tempo 100, 120 liefern und einen Menschen auf dem Gewissen haben, sind für das Führen eines Fahrzeugs m. E. absolut nicht geeignet. Fahrverbot auf Lebenszeit und eine Weile hinter Schwedische Gardinen wäre da wohl angebracht. Aber wahrscheinlich findet sich wieder ein cleverer Advokat, der dem toten Rentner eine Mitschuld unterjubelt und eine härtere Bestrafung seines Mandanten verhindert. Hannover braucht keine überflüssige Bürgerinitiative wie z. B. die sogenannten "Kulturritter", sondern eine für Rücksichtnahme. Und das in allen Lebensbereichen. Es muss sich endlich mal etwas in den Köpfen der Leute tun.
  • Marlee Marianne – 11.08.10
    Die HAZ hat doch 'nen externen Experten, der regelmäßig in der Sonnabendausgabe unter der Rubrik "Fragen Sie Schöler" konsultiert wird. Auf den könnte man zurückgreifen.

    Wobei fraglich bleibt, ob das dann die Ihrerseits geforderte Qualitätssteigerung bringen würde.

    Aber noch einmal zu Ihrem eigentlichen Einwand:
    Sie liegen mit Ihrer Einschätzung richtig, dass sich (verkehrs-)rechtliche Sachverhalte im juristischen Sinne nicht immer so eindeutig beurteilen lassen, wie Außenstehende dies tun würden.
    Insofern können die hier getroffenen Spekulationen eine Vielzahl an Lesern verwirren, enttäuschen oder gar verärgern.
  • juristische Mitschuld Marlee – 11.08.10
    Statt zu fragen, ob den leider Getöteten eine Mitschuld trifft, hätte man auch zum Telefonhörer greifen können und jemanden fragen können, der sich damit auskennt.
    Genug Anwälte, die sich gerne in der Zeitung als Experten lesen, sollt es doch wohl geben. Stattdessen werden die Leser mit einer für einen Juristen bei diesem Fall nach den bisherigen Erkenntnissen zumindest wohl ziemlich leicht zu beantwortenden Frage nach dem Mitverschulden des Fußgängers behelligt, statt dem Leser gleich eine Antwort zu geben.
    Stattdessen wird dann "Recherche"-Zeit darauf verwandt, dass unsinnige Rekonstruktionstests mit einem Motorrad bei vollkommenen anderen Variablen gemacht werden. Als gäbe es da nicht auch schon genug Material, auf das man zurückgreifen könnte.
    Nicht das erste Mal, dass ich mich frage, warum Sie keinen Juristen im Haus oder auswärts haben, der konsultiert wird, bevor Artikel mit juristischen Fragestellungen veröffentlicht werden.
  • ... Maja – 11.08.10
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  • Parkplätze Leser – 11.08.10
    Alle Welt beschwert sich immer über die Parkplatzsituation in Hannover. Man könnte einfach ein, zwei Fahrstreifen vom Friedichswall abzweigen und Parkplätze daraus machen. Dann wäre doch allen gedient!

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