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Aus der Stadt Stadtbahn schleift Mann einen Kilometer weit mit
Hannover Aus der Stadt Stadtbahn schleift Mann einen Kilometer weit mit
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20:43 29.01.2016
Tödliches Unglück in Hannover: Ein Polizist untersucht die Bahngleise. Quelle: Julian Stratenschulte
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Hannover

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler des Verkehrsunfalldienstes geriet der 28-Jährige gegen 7.05 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Steintor zwischen die beiden Zugwaggons der Linie 10, die in Richtung Aegidientorplatz unterwegs war. Die Stadtbahn fuhr dann über den Hauptbahnhof und die Haltestelle Thielenplatz/Schauspielhaus bis zum Aegi. Dabei bemerkten offenbar weder der Fahrer noch die Fahrgäste in der Bahn, dass ein Mensch zwischen den beiden Waggons eingeklemmt war.

Erst ein 43 Jahre alter Stadtbahnfahrer, der mit einem Zug der Linie 17 kurz darauf auf derselben Strecke unterwegs war, entdeckte den leblosen Körper des 28-Jährigen etwa 100 Meter vor dem Aegidientorplatz im Gleisbett der Üstra. Für den jungen Mann kam da aber schon jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte das Leben des Mannes nicht retten, der erst wesentlich später von den Schienen der Stadtbahn geborgen wurde. 

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Ein Mann ist am Steintor zwischen zwei Wagen geraten und bis kurz vor die Endhaltestelle am Aegi geschleift worden. Er erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten kam es zu Verzögerungen im Stadtbahnverkehr. Bis etwa 13 Uhr fuhr die Linie 10 vom Goetheplatz aus über die Humboldtstraße und auf der Tunnelstrecke bis zum Hauptbahnhof, die Linie 17 von der Wallensteinstaße über den Goetheplatz bis Glocksee. Bis zum frühen Nachmittag kam es auch im Straßenverkehr rund um die Unfallstelle zu Behinderungen.     

Wie es genau zu dem Unglück kam, ist bisher noch unklar. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob der Mann durch einen Unfall oder ein Missgeschick zwischen die beiden Waggons geriet oder womöglich an der Haltestelle Steintor über die Kupplung zwischen den beiden Zugteilen kletterte und dabei vom Anfahren der Bahn überrascht wurde, kann noch nicht gesagt werden. „An der Haltestelle Steintor gibt es leider keine Überwachungskameras“, sagte Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Die Polizei will jedoch auch das Material anderer Überwachungskameras auswerten, die beispielsweise von Händlern und Gastronomen in Geschäften und Kneipen nahe der Haltestelle Steintor installiert wurden.

Zudem sucht die Polizei nach Zeugen, die den 28-Jährigen kurz vor dem Unfall gesehen haben und Angaben zu dem Geschehen an der Haltestelle Steintor machen können. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer (05 11) 1 09 18 88 zu melden.     

sag/jki/mic

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