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Aus der Stadt Gans in Herrenhäuser Gärten mit Vogelgrippe infiziert
Hannover Aus der Stadt Gans in Herrenhäuser Gärten mit Vogelgrippe infiziert
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19:10 20.02.2017
Quelle: dpa (Symmbolbild)
Hannover

Bei einer Graugans, die tot An der Graft in den Herrenhäuser Gärten gefunden worden ist, haben Veterinäre das Geflügelpestvirus H5N8 nachgewiesen. Nach Angaben der Stadt hat das aber vorerst keine Folgen – weder für die Halter von Geflügel, noch für die von Hunden und Katzen.

Entwarnung für die mögliche Ansteckung von Hausgeflügel könne weiterhin nicht gegeben werden, teilte die Stadt mit. Der Fund eines einzelnen Wildvogels führe derzeit jedoch nicht zu Restriktionsmaßnahmen. Einstweilen betrachte man den Fund als Einzelfall, sagte ein Sprecher. Sollte jedoch eine Häufung von Funden auftreten, sei man im Zweifelsfall in der Lage, in Absprache mit der zuständigen Landesbehörde schnell zu reagieren.

Ende November hatte ein Spaziergänger in Isernhagen eine tote Reiherente gefunden, bei der das Virus nachgewiesen wurde. Damals verhängte die Region für das hannoversche Umland eine Aufstallungspflicht für Geflügel und im Umkreis des Fundortes ein Freilaufverbot für Hunde und Katzen. Das hält die Stadt bei dem vorliegenden Fall vorerst nicht für notwendig – auch, weil es in der Stadt keine gewerblichen Großställe für Geflügel gibt. Die Gefahr, dass das Virus sich weiter verbreite, sei in ländlichen Gegenden deutlich höher als in der Stadt.

Der Bereich Veterinärangelegenheiten der Stadt empfiehlt dennoch dringend, Hausgeflügel in wildvogelsicheren, abgedeckten Volieren oder im Stall zu halten, um das Hausgeflügel vor der Infektion zu schützen. Für den Menschen gilt das nachgewiesene Virus weiterhin als ungefährlich.

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