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Trickdiebe schlagen mehrfach zu

Polizei gibt Tipps Trickdiebe schlagen mehrfach zu

In Ricklingen und Ahlem waren am Wochenende Trickdiebe mehrfach unterwegs. Sie gaben sich als Wasserwerker und Heizungsmonteure aus. In Ahlem wurde eine 90-jährige Frau beraubt - die Diebin konnte in ihre Wohnung eindringen. Die Polizei gibt Tipps gegen die Maschen von Trickdieben.

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Quelle: Symbolbild (Archiv)

Ricklingen/Ahlem. Am Sonnabendvormittag hat sich ein bisher unbekannter Mann in der Ricklinger Pfarrstraße als Mitarbeiter der Stadt ausgegeben. Er gab an, dass es in einer Nachbarwohnung einen Rohrbruch gegeben hätte und konnte so in die Wohnung einer 65-Jährigen eindringen. Anschließend inspizierte der Trickdieb die Zimmer sowie den Heizungsthermostat. Als die 65-Jährige, die ihn die ganze Zeit über nicht aus den Augen gelassen hatte, misstrauisch wurde, komplementierte sie den Unbekannten aus ihrer Wohnung. Der Trickdieb ging leer aus.

Etwa eine Stunde später ereignete sich eine ähnliche Tat. Der Täter klingelte zwischen 11.30 und 12.00 Uhr wiederum an der Wohnungstür einer 90 Jahre alten Frau und stellte sich als Mitarbeiter einer Heizungsfirma vor. Dieses Mal ging der Trickdieb, ein vermeintlicher Heizungsmonteur, allerdings nicht leer aus, sondern entwendete eine Geldbörse.

Laut Polizei ist die Beschreibung der Täter in beiden Fällen ähnlich: Die Gesuchten sind 30 bis 40 Jahre alt, etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß, haben kurze Haare und trugen dunkle Hosen und Pullover.

90-Jährige in Ahlem bestohlen

Im Ahlemer Flebbeweg war eine rund 30-jährige Frau mit dem sogenannten Zetteltrick erfolgreich: Gegen 13 Uhr am Sonnabend war eine 90-jährige Seniorin dabei Müll zu entsorgen, als sie von der Trickdiebin angesprochen wurde: Laut Polizei erklärte sie in gebrochenem Deutsch, dass sie jemanden besuchen wollte, ihn aber nicht angetroffen hatte. Als sie um einen Zettel sowie einen Stift bat, nahm die Seniorin sie mit in ihre Wohnung. Hier verwickelte die Trickdiebin die ältere Dame in ein Gespräch und fuchtelte dabei immerzu mit einem Tuch vor deren Gesicht herum, offensichtlich um ihr die Sicht zu verdecken. Als die 90-Jährige wieder freie Sicht hatte und die Unbekannte rauswarf, sah sie einen Mann aus ihrer Wohnung flüchten. Wenig später bemerkte sie das Fehlen von Schmuck.

Die Trickdiebin sei um die 30 Jahre alt, etwa 1,65 Meter groß, hat eine kräftige Figur, kurze, blonde Haare und trug eine weiße Bluse. Der Mann ist älter als 30, etwas kleiner und schlank. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter (0511)109-5555 entgegen.

Die Polizei gibt gegen die Maschen der Trickbetrüger Tipps

Handwerker sollten nur in Häuser und Wohnungen gelassen werden, wenn man sie selbst bestellt hat oder sie durch die Hausverwaltung angekündigt wurden. Das gilt auch für sogenannte Notfälle wie, Wasserschäden. Fremde sollten auf keinen Fall in die Räumlichkeiten gelassen werden.

Auf keinen Fall sollte gezeigt werden, wo Geld und Wertgegenstände aufbewahrt werden. Trickdiebe und Trickbetrüger sind erfinderisch - die Polizei rät, misstrauisch zu sein.

  man

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