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Aus der Stadt Trauer um den Leibniz-Forscher Wilhelm Totok
Hannover Aus der Stadt Trauer um den Leibniz-Forscher Wilhelm Totok
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21:55 02.05.2017
Von Simon Benne
Leibniz war seine Lebensaufgabe: Wilhelm Totok.  Quelle: privat
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Hannover

Der Bibliothekar und Autor zahlreicher Aufsätze stammte aus dem rumänischen Banat, wo er dreisprachig – Deutsch, Ungarisch und Rumänisch – aufwuchs. Nach dem Krieg promovierte er über Leibniz’ Theodizee. Die Beschäftigung mit Hannovers Universalgenie wurde Totok zur Lebensaufgabe.

Totok gründete Leibniz-Archiv

Von 1962 bis 1986 leitete er die heutige Leibniz-Bibliothek. Unter seiner Ägide entstand der Bibliotheksneubau an der Waterloostraße. Totok gründete auch das dort angesiedelte Leibniz-Archiv und zählte zu den Gründern der Leibniz-Gesellschaft, deren Geschäftsführer er fast vier Jahrzehnte war. Unermüdlich arbeitete er daran, den Leibniz-Nachlass, der lange im Dornröschenschlaf gelegen hatte, wissenschaftlich zu erschließen. Heute zählt dieser in Teilen zum Unesco-Weltdokumentenerbe.

Der mit vielen Auszeichnungen geehrte Totok holte als Organisator zahlreicher Leibniz-Kongresse Gelehrte aus aller Welt nach Hannover. Als im Leibniz-Jahr 2016 der 10. Leibniz-Kongress begann, ließ er es sich nicht nehmen, persönlich zur Eröffnungsfeier zu kommen. Bis zum Schluss blieb er ein hellwacher Geist – und so wird er in Erinnerung bleiben.

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