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Diesseits von Mittelerde

Tolkien-Tage Diesseits von Mittelerde

Die Paulus-Kirche war an diesem Wochenende das Zentrum von Mittelerde: Hunderte Fans der "Herr-der-Ringe"-Saga trafen sich in der Südstadt bei den Tolkien-Tagen. Es gab eine Menge Vorträge – aber eigentlich ist es eine Art Familientreffen.

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Stilecht verkleidet: Die Fans von "Herr der Ringe" treffen sich in der Südstadt zu den Tolkien-Tagen.

Quelle: Kutter

Hannover. Gandalf babbelt Hessisch: "Der Tolkien hett e ganz eischene Welt geschaffe", schwärmt der Mann, der mit seinem Rauschebart und dem Holzstab in der Hand von ferne auch als Rübezahl durchginge. Aus dem Odenwald ist Jens Götz mitsamt seinem Gandalf-Kostüm nach Hannover gekommen. Ein Wochenende lang machen er und seine Mitstreiter die Pauluskirche in der Südstadt zum Zentrum des "Herr der Ringe"-Kosmos: Hunderte Besucher tummeln sich bei den Tolkien-Tagen im Gemeindezentrum in der Meterstraße. Auf dem Programm stehen Vorträge über den Kultautor J. R. R. Tolkien, Showeinlagen - und natürlich ist das ganze auch eine Art Familientreffen: "Man kann hier durchaus in eine andere Welt abtauchen", sagt Tobias M. Eckrich von der Tolkien-Gesellschaft, die bundesweit rund 700 Mitglieder zählt.

Die Paulus-Kirche ist an diesem Wochenende das Zentrum von Mittelerde. Denn dort treffen sich Fans der „Herr-der-Ringe“-Saga bei den Tolkien-Tagen.

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"Ich war schon immer Fantasy-Fan", saagt Angela Jorrens. Die 53-Jährige ist als Zwerg Gimli gewandet, sie betreut einen Stand, an dem aus Lego-Steinen der Dusterwald oder der Turm von Isengard nachgebaut sind. Für Eingeweihte sind das fast heimatliche Kulissen. Mit gleichgesinnten "Hannohirrim" trifft sich Angela Jorrens regelmäßig beim Hannover-Stammtisch der Tolkien-Jünger: "Der Ring hält uns zusammen", sagt sie.

Ein Elb mit Spitzohren verkauft nebenan "Lembas", die bei Lichte besehen gewöhnliche Waffeln sind. Es gibt Bücher, Filme und Tolkien-Accessoires zu kaufen, ein paar Frauen basteln Elbenschmuck. An einem Tisch schminkt Petra Latour Kinder so fantasievoll, wie das Event es verlangt. Sie selbst ist als Waldzauberer Radagast gewandet - mit langem Bart und rustikalem Mantel. Das Kostüm ist selbst genäht: "Radagast ist eine wunderbar schräge Figur", sagt sie lachend, "und zur großen, schlanken Elbin würde ich auch nicht taugen."

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